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Ein Ahead Check-up kann Anzeichen gewisser Erkrankungen sichtbar machen. Er ist jedoch keine endgültige Diagnose für alle Krankheiten und kann Nachuntersuchungen erfordern. Unser Check-up ersetzt keine weiteren Vorsorgeuntersuchungen.
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Herz-Kreislauf-System
Apolipoprotein B
Apolipoprotein B (ApoB): Das ist ein spezielles Eiweiß, das sich auf der Oberfläche von bestimmten Blutfett-Partikeln befindet – und zwar auf denen, die zur Entstehung von Arterienverkalkung (Atherosklerose) beitragen können, wie zum Beispiel das LDL-Cholesterin. Der interessante Punkt ist: Jedes dieser Partikel trägt genau ein ApoB-Molekül. Daher spiegelt der ApoB-Wert sehr genau die Anzahl dieser potenziell ungünstigen Partikel in Ihrem Blutkreislauf wider. Erhöhte ApoB-Werte stehen oft in engem Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dieser Wert kann uns oft eine noch genauere Risikoeinschätzung ermöglichen als der LDL-Wert allein – ein wertvoller Anhaltspunkt für Ihre langfristige Herzgesundheit.
Calcium Score
Koronararterien-Kalzium-Score (CAC-Score): Dieser Wert gibt uns Auskunft über kalziumhaltige Ablagerungen, oft auch als Plaques bezeichnet, direkt in Ihren Herzkranzgefäßen. Diese lassen sich mit einer speziellen Computertomographie (CT-Untersuchung) sichtbar machen. Für uns ist dieser Score sehr aufschlussreich, denn er zeigt, inwieweit eine Arterienverkalkung (Atherosklerose) möglicherweise schon fortgeschritten ist. Er liefert uns einen wichtigen Hinweis auf Ihr persönliches Herz-Kreislauf-Risiko, und das sogar unabhängig von anderen bekannten Risikofaktoren. Das hilft uns, Ihre Situation noch genauer zu verstehen und bei Bedarf frühzeitig die richtigen vorbeugenden Schritte zu empfehlen.
Cholesterin
Gesamtcholesterin: Dieser Wert fasst die gesamte Menge an Cholesterin zusammen, die sich in Ihrem Blut befindet. Cholesterin ist an sich ein lebenswichtiger Baustein, den Ihr Körper für viele Aufgaben benötigt, zum Beispiel für den Aufbau von Zellwänden oder die Produktion von Hormonen. Wenn der Gesamtcholesterinspiegel im Blut allerdings dauerhaft zu hoch ist, kann das Risiko für die Entstehung von Herzerkrankungen steigen. Deshalb ist es gut, diesen Wert im Blick zu haben. So wissen wir, ob alles im grünen Bereich ist oder ob es sinnvoll wäre, unterstützend aktiv zu werden
HDL-Cholesterin
HDL-Cholesterin (oft als 'gutes Cholesterin' bezeichnet): Dieses Lipoprotein ist so etwas wie der Aufräumdienst für Ihre Blutgefäße. Man nennt es oft das 'gute Cholesterin', weil es dabei hilft, überschüssiges Cholesterin aus den Wänden Ihrer Arterien abzutransportieren. Es nimmt das Cholesterin auf und bringt es zurück zur Leber, wo es dann weiterverarbeitet oder ausgeschieden werden kann. Durch diese wichtige Funktion bietet HDL-Cholesterin einen gewissen Schutz vor der Entstehung von Arterienverkalkung (Atherosklerose) und somit auch vor Herzerkrankungen. Ein wertvoller Helfer, um Ihre Gefäße gesund und flexibel zu halten!
LDL-Cholesterin
LDL-Cholesterin (oft als 'schlechtes Cholesterin' bezeichnet): Dieses Cholesterin ist zwar auch ein wichtiger Baustoff im Körper, aber wenn zu viel davon im Blut zirkuliert, kann es sich leider in den Wänden Ihrer Arterien ablagern. Dort kann es mit der Zeit sogenannte Plaques bilden – das sind verhärtete Ablagerungen, die die Blutgefäße immer weiter verengen können. Das wiederum erhöht das Risiko für ernste Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Deshalb ist es so wichtig, den LDL-Spiegel gut im Auge zu behalten, um die Gesundheit Ihrer Gefäße aktiv zu schützen und zu unterstützen.
Lipoprotein (a)
Lipoprotein(a) – oft Lp(a) abgekürzt: Das ist ein ganz spezieller Blutfettwert, dessen Höhe im Blut zu einem großen Teil von unseren Genen bestimmt wird – er ist also oft familiär bedingt. Ein erhöhter Lp(a)-Spiegel gilt als eigenständiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, und das ist das Besondere: Dieses Risiko kann auch dann bestehen, wenn andere Blutfettwerte wie das LDL-Cholesterin im optimalen Bereich liegen und der Lebensstil bereits sehr gesund ist. Man geht davon aus, dass Lp(a) das Risiko erhöht, indem es die Bildung von Blutgerinnseln begünstigen und die Plaquebildung (Verkalkung) in den Gefäßwänden beschleunigen kann. Ein wichtiger Wert also, den wir im Rahmen einer umfassenden und individuellen Herz-Kreislauf-Vorsorge im Blick haben sollten, um Ihr persönliches Risikoprofil noch genauer zu verstehen.
Non-HDL-Cholesterin (berechnet)
Nicht-HDL-Cholesterin: Dieser Wert ist eine Art Sammelbegriff für alle Cholesterin-Arten in Ihrem Blut, die potenziell zur Entstehung von Arterienverkalkung (Atherosklerose) beitragen können – also die als eher 'ungünstig' gelten. Man berechnet ihn ganz einfach, indem man den Wert des 'guten' HDL-Cholesterins vom Gesamtcholesterinwert abzieht. Das Nicht-HDL-Cholesterin beinhaltet somit das bekannte LDL-Cholesterin, aber auch das VLDL-Cholesterin und andere cholesterinhaltige Partikel, die mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung gebracht werden. Er bietet uns also einen noch umfassenderen Blick auf die Gesamtheit der Blutfette, die wir im Sinne Ihrer Herzgesundheit im Auge behalten sollten.
Triglyzeride
Triglyceride: Das ist die Hauptform von Fett, die Ihr Körper als Energiereserve speichert und die auch in Ihrem Blut zirkuliert, um bei Bedarf Energie bereitzustellen. Sie entstehen hauptsächlich aus den Kalorien, die Sie mit der Nahrung aufnehmen, aber vom Körper nicht sofort für die aktuelle Energiegewinnung verbraucht werden. Triglyceride dienen also als ein sehr wichtiger und effizienter Energiespeicher für 'schlechtere Zeiten'. Sind die Triglyceridwerte in Ihrem Blut jedoch dauerhaft zu hoch, kann das, ähnlich wie erhöhte Cholesterinwerte, das Risiko für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (wie Herzinfarkt oder Schlaganfall) und auch für andere Stoffwechselprobleme wie eine Fettleber oder eine Bauchspeicheldrüsenentzündung steigern. Ein Wert also, den wir im Rahmen Ihrer Blutfettanalyse stets aufmerksam im Blick behalten.
LDL-Cholesterin / ApoB-Verhältnis
LDL-Cholesterin / ApoB-Verhältnis: Dieses Verhältnis setzt LDL-Cholesterin ins Verhältnis zu Apolipoprotein B (ApoB) und zeigt, wie Cholesterin auf die Partikel verteilt ist. Ein niedriger Wert spricht für viele kleine, dichte LDL-Partikel, die leichter in die Gefäßwand eindringen und Plaquebildung begünstigen.
Non-HDL-Cholesterin / HDL-Cholesterin-Verhältnis
Non-HDL / HDL-Cholesterin-Verhältnis: Dieses Verhältnis vergleicht alle atherogenen Cholesterinanteile mit dem schützenden HDL-Cholesterin. Es spiegelt die Balance zwischen Cholesterintransport in Gewebe und Cholesterinrücktransport zur Leber wider.
Trigylzeride / ApoB-Verhältnis
Triglyzeride / ApoB-Verhältnis: Dieses Verhältnis setzt Triglyzeride ins Verhältnis zu ApoB und zeigt, wie viel Triglyzerid pro atherogenem Partikel transportiert wird. Ein niedriger Wert deutet auf viele cholesterinreiche, kleinere Partikel hin; ein hoher Wert auf weniger, dafür triglyzeridreiche Partikel.
Gesamtcholesterin / HDL-Cholesterin-Verhältnis
Gesamtcholesterin / HDL-Cholesterin-Verhältnis: Dieses Verhältnis bewertet das Gesamtcholesterin im Vergleich zum schützenden HDL-Cholesterin und ist ein häufig genutzter Marker für das lipidbezogene kardiovaskuläre Risiko.
Herzrisiko-Score (SCORE2)
SCORE2 (Herzrisiko-Score): SCORE2 schätzt Ihr 10-Jahres-Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall anhand von Blutdruck, Blutfetten, Alter und weiteren Faktoren.
Magen- und Darmgesundheit
ALT (GPT)
ALAT (Alanin-Aminotransferase): Das ist ein Enzym, das hauptsächlich in Ihren Leberzellen zuhause ist. Wenn diese Zellen einmal Schaden nehmen, tritt ALAT vermehrt ins Blut über. Das macht es für uns zu einem sehr feinfühligen Frühwarnsystem: Wir können so erkennen, ob Ihre Leber möglicherweise Unterstützung braucht, ganz gleich, was die Ursache sein könnte. Es ist gut, solche Werte im Blick zu haben, um rechtzeitig handeln zu können.
Albumin
Albumin: Stellen Sie sich Albumin als das am häufigsten vorkommende Eiweiß in Ihrem Blutplasma vor, das fleißig von Ihrer Leber hergestellt wird. Im Zusammenhang mit Ihrer Nierengesundheit ist Albumin für uns gleich doppelt aufschlussreich: Sind die Albuminwerte im Blut niedrig, kann das ein Hinweis darauf sein, dass über möglicherweise beanspruchte Nieren Eiweiß verloren geht. Finden wir hingegen Albumin im Urin – das nennen Fachleute Albuminurie – ist das ein wichtiger Anhaltspunkt für den Zustand Ihrer Nieren. Diese Informationen helfen uns also, die Funktion Ihrer Nieren sorgfältig zu beobachten.
Alkalische Phosphatase
"Alkalische Phosphatase (AP): Dieses Enzym finden wir in verschiedenen Geweben Ihres Körpers, wie zum Beispiel in der Leber, den Knochen, den Nieren und auch in den Gallengängen. Es spielt eine Rolle beim Abbau von Eiweißen und ist für viele grundlegende Körperfunktionen wichtig. Wenn wir uns speziell Ihre Leberwerte ansehen, können erhöhte AP-Werte für uns ein wichtiger Hinweis auf eine mögliche Blockade der Gallenwege sein, also einen Gallenstau. Das zu wissen, hilft uns,
ASAT (GOT)
Aspartat-Aminotransferase (ASAT oder AST): Dieses Enzym ist in verschiedenen Organen und Geweben Ihres Körpers aktiv, darunter in der Leber, im Herzen und in den Muskeln. Es ist zwar nicht ganz so ausschließlich auf die Leber spezialisiert wie das ALAT, aber erhöhte ASAT-Werte können für uns dennoch ein wichtiger Mosaikstein sein, der auf eine mögliche Belastung der Leber hindeutet – besonders dann, wenn auch andere Leberwerte von der Norm abweichen. So können wir verschiedene Informationen zusammenführen, um ein klareres Bild Ihrer Lebergesundheit zu bekommen.
Bilirubin gesamt
Bilirubin: Das ist ein gelblicher Farbstoff, der ganz natürlich in Ihrem Körper entsteht, wenn rote Blutkörperchen am Ende ihrer Lebensdauer abgebaut werden – ein normaler Recyclingprozess. Ihre Leber ist dann dafür zuständig, dieses Bilirubin so umzuwandeln, dass es ausgeschieden werden kann. Ist der Gesamtbilirubinwert im Blut erhöht, kann das für uns verschiedene Dinge bedeuten: Es kann auf eine vorübergehende oder auch ernsthaftere Leberfunktionsstörung hindeuten, auf einen Gallenstau oder auch darauf, dass gerade vermehrt rote Blutkörperchen abgebaut werden. Dieser Wert ist für uns ein wichtiger Wegweiser, um bei Bedarf genauer hinzuschauen und die Ursache abzuklären.
Ferritin
Ferritin: Man kann sich Ferritin wie das 'Eisen-Lagerhaus' Ihres Körpers vorstellen. Es ist ein spezielles Eiweiß, das Eisen sicher speichert und es genau dann wieder freigibt, wenn Ihr Körper es für wichtige Aufgaben benötigt – zum Beispiel für die Blutbildung und den Sauerstofftransport. Der Ferritinspiegel in Ihrem Blut ist daher ein sehr guter Indikator dafür, wie gut Ihre Eisenspeicher gefüllt sind. Das ist wichtig zu wissen, denn ein guter Eisenstatus ist entscheidend für Ihre Energie, Ihr Wohlbefinden und viele Körperfunktionen.
Folsäure (Vitamin B9)
Folsäure (oder Folat, wie es in seiner natürlichen Form genannt wird): Das ist ein lebenswichtiges, wasserlösliches Vitamin aus der B-Gruppe, das bei vielen zentralen Aufbau- und Erneuerungsprozessen in Ihrem Körper eine Schlüsselrolle spielt. Dazu gehören die Zellteilung, die Herstellung unserer Erbsubstanz (DNA) und die Bildung frischer roter Blutkörperchen. Eine gute Versorgung ist besonders wichtig in Zeiten schnellen Wachstums und hoher Zellaktivität, wie zum Beispiel in der Schwangerschaft und im Jugendalter. Folat steckt vor allem in grünem Blattgemüse, Hülsenfrüchten, Zitrusfrüchten und oft auch in speziell angereicherten Lebensmitteln. Da Ihr Körper Folat nicht selbst herstellen kann, ist es wichtig, regelmäßig über eine ausgewogene Ernährung dafür zu sorgen. Eine gute Folatversorgung ist ein echter Baustein für Ihre Vitalität bis in die kleinste Zelle.
GGT
GGT (Gamma-Glutamyltransferase): Dieses Enzym, oft kurz als GGT bezeichnet, ist ein wichtiger Laborwert, der uns vor allem Aufschluss über den Zustand Ihrer Leber und Ihrer Gallenwege gibt. Es ist bekannt dafür, dass es besonders empfindlich auf Alkoholkonsum und auch auf die Einnahme bestimmter Medikamente reagieren kann. Sind die GGT-Werte erhöht, kann das für uns ein Hinweis auf verschiedene mögliche Ursachen sein, wie zum Beispiel Probleme mit den Gallenwegen (z.B. ein Gallenstau), eine Fettlebererkrankung oder auch eine Belastung der Leber durch Alkohol. Diesen Wert zu kennen, ist also sehr nützlich, um die Gesundheit Ihrer Leber im Auge zu behalten und bei Bedarf den Ursachen genauer auf den Grund zu gehen.
Eisen
Eisen: Eisen ist ein absolut lebensnotwendiges Spurenelement für Ihren Körper und ein echter Leistungsträger. Es spielt die Hauptrolle bei der Bildung des roten Blutfarbstoffs, dem Hämoglobin, und ist damit unverzichtbar für den Transport von Sauerstoff in Ihrem Blut – von der Lunge bis in die kleinste Zelle Ihres Körpers. Im Blutkreislauf ist das meiste Eisen sicher an ein spezielles Transporteiweiß namens Transferrin gebunden. Dieses sorgt dafür, dass das Eisen dorthin gelangt, wo es dringend gebraucht wird. Eine gute und stabile Eisenversorgung ist also eine grundlegende Voraussetzung für Ihre Energie, Ihre Vitalität und Ihr allgemeines Wohlbefinden.
Lipase
Lipase: Dieses Enzym wird zum allergrößten Teil in Ihrer Bauchspeicheldrüse gebildet und ist ein Schlüsselspieler bei der Verdauung von Fetten, die Sie mit der Nahrung aufnehmen. Sind die Lipasewerte im Blut deutlich erhöht – oft auf das Drei- bis Fünffache des Normalwerts oder sogar darüber – ist das für uns ein sehr starker Hinweis auf eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse, eine sogenannte Pankreatitis. Aber auch bei nur mäßig erhöhten Werten schauen wir genauer hin, da diese auf andere, vielleicht weniger akute Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse oder in manchen Fällen auch auf eine Nierenfunktionsstörung hindeuten können. Ein wichtiger Wert also, um die Gesundheit Ihrer Bauchspeicheldrüse gut im Blick zu haben.
Leberfett (%PDFF)
Protonendichte-Fettfraktion (PDFF) der Leber: Mit dieser modernen und sehr genauen Messmethode können wir den Fettgehalt direkt in Ihrem Lebergewebe präzise bestimmen – Fachleute sprechen hier auch von der Quantifizierung des sogenannten hepatischen Fettgehalts. Sind die gemessenen Werte erhöht, ist das ein deutliches Zeichen für eine Leberverfettung, die auch als Fettleber oder medizinisch als hepatische Steatose bezeichnet wird. Das ist eine wichtige Information, denn eine Fettleber kann, wenn sie nicht erkannt und behandelt wird, zu ernsteren Lebererkrankungen fortschreiten. Diese Messung hilft uns also, den Zustand Ihrer Leber frühzeitig und genau zu beurteilen und gegebenenfalls rechtzeitig Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Protein
Gesamteiweiß: Dieser Laborwert gibt uns Auskunft über die Gesamtmenge aller Eiweiße (Proteine), die in Ihrem Blutplasma, dem flüssigen Anteil des Blutes, vorhanden sind. Die Hauptakteure und mengenmäßig wichtigsten Vertreter dieser Eiweiße sind das Albumin und die verschiedenen Globuline. Das Gesamteiweiß ist für uns wie ein Spiegelbild verschiedener wichtiger Körperfunktionen und -zustände: Es hilft uns dabei, Ihren allgemeinen Ernährungszustand einzuschätzen, es kann uns wichtige Hinweise auf die Funktion Ihrer Leber geben (da viele Eiweiße dort gebildet werden) und es erlaubt uns auch Rückschlüsse auf die Gesundheit und Aktivität Ihres Immunsystems (da Antikörper ebenfalls Proteine sind). Ein guter und hilfreicher Überblickswert also!
R2* Eisen
R2* (Leber-Eisen): R2* (gesprochen R2-Stern) ist ein spezieller Messparameter aus der Magnetresonanztomographie (MRI). Dieser Wert ist sehr empfindlich auf die Konzentration von Eisen in verschiedenen Geweben, und wir nutzen ihn hier, um den Eisengehalt Ihrer Leber zu bestimmen. Sind die R2*-Werte in Ihrer Leber erhöht, deutet das für uns auf eine vermehrte Eisenablagerung in diesem wichtigen Organ hin. Das kann beispielsweise bei Erkrankungen wie der Hämochromatose (einer genetisch bedingten Eisenspeicherkrankheit) oder einer sogenannten Hämosiderose (einer erworbenen Eisenüberladung) der Fall sein. Der R2*-Wert ist also ein wichtiger, nicht-invasiver (also ohne Eingriff in den Körper) Hinweis, um den Eisenstatus Ihrer Leber zu beurteilen und gegebenenfalls frühzeitig weitere Schritte einzuleiten.
Transferrin
Transferrin: Das ist ein sehr wichtiges Eiweiß (Protein), das zum allergrößten Teil in Ihrer Leber produziert wird und eine absolut zentrale Rolle in Ihrem Eisenstoffwechsel spielt. Man kann es sich am besten wie ein spezielles 'Eisen-Taxi' oder einen 'Eisen-Transporter' in Ihrem Blut vorstellen: Es hat die Aufgabe, das Eisen, das Ihr Körper beispielsweise aus der Nahrung aufgenommen oder aus dem Abbau alter roter Blutkörperchen recycelt hat, sicher zu binden und es dann durch den Blutkreislauf zu den verschiedenen Geweben und Organen zu transportieren, wo es dann für viele lebenswichtige Prozesse – wie die Bildung neuen Blutes in Ihrem Knochenmark oder die Energieproduktion in Ihren Zellen – dringend gebraucht wird.
Transferrinsättigung
Transferrinsättigung: Dieser Laborwert gibt an, wie viel Prozent der verfügbaren 'Eisen-Taxis' (also der Transferrin-Moleküle) in Ihrem Blut tatsächlich mit Eisen 'beladen' sind. Er spiegelt also sehr gut wider, wie stark das Transportprotein Transferrin gerade für den Transport von Eisen genutzt wird und wie viel Eisen Ihrem Körper aktuell zur Verfügung steht. Eine niedrige Transferrinsättigung kann beispielsweise auf einen Eisenmangel hindeuten, während eine sehr hohe Sättigung ein Zeichen für eine mögliche Eisenüberladung des Körpers sein kann. Dieser Wert ist somit ein wichtiger Indikator, um Ihren Eisenhaushalt und die Eisenversorgung Ihrer Organe zu beurteilen.
Vitamin B12
Vitamin B12 (Cobalamin): Vitamin B12 ist ein wasserlösliches Vitamin aus der B-Gruppe und für Ihren Körper absolut unentbehrlich. Es spielt eine Schlüsselrolle bei einer ganzen Reihe von lebenswichtigen Prozessen. Dazu gehören die Bildung frischer und gesunder roter Blutkörperchen (Erythrozyten), die Herstellung unserer Erbsubstanz (der DNA) und die reibungslose und gesunde Funktion Ihres gesamten Nervensystems, einschließlich des Gehirns. Darüber hinaus unterstützt es die normale Gehirnfunktion und ist wichtig für einen funktionierenden Energiestoffwechsel. Ihr Körper kann Vitamin B12 nicht selbst herstellen, deshalb sind wir auf eine regelmäßige und ausreichende Zufuhr über die Nahrung angewiesen – gute Quellen sind vor allem tierische Produkte wie Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte. Ein kleiner Überschuss an Vitamin B12 wird in der Leber gespeichert, weshalb sich ein Mangel manchmal erst nach längerer Zeit mit unspezifischen Symptomen bemerkbar macht. Wird ein solcher Mangel jedoch nicht rechtzeitig erkannt und behoben, kann er zu ernsthaften und teilweise auch bleibenden gesundheitlichen Problemen führen. Eine gute und kontinuierliche Versorgung mit Vitamin B12 ist also für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden sehr wichtig.
Vitamin D
Vitamin D (Cholecalciferol): Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin, das im Körper aber eher die Funktion eines Hormons übernimmt und eine beeindruckende Vielzahl wichtiger Aufgaben hat. Es ist absolut entscheidend für die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm und somit für den Aufbau und Erhalt von starken, gesunden Knochen und Zähnen. Aber auch für ein schlagkräftiges und gut funktionierendes Immunsystem, eine normale Muskelfunktion und Muskelkraft sowie für viele andere Prozesse und Zellfunktionen im Körper ist es unerlässlich. Das Besondere an Vitamin D ist: Ihr Körper hat die Fähigkeit, es mit Hilfe von ausreichend Sonnenlicht (UVB-Strahlung) auf der Haut selbst zu bilden. Zusätzlich können wir es aber auch über bestimmte Nahrungsmittel (zum Beispiel fetten Seefisch wie Lachs oder Hering, Leber, Eigelb) und bei nachgewiesenem Bedarf auch gezielt über Nahrungsergänzungsmittel aufnehmen. Gerade in den sonnenärmeren Monaten oder bei geringer Sonnenexposition ist es wichtig, auf eine gute und ausreichende Versorgung mit diesem 'Sonnenvitamin' zu achten, um gesund und fit zu bleiben.
Bilirubin, direkt
Bilirubin direkt: Direktes Bilirubin entsteht nach Leberverarbeitung und kann ausgeschieden werden.
Bilirubin, indirekt
Bilirubin indirekt: Indirektes Bilirubin entsteht beim Abbau roter Blutkörperchen vor der Leberverarbeitung.
FIB-4 Index
FIB-4-Index: Der FIB-4 kombiniert Alter, Thrombozytenzahl und Leberenzyme zur Abschätzung des Leberfibrose-Grades.
Amylase
Amylase: Amylase ist ein vor allem in Pankreas und Speicheldrüsen gebildetes Enzym zur Kohlenhydratverdauung.
ASAT / ALAT Verhälntnis
ASAT/ALAT-Verhältnis: Dieses Verhältnis vergleicht zwei Leberenzyme (AST/ALT) und liefert Hinweise auf die Lebergesundheit.
TSH basal
TSH (Schilddrüsen-stimulierendes Hormon): Das TSH ist ein Hormon, das in Ihrer Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), einer kleinen Drüse an der Basis Ihres Gehirns, gebildet wird. Wie der Name schon sagt, hat es die Aufgabe, Ihre Schilddrüse zu stimulieren und ihre Funktion zu kontrollieren. Es gibt der Schilddrüse quasi das Signal, die wichtigen Schilddrüsenhormone (T3 und T4) zu produzieren und freizusetzen. Diese Schilddrüsenhormone wiederum regulieren Ihren gesamten Stoffwechsel, Ihre Energieproduktion, Ihre Körpertemperatur und viele weitere lebenswichtige Körperfunktionen. Eine Fehlfunktion der Schilddrüse, sei es eine Über- oder Unterfunktion, zeigt sich oft in veränderten TSH-Werten und kann sich auf sehr viele Organsysteme auswirken. Typische Beschwerden können Müdigkeit, Gewichtsveränderungen, Kälte- oder Wärmeempfindlichkeit, Herzklopfen und auch Stimmungsstörungen sein. Der TSH-Wert ist somit ein absoluter Schlüsselwert für die Beurteilung der Gesundheit und Funktion Ihrer Schilddrüse.
FreiesT3 (fT3)
Freies T3: Freies T3 ist das aktive Schilddrüsenhormon, das den Zellstoffwechsel und die Energienutzung steuert.
Freies T4 (fT4)
Freies T4: Freies T4 wird in der Schilddrüse gebildet und in Geweben zu aktivem T3 umgewandelt.
Männer-/Frauengesundheit
Cortisol
Cortisol: Das ist ein sehr wichtiges Hormon, das Ihre Nebennieren bilden. Es ist ein echter Manager im Körper und hilft dabei, Ihren Stoffwechsel, den Blutdruck und Ihre Immunantworten zu regulieren. Außerdem spielt es eine Schlüsselrolle dabei, wie Ihr Körper auf Stress reagiert. Cortisol folgt einem natürlichen Tagesrhythmus: Morgens sind die Werte in der Regel am höchsten, um Ihnen Energie für den Tag zu geben, und sinken dann zur Nacht hin ab. Oft wird es als das Haupt-Stresshormon bezeichnet, denn seine Ausschüttung steigt bei körperlicher oder seelischer Belastung an – ein cleverer Mechanismus Ihres Körpers, um Herausforderungen zu meistern.
DHEA-Sulfat
DHEA-S (Dehydroepiandrosteron-Sulfat): Dieses Hormon wird zum größten Teil von Ihren Nebennieren produziert und dient als eine Art Vorstufe für andere wichtige Geschlechtshormone wie Testosteron und Östrogen. Es ist ganz natürlich, dass die DHEA-S-Spiegel im jungen Erwachsenenalter ihren Höhepunkt erreichen und dann mit zunehmendem Alter langsam absinken. Einige Forschungsarbeiten deuten darauf hin, dass gesunde DHEA-S-Spiegel zu mehr Energie, einer robusten Immunfunktion und einer besseren Stressbewältigung beitragen könnten. Allerdings ist die wissenschaftliche Datenlage zur Einnahme von DHEA-S als Nahrungsergänzungsmittel noch nicht ganz eindeutig. Es ist ein interessanter Wert, der uns zusätzliche Einblicke in Ihren hormonellen Zustand geben kann.
Estradiol (E2) (Liaison)
Östradiol (E2): Dies ist das wichtigste Östrogen-Hormon während der fruchtbaren Jahre einer Frau und wird hauptsächlich von den heranreifenden Eibläschen (Follikeln) in den Eierstöcken produziert. Östradiol ist ein wahres Multitalent: Es lenkt den Menstruationszyklus, spielt eine wichtige Rolle für die Gesundheit von Knochen und Herz-Kreislauf-System und beeinflusst auch unsere Stimmung und unsere geistige Fitness. Die Östradiolspiegel schwanken ganz natürlich im Laufe des Monatszyklus – während der Menstruation sind sie am niedrigsten und erreichen kurz vor dem Eisprung einen Höhepunkt. In den Wechseljahren nehmen sie dann deutlich ab. Ein Ungleichgewicht kann sich durch Zyklusunregelmäßigkeiten, Fruchtbarkeitsthemen, Stimmungsschwankungen oder verschiedene körperliche Symptome äußern. Diesen Wert zu kennen, kann helfen, den eigenen Körper und seine Signale besser zu deuten.
Testosteron frei
Freies Testosteron: Das ist der Anteil des gesamten Testosterons in Ihrem Blut, der nicht an Transporteiweiße gebunden ist und somit 'frei' und biologisch voll aktiv ist. Man könnte sagen, das ist der Teil des Testosterons, der direkt an den Zellen andocken und seine vielfältigen Wirkungen entfalten kann. Diese Messung gibt uns einen noch genaueren Einblick in die tatsächliche hormonelle Aktivität der männlichen Geschlechtshormone (Androgene), die Ihren Stoffwechsel, Ihre Körperzusammensetzung (z.B. Muskel- und Fettanteil) und viele andere wichtige Körperfunktionen beeinflusst. Ein sehr aussagekräftiger Wert, um Ihre hormonelle Balance besser zu verstehen.
PSA
PSA (Prostata-spezifisches Antigen): Das PSA ist ein Eiweissstoff (Protein), der hauptsächlich von den Zellen Ihrer Prostata (Vorsteherdrüse) gebildet wird. Wir messen diesen Wert im Blut vor allem im Rahmen der Früherkennung, um frühzeitig auf mögliche Veränderungen oder Erkrankungen der Prostata, einschließlich eines eventuellen Prostatakrebses, aufmerksam zu werden. Es ist dabei ganz wichtig zu wissen: Erhöhte PSA-Werte (typischerweise spricht man von Werten über 4 Nanogramm pro Milliliter) können zwar ein Hinweis auf Prostatakrebs sein, aber sie können auch viele andere, oft harmlose und gutartige Ursachen haben. Dazu gehören zum Beispiel eine häufig vorkommende gutartige Prostatavergrößerung (medizinisch BPH genannt), eine Entzündung der Prostata (Prostatitis) oder auch ein kürzlich erfolgter Samenerguss. Zudem ist es ganz natürlich, dass der PSA-Wert mit zunehmendem Alter oft etwas ansteigt. In Ihrer umfassenden Gesundheitsbewertung bei uns betrachten wir den PSA-Wert daher niemals isoliert, sondern gleichen ihn immer sorgfältig mit den Ergebnissen Ihrer MRI-Bildgebung der Prostata ab. So erhalten wir ein möglichst genaues, aussagekräftiges und für Sie individuelles Bild Ihrer Prostatagesundheit.
Sexualhormon-bindendes Globulin (SHBG)
SHBG (Sexualhormon-bindendes Globulin): Das SHBG ist ein spezielles Eiweiß (ein sogenanntes Glykoprotein), das in Ihrem Blut zirkuliert und eine sehr wichtige regulatorische Aufgabe im Hormonsystem hat: Es bindet Sexualhormone wie Testosteron und Östrogen. Man kann es sich wie ein 'Transporter' oder 'Anker' vorstellen. Dadurch, dass es die Hormone bindet, beeinflusst es maßgeblich, wie viele dieser Hormone tatsächlich 'frei' und somit biologisch aktiv für die Zellen und Gewebe Ihres Körpers verfügbar sind. Die Höhe des SHBG-Spiegels kann uns daher wichtige Hinweise auf Ihre Stoffwechselgesundheit und das Gleichgewicht Ihres endokrinen (hormonellen) Systems geben und hilft uns, die Wirkung Ihrer Sexualhormone besser zu verstehen.
Testosteron, gesamt
Testosteron: Das ist das wichtigste männliche Geschlechtshormon, wobei es wichtig zu wissen ist, dass auch Frauen geringe Mengen davon produzieren und benötigen. Beim Mann ist Testosteron hauptverantwortlich für die Entwicklung der typisch männlichen Geschlechtsmerkmale, für eine normale Spermienproduktion, für den Aufbau und Erhalt von Muskelmasse und Knochendichte sowie für das allgemeine Energieniveau, die Antriebskraft und die Libido (sexuelles Verlangen). Niedrige Testosteronspiegel können sich durch eine ganze Reihe von Symptomen bemerkbar machen, wie zum Beispiel anhaltende Müdigkeit, verminderte Lust, Erektionsstörungen, ein spürbarer Abbau von Muskelmasse und Kraft und auch durch Stimmungsschwankungen oder depressive Verstimmungen. Es ist ein Stück weit normal, dass der Testosteronspiegel mit zunehmendem Alter langsam absinkt. Ein deutlicher und symptomatischer Mangel kann jedoch eine ärztliche Abklärung und gegebenenfalls eine Behandlung erfordern, um die Lebensqualität und Gesundheit zu verbessern. Eine sorgfältige und individuelle Betrachtung ist hier immer wichtig.
Freier Androgen-Index (FAI)
FAI (Freier Androgenindex): Der FAI schätzt die Menge an biologisch aktivem Testosteron relativ zu bindenden Proteinen.
Testosteron / Estradiol-Verhältnis (T:E2)
Testosteron/Estradiol-Verhältnis: Dieses Verhältnis bewertet das Gleichgewicht zwischen Testosteron und Estradiol.
FSH, Follitropin
FSH (Follikelstimulierendes Hormon): FSH regt die Eizellreifung im Ovar bzw. die Spermienproduktion im Hoden an; die Spiegel variieren im Zyklus, steigen zur Ovulation und nehmen nach der Menopause stark zu.
Lutropin
LH (Luteinisierendes Hormon): Das luteinisierende Hormon wird in der Hypophyse gebildet; es löst bei Frauen den Eisprung aus und unterstützt Estrogen-/Progesteronproduktion, bei Männern stimuliert es die Testosteronproduktion.
LH/FSH-Quotient
LH/FSH-Verhältnis: Das LH/FSH-Verhältnis vergleicht die Spiegel beider Hypophysenhormone. Es liefert Einblicke in Ovarfunktion und Reproduktionsgesundheit, die einzelne Werte allein nicht bieten.
Progesteron
Progesteron: Progesteron wird nach dem Eisprung und in der Schwangerschaft gebildet. Es reguliert den Zyklus, bereitet die Gebärmutterschleimhaut auf eine Schwangerschaft vor und unterstützt die Frühschwangerschaft; in Zyklen ohne Schwangerschaft leitet der Abfall die Menstruation ein.
Blutzellgesundheit
Erythrozyten
Rote Blutkörperchen (Erythrozyten): Stellen Sie sich diese als die fleißigen Transportarbeiter in Ihrem Blut vor – sie sind die bei Weitem häufigsten Blutzellen. Ihre Hauptaufgabe ist es, Sauerstoff von der Lunge aufzunehmen und ihn über den Blutfarbstoff Hämoglobin zu allen Geweben und Organen im ganzen Körper zu bringen. Ihre spezielle Form, wie eine von beiden Seiten eingedellte Scheibe, ist genial durchdacht: Sie vergrößert die Oberfläche enorm und macht so den Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid besonders effizient. Ein kleines Wunderwerk der Natur, das uns am Leben hält!
Hämatokrit
Hämatokrit: Dieser Wert sagt uns, welchen prozentualen Anteil die festen Blutzellen – hauptsächlich die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) – am Gesamtvolumen Ihres Blutes ausmachen. Man kann sich das ganz bildlich vorstellen: Wenn man eine Blutprobe in einem Röhrchen zentrifugiert, also sehr schnell schleudert, setzen sich die schwereren Blutzellen unten ab. Die Höhe dieser Schicht aus Zellen im Verhältnis zur gesamten Blutsäule im Röhrchen ergibt dann den Hämatokritwert. Er gibt uns also einen guten Eindruck von der Zähigkeit oder dem Zellreichtum Ihres Blutes und kann Hinweise auf verschiedene Zustände geben, wie z.B. eine Blutarmut oder eine Eindickung des Blutes.
Hämoglobin
Hämoglobin (Hb): Das ist der rote Blutfarbstoff, ein überaus wichtiges und komplexes Protein, das den Hauptbestandteil Ihrer roten Blutkörperchen bildet. Seine zentrale Aufgabe ist der Transport von Sauerstoff: In der Lunge schnappt es sich den eingeatmeten Sauerstoff und liefert ihn dann über den Blutkreislauf zuverlässig an alle Zellen, Gewebe und Organe in Ihrem gesamten Körper. Doch Hämoglobin ist nicht nur ein Lieferdienst für Sauerstoff, es hilft auch beim Rücktransport von Kohlendioxid – einem Abfallprodukt unseres Stoffwechsels – zurück zur Lunge, damit wir es ausatmen können. Ein echtes Multitalent also, das für unsere Atmung und Energieversorgung unverzichtbar ist!
MCH
MCH (Mittleres Korpuskuläres Hämoglobin): Dieser Wert gibt an, wie viel roten Blutfarbstoff – also Hämoglobin – ein einzelnes rotes Blutkörperchen im Durchschnitt mit sich trägt. Er hilft uns dabei, den genauen Hämoglobingehalt Ihrer Zellen zu beurteilen. Zusammen mit anderen Messwerten, die Ihre roten Blutkörperchen betreffen (wie MCV und MCHC), nutzen wir das MCH, um verschiedene Formen einer Blutarmut (Anämie) genauer zu klassifizieren und besser zu verstehen, was dahinterstecken könnte. Ein kleines, aber feines Detail im großen Mosaik des Blutbildes, das uns wichtige Hinweise liefert.
MCHC
MCHC (Mittlere Korpuskuläre Hämoglobinkonzentration): Dieser Wert beschreibt die durchschnittliche Konzentration des roten Blutfarbstoffs (des Hämoglobins) innerhalb eines bestimmten Volumens Ihrer roten Blutkörperchen. Man könnte es auch so ausdrücken: Er gibt an, wie 'dicht gepackt' das Hämoglobin in den einzelnen Zellen ist. Das MCHC ist ein weiterer wichtiger Baustein, der uns dabei hilft, verschiedene Arten einer Blutarmut (Anämie) voneinander abzugrenzen. Zusätzlich kann er uns auch Hinweise auf den Flüssigkeitshaushalt (den sogenannten Hydrierungsstatus) der roten Blutkörperchen geben.
MCV
MCV (Mittleres Korpuskuläres Volumen): Dieser Wert sagt uns etwas über die durchschnittliche Größe Ihrer roten Blutkörperchen. Er ist ein sehr wichtiger Helfer bei der Diagnose und vor allem bei der Unterscheidung verschiedener Arten von Blutarmut (Anämie). Ist der MCV-Wert beispielsweise erhöht, sind die roten Blutkörperchen also im Schnitt zu groß, spricht man von einer makrozytären Anämie. Sind sie hingegen zu klein (MCV erniedrigt), handelt es sich um eine mikrozytäre Anämie. Bei einer normozytären Anämie ist die Zellgröße trotz Blutarmut normal. Diese Unterscheidung ist entscheidend, um gezielter nach den Ursachen forschen und die passende Unterstützung anbieten zu können.
RDW-CV
RDW-CV (Verteilungsbreite der roten Blutkörperchen - Variationskoeffizient): Dieser Laborwert, oft einfach RDW-CV abgekürzt, misst, wie stark die Größe Ihrer roten Blutkörperchen (Ihrer Erythrozyten) untereinander variiert – also ob sie alle mehr oder weniger gleich groß sind oder ob es größere Unterschiede in ihrer Form und Größe gibt. Sind die RDW-CV-Werte erhöht, bedeutet das, dass eine größere Streuung in der Zellgröße vorliegt (was Fachleute als Anisozytose bezeichnen). Das kann uns wichtige Hinweise geben und helfen, bestimmte Formen von Blutarmut (Anämien) besser zu diagnostizieren und zu verstehen, da bei manchen Anämieformen die Größenunterschiede der roten Blutkörperchen charakteristischerweise zunehmen.
RDW-SD
RDW-SD (Verteilungsbreite der roten Blutkörperchen - Standardabweichung): Ganz ähnlich wie der RDW-CV ist auch der RDW-SD ein Maß dafür, wie stark die Größe Ihrer roten Blutkörperchen (Erythrozyten) variiert. Der Unterschied zwischen den beiden Werten liegt hier lediglich in der statistischen Berechnungsmethode – beim RDW-SD wird die sogenannte Standardabweichung herangezogen. Er liefert uns aber im Grunde eine ganz ähnliche und ebenso wertvolle Information wie der RDW-CV: nämlich einen deutlichen Hinweis darauf, ob Ihre roten Blutkörperchen sehr einheitlich groß sind oder ob es relevante Größenunterschiede gibt. Auch dieser Wert kann somit bei der Diagnose und Differenzierung bestimmter Anämieformen sehr hilfreich sein.
Thrombozyten-Lymphozyten-Verhältnis
PLR (Thrombozyten-/Lymphozyten-Verhältnis): Das PLR spiegelt das Verhältnis zwischen Thrombozyten (Gerinnung/Entzündung) und Lymphozyten (Immunausgleich) wider.
Thrombozyten-weisse-Blutkörperchen-Verhältnis
Thrombozyten-/Leukozyten-Verhältnis: Dieser Marker setzt die Thrombozytenzahl zur Gesamtzahl der weißen Blutkörperchen ins Verhältnis und zeigt damit Gerinnungsaktivität relativ zur Immunaktivität.
Erythrozytenverteilungsbreite / mittleres korpuskuläres Volumen-Verhältnis
RDW/MCV-Verhältnis: Dieses Verhältnis vergleicht die Größenstreuung roter Blutkörperchen mit deren mittlerem Zellvolumen.
Immunsystem
Basophile
Basophile Granulozyten (kurz Basophile): Das sind bestimmte weiße Blutkörperchen, die eine spezielle Aufgabe in Ihrem Immunsystem haben. Bei Entzündungsreaktionen oder allergischen Geschehen im Körper setzen sie Histamin frei. Histamin ist ein wichtiger Botenstoff, der bei diesen Prozessen eine zentrale Rolle spielt. Das Wissen um ihre Funktion hilft uns, die Reaktionen Ihres Körpers besser zu verstehen.
Basophile (abs.)
Basophile Granulozyten (kurz Basophile): Das sind bestimmte weiße Blutkörperchen, die eine spezielle Aufgabe in Ihrem Immunsystem haben. Bei Entzündungsreaktionen oder allergischen Geschehen im Körper setzen sie Histamin frei. Histamin ist ein wichtiger Botenstoff, der bei diesen Prozessen eine zentrale Rolle spielt. Das Wissen um ihre Funktion hilft uns, die Reaktionen Ihres Körpers besser zu verstehen.
Eosinophile
Eosinophile Granulozyten (kurz Eosinophile): Das sind spezialisierte weiße Blutkörperchen, die wichtige Aufgaben in Ihrem Immunsystem übernehmen. Sie sind besonders dafür bekannt, Parasiten zu bekämpfen und bei allergischen Reaktionen im Körper aktiv zu werden. Man könnte sie als eine Art Gesundheitspolizei ansehen, die bei bestimmten Herausforderungen zur Stelle ist.
Eosinophile (abs.)
Eosinophile Granulozyten (kurz Eosinophile): Das sind spezialisierte weiße Blutkörperchen, die wichtige Aufgaben in Ihrem Immunsystem übernehmen. Sie sind besonders dafür bekannt, Parasiten zu bekämpfen und bei allergischen Reaktionen im Körper aktiv zu werden. Man könnte sie als eine Art Gesundheitspolizei ansehen, die bei bestimmten Herausforderungen zur Stelle ist.
hs-CRP
Hochsensitives C-reaktives Protein (hs-CRP): Dieser Blutwert, oft einfach hs-CRP genannt, ist ein feiner Spürhund für Entzündungen in Ihrem Körper – selbst wenn diese nur sehr gering ausgeprägt sind. Man kann es sich als eine noch präzisere und empfindlichere Version des Standard-CRP-Tests vorstellen. Besonders wertvoll ist das hs-CRP, wenn es um die Einschätzung Ihres persönlichen Herz-Kreislauf-Risikos geht. Wir wissen nämlich heute, dass auch leichte, oft unbemerkte Entzündungsprozesse im Körper zur Entstehung von Herzerkrankungen beitragen können. Dieser Test gibt uns also einen wichtigen zusätzlichen Hinweis und ist ein wertvoller Baustein für Ihre Gesundheitsvorsorge.
Unreife Granulozyten
Unreife Granulozyten: Das sind junge Vorläuferzellen von bestimmten weißen Blutkörperchen, die normalerweise im Knochenmark vollständig heranreifen, bevor sie in den Blutkreislauf entlassen werden. Wenn wir diese unreifen Granulozyten in erhöhter Zahl im Blut finden, ist das für uns ein Zeichen dafür, dass der Körper gerade einen stark erhöhten Bedarf an weißen Blutkörperchen hat. Häufig geschieht das als Reaktion auf eine schwere Infektion oder eine ausgeprägte Entzündung, bei der das Knochenmark sozusagen alle verfügbaren Kräfte mobilisiert. In selteneren Fällen können erhöhte Werte aber auch auf bestimmte Erkrankungen des Knochenmarks selbst hinweisen, wie zum Beispiel eine Leukämie oder sogenannte myelodysplastische Syndrome. Es ist also ein wichtiger Wert, der uns hilft, die Aktivität Ihres Immunsystems und die Funktion Ihres Knochenmarks genauer zu beurteilen.
Unreife Granulozyten (abs.)
Unreife Granulozyten: Das sind junge Vorläuferzellen von bestimmten weißen Blutkörperchen, die normalerweise im Knochenmark vollständig heranreifen, bevor sie in den Blutkreislauf entlassen werden. Wenn wir diese unreifen Granulozyten in erhöhter Zahl im Blut finden, ist das für uns ein Zeichen dafür, dass der Körper gerade einen stark erhöhten Bedarf an weißen Blutkörperchen hat. Häufig geschieht das als Reaktion auf eine schwere Infektion oder eine ausgeprägte Entzündung, bei der das Knochenmark sozusagen alle verfügbaren Kräfte mobilisiert. In selteneren Fällen können erhöhte Werte aber auch auf bestimmte Erkrankungen des Knochenmarks selbst hinweisen, wie zum Beispiel eine Leukämie oder sogenannte myelodysplastische Syndrome. Es ist also ein wichtiger Wert, der uns hilft, die Aktivität Ihres Immunsystems und die Funktion Ihres Knochenmarks genauer zu beurteilen.
Leukozyten
Leukozyten (Weiße Blutkörperchen): Die Leukozyten, viel besser bekannt als die weißen Blutkörperchen, sind die engagierte Verteidigungs- und Gesundheitspolizei Ihres Körpers. Sie sind absolut entscheidend für ein starkes und funktionierendes Immunsystem. Die Gesamtzahl der weißen Blutkörperchen (oft einfach 'Leukos' genannt) gibt uns einen ersten wichtigen Anhaltspunkt über die allgemeine Aktivität Ihres Immunsystems. Mit einem sogenannten Differentialblutbild können wir uns dann die verschiedenen Untergruppen dieser wichtigen Zellen noch genauer anschauen – wie die Neutrophilen, Lymphozyten, Monozyten usw. – und so noch besser verstehen, wie Ihr Körper auf bestimmte Herausforderungen reagiert oder sich gegen Eindringlinge zur Wehr setzt.
Lymphozyten
Lymphozyten: Das sind hochspezialisierte weiße Blutkörperchen, zu denen die bekannten T-Zellen und B-Zellen gehören. Man kann sie sich als die Eliteeinheit oder die Spezialkräfte Ihres Immunsystems vorstellen: Sie sind für ganz gezielte und maßgeschneiderte Abwehrreaktionen gegen bestimmte Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien zuständig. Darüber hinaus sind sie auch dafür verantwortlich, ein sogenanntes immunologisches Gedächtnis aufzubauen. Das bedeutet, sie 'erinnern' sich an bereits durchgemachte Infektionen und können bei einem erneuten Kontakt mit demselben Erreger viel schneller und effektiver reagieren. Ein absoluter Schlüssel für eine langanhaltende und robuste Immunität!
Lymphozyten (abs.)
Lymphozyten: Das sind hochspezialisierte weiße Blutkörperchen, zu denen die bekannten T-Zellen und B-Zellen gehören. Man kann sie sich als die Eliteeinheit oder die Spezialkräfte Ihres Immunsystems vorstellen: Sie sind für ganz gezielte und maßgeschneiderte Abwehrreaktionen gegen bestimmte Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien zuständig. Darüber hinaus sind sie auch dafür verantwortlich, ein sogenanntes immunologisches Gedächtnis aufzubauen. Das bedeutet, sie 'erinnern' sich an bereits durchgemachte Infektionen und können bei einem erneuten Kontakt mit demselben Erreger viel schneller und effektiver reagieren. Ein absoluter Schlüssel für eine langanhaltende und robuste Immunität!
Monozyten
Monozyten: Das sind die größten unter den weißen Blutkörperchen und sie sind so etwas wie die 'Alleskönner' oder die 'Verwandlungskünstler' in Ihrem Immunsystem. Sie zirkulieren für eine gewisse Zeit im Blut und wandern dann bei Bedarf in die verschiedenen Gewebe Ihres Körpers ein. Dort entwickeln sie sich zu sogenannten Makrophagen weiter, die man auch als Fresszellen bezeichnet. Diese Fresszellen sind dann unermüdlich im Einsatz: Sie beseitigen Krankheitserreger, nehmen Zelltrümmer und abgestorbene Körperzellen auf und spielen auch eine wichtige Rolle bei der Aktivierung anderer Immunzellen. Ein ganz wichtiger Teil der körpereigenen Reinigungs- und Verteidigungsmannschaft!
Monozyten (abs.)
Monozyten: Das sind die größten unter den weißen Blutkörperchen und sie sind so etwas wie die 'Alleskönner' oder die 'Verwandlungskünstler' in Ihrem Immunsystem. Sie zirkulieren für eine gewisse Zeit im Blut und wandern dann bei Bedarf in die verschiedenen Gewebe Ihres Körpers ein. Dort entwickeln sie sich zu sogenannten Makrophagen weiter, die man auch als Fresszellen bezeichnet. Diese Fresszellen sind dann unermüdlich im Einsatz: Sie beseitigen Krankheitserreger, nehmen Zelltrümmer und abgestorbene Körperzellen auf und spielen auch eine wichtige Rolle bei der Aktivierung anderer Immunzellen. Ein ganz wichtiger Teil der körpereigenen Reinigungs- und Verteidigungsmannschaft!
Neutrophile Granulozyten
Neutrophile Granulozyten (kurz Neutrophile): Das sind die 'Spezialeinheiten' und die zahlenmäßig häufigste Art Ihrer weißen Blutkörperchen. Man könnte sie auch als die 'Ersthelfer' oder die 'Feuerwehrleute' Ihres Immunsystems bezeichnen. Sie sind besonders darauf spezialisiert, bakterielle Infektionen zu bekämpfen und rücken bei akuten Entzündungen und Infektionen sehr schnell aus, um die eingedrungenen Krankheitserreger aufzuspüren und unschädlich zu machen. Ihre Anzahl im Blut kann uns also sehr viel über das aktuelle Infektionsgeschehen in Ihrem Körper verraten und ob Ihr Körper gerade aktiv gegen eine Infektion kämpft.
Neutrophile Granulozyten (abs.)
Neutrophile Granulozyten (kurz Neutrophile): Das sind die 'Spezialeinheiten' und die zahlenmäßig häufigste Art Ihrer weißen Blutkörperchen. Man könnte sie auch als die 'Ersthelfer' oder die 'Feuerwehrleute' Ihres Immunsystems bezeichnen. Sie sind besonders darauf spezialisiert, bakterielle Infektionen zu bekämpfen und rücken bei akuten Entzündungen und Infektionen sehr schnell aus, um die eingedrungenen Krankheitserreger aufzuspüren und unschädlich zu machen. Ihre Anzahl im Blut kann uns also sehr viel über das aktuelle Infektionsgeschehen in Ihrem Körper verraten und ob Ihr Körper gerade aktiv gegen eine Infektion kämpft.
Milzvolumen
Milzvolumen: Hierbei messen wir das Gesamtvolumen Ihrer Milz. Dies geschieht in der Regel mithilfe von bildgebenden Verfahren wie einer Ultraschall- oder MRI-Untersuchung. Eine deutliche Vergrößerung der Milz, was Fachleute als Splenomegalie bezeichnen, kann für uns ein wichtiger Hinweis auf verschiedene zugrundeliegende Zustände oder Erkrankungen sein. Dazu gehören beispielsweise akute oder chronische Infektionen, bestimmte Entzündungsprozesse im Körper, verschiedene Erkrankungen des Blutes (wie z.B. bestimmte Anämieformen oder Leukämien) oder auch ein erhöhter Druck im Pfortadersystem der Leber (eine sogenannte portale Hypertension). Das gemessene Milzvolumen hilft uns also, mögliche Auffälligkeiten in diesen Bereichen frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls weitere diagnostische Schritte einzuleiten.
Thrombozyten
Thrombozyten (Blutplättchen): Die Thrombozyten, die man auch als Blutplättchen bezeichnet, sind winzige, aber absolut lebenswichtige Zellbestandteile in Ihrem Blut. Ihre Hauptaufgabe ist die Blutstillung und die Einleitung der Blutgerinnung – ein Prozess, der uns vor übermäßigem Blutverlust schützt. Wird ein Blutgefäß verletzt, eilen die Thrombozyten sofort zur verletzten Stelle, heften sich dort an die geschädigte Gefäßwand und auch aneinander an und bilden so einen ersten provisorischen Verschluss, einen sogenannten Thrombozytenpfropf. Gleichzeitig setzen sie verschiedene Stoffe frei, die eine ganze Kaskade von weiteren Gerinnungsfaktoren im Blut aktivieren. Dieses ausgeklügelte System sorgt dafür, dass die Blutung effektiv gestoppt und die Wunde verschlossen wird. Ein schnelles und unverzichtbares Reparatursystem unseres Körpers!
Blutsenkungsgeschwindigkeit
BSG (Blutsenkungsgeschwindigkeit): Die BSG misst, wie schnell rote Blutkörperchen innerhalb einer Stunde in einem Röhrchen absinken – ein unspezifischer Entzündungsindikator.
Neutrophilen-Lymphozyten-Verhältnis
NLR (Neutrophilen-/Lymphozyten-Verhältnis): Das NLR zeigt die Balance zwischen neutrophilen Granulozyten (frühe Entzündungsantwort) und Lymphozyten (immunregulierend).
Entzündungsindex SII
SII (Systemic Immune-Inflammation Index): Der SII kombiniert Neutrophilen-, Thrombozyten- und Lymphozytenzahlen zu einem Summenmaß für Immun- und Entzündungsstatus.
Entzündungsindex SIRI
SIRI (Systemic Inflammation Response Index): Der SIRI fasst Neutrophile, Monozyten und Lymphozyten zusammen, um Entzündungsreaktion und -schwere abzuschätzen.
CRP / Albumin-Verhältnis (CAR)
CRP/Albumin-Verhältnis: Dieses Verhältnis setzt einen Entzündungsmarker (CRP) zur Albumin-Konzentration (Ernährungs-/Leberstatus) ins Verhältnis.
Stoffwechselgesundheit
Abdominales Fettverhältnis
Der Anteil des Bauchfetts im Verhältnis zum gesamten Körperfett. Diese Messung hilft uns, die Verteilungsmuster des Fetts besser zu verstehen, was für Ihre Gesundheit oft aussagekräftiger sein kann als der reine Gesamtfettanteil.
Abdominales subkutanes Fettgewebe (ASAT)
Stellen Sie sich das Fett vor, das direkt unter der Haut in Ihrem Bauchbereich gespeichert ist. Das nennen wir abdominales subkutanes Fettgewebe, oder kurz ASAT. Dieses Fett trägt zwar zu Ihrer gesamten Körperfettmenge bei, aber hier kommt eine wichtige Information für Sie: Es wird im Allgemeinen als weniger kritisch für den Stoffwechsel angesehen als das sogenannte Viszeralfett (oft auch als VAT abgekürzt). Das ist das Fett, das tiefer im Bauchraum sitzt und die Organe umgibt. Dennoch ist es gut, auch hier ein Auge darauf zu haben: Ein deutliches Zuviel an diesem Unterhautfett am Bauch (ASAT) kann die Entwicklung einer Insulinresistenz und von Stoffwechselstörungen begünstigen – allerdings geschieht dies meist in einem geringeren Maße als durch das Viszeralfett (VAT).
Abdominaler subkutaner Fettindex
ASAT-Index (Index des abdominalen subkutanen Fettgewebes): Dieser Index zeigt uns das Volumen Ihres Unterhautfettgewebes speziell im Bauchbereich, und zwar immer in Relation zu Ihrer Körpergröße. Ähnlich wie andere Körperfett-Indizes wird er 'normalisiert'. Das bedeutet, der Wert wird durch Ihre Körpergröße zum Quadrat geteilt. Das klingt vielleicht ein wenig technisch, hat aber einen großen Vorteil: So können wir Ihre Werte viel besser mit den Werten anderer Personen vergleichen, ganz unabhängig von der Statur. Das hilft uns dabei, Ihre individuelle Situation noch präziser einzuschätzen.
Glucose nüchtern (Serum)
Nüchternblutzucker: Dieser Wert zeigt uns Ihren Blutzuckerspiegel, nachdem Sie mindestens acht Stunden lang nichts gegessen und nur kalorienfreie Getränke wie Wasser oder ungesüßten Tee getrunken haben. Er ist ein sehr wichtiger Test, um einen Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) frühzeitig zu erkennen oder den Verlauf bei einem bereits bekannten Diabetes zu überwachen. Erhöhte Nüchternblutzuckerwerte können ein Anzeichen dafür sein, dass Ihr Körper den Zucker aus der Nahrung nicht mehr optimal verarbeiten kann. Ein einfacher, aber sehr aussagekräftiger Test, der uns wichtige Hinweise auf Ihren Zuckerstoffwechsel gibt.
HbA1c nach IFCC
HbA1c nach IFCC-Standard (mmol/mol): Dieser Wert gibt Auskunft über Ihren Langzeitblutzucker und wird nach den internationalen Standards der 'International Federation of Clinical Chemistry' (IFCC) bestimmt. Es handelt sich dabei um ein alternatives Messsystem zum vielleicht bekannteren NGSP-Standard, und der Hauptunterschied liegt in den verwendeten Einheiten: Der IFCC-Wert wird in Millimol pro Mol (mmol/mol) angegeben. Auch wenn die Zahlen anders aussehen, liefert dieser Wert, genau wie der prozentuale NGSP-Wert, eine verlässliche Aussage über Ihren durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten Wochen. Es ist gut zu wissen, dass es verschiedene anerkannte Methoden gibt, diesen wichtigen Wert zu bestimmen.
HbA1c nach NGSP
HbA1c nach NGSP-Standard (%): Dieser Wert, oft auch einfach als 'Langzeitblutzucker' oder 'Blutzuckergedächtnis' bezeichnet, wird gemäß den Standards des 'National Glycohemoglobin Standardization Program' (NGSP) ermittelt und üblicherweise in Prozent (%) angegeben. Er ist ein äußerst nützlicher Messwert, da er nicht nur eine Momentaufnahme liefert, sondern Ihren durchschnittlichen Blutzuckerspiegel über einen längeren Zeitraum von etwa zwei bis drei Monaten widerspiegelt. Das macht ihn zu einem unverzichtbaren Werkzeug sowohl für die Erstdiagnose eines Diabetes mellitus ('Zuckerkrankheit') als auch für die laufende Kontrolle und Feinabstimmung der Diabetesbehandlung. Ein echter Schlüsselwert für ein erfolgreiches und sicheres Diabetesmanagement.
Gesamter abdominaler Fettgewebeindex
Gesamt-Bauchfett-Index: Dieser Wert ist ein standardisiertes Maß für Ihr gesamtes Bauchfett. Er berücksichtigt dabei sowohl das Fett, das sich direkt unter Ihrer Haut am Bauch befindet (das sogenannte subkutane Fett), als auch das Fett, das tiefer im Bauchraum um Ihre inneren Organe liegt (das viszerale Fett). Um diesen Wert vergleichbar zu machen, wird er immer an Ihre Körpergröße angepasst. Die Berechnung erfolgt, indem das gemessene gesamte Bauchfettvolumen durch das Quadrat Ihrer Körpergröße geteilt wird. Das klingt vielleicht ein wenig technisch, hat aber den großen und wichtigen Vorteil, dass wir so einen standardisierten Vergleich zwischen Personen ganz unterschiedlicher Statur und Körpergröße durchführen können. Das hilft uns dabei, Ihren persönlichen Wert noch besser und individueller einzuordnen und seine Bedeutung für Ihre Gesundheit zu verstehen.
Gesamtfett Abdomen
Gesamtes Bauchfettvolumen: Dieser Messwert erfasst die Summe des gesamten Fettgewebes, das sich in Ihrer Bauchregion befindet. Er beinhaltet also sowohl das direkt unter der Haut am Bauch und an den Hüften liegende Fett (das sogenannte subkutane Fett) als auch das Fett, das sich tiefer im Bauchraum, also innerhalb der Bauchhöhle und um Ihre inneren Organe wie Leber, Darm und Bauchspeicheldrüse, angesammelt hat (das sogenannte viszerale Fett). Diese umfassende Messung gibt uns eine sehr gute Gesamtbeurteilung darüber, wie viel Fett sich insgesamt in Ihrem Bauchbereich befindet, was ein wichtiger Indikator für Ihre Stoffwechselgesundheit ist.
Viszeraler Fettindex
Viszeralfett-Index (VAT-Index): Dieser spezielle Index gibt uns Auskunft über das Volumen Ihres sogenannten Viszeralfetts. Das ist das Fett, das sich tief in Ihrer Bauchhöhle, also direkt um Ihre inneren Organe wie Leber, Darm und Bauchspeicheldrüse, angesammelt hat. Um diesen Wert vergleichbar und aussagekräftig zu machen, wird er immer in Relation zu Ihrer Körpergröße gesetzt – er wird sozusagen 'normalisiert'. Das ermöglicht uns eine noch genauere Einschätzung Ihres individuellen Risikoprofils, denn es ist bekannt, dass höhere VAT-Indexwerte auf ein erhöhtes Risiko für verschiedene Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen (wie Typ-2-Diabetes oder Bluthochdruck) hindeuten. Und das oft sogar unabhängig vom bekannten Body-Mass-Index (BMI), was die Bedeutung dieses spezifischen Fettverteilungsmusters unterstreicht.
Verhältnis von viszeralem zu subkutanem Fett
Verhältnis von Viszeralfett zu Subkutanfett (VAT/SAT-Ratio): Dieser Wert, oft als VAT/SAT-Ratio bezeichnet, setzt das Volumen Ihres tiefen Bauchfetts (des Viszeralfetts, VAT) ins direkte Verhältnis zu dem Fett, das sich direkt unter Ihrer Haut am Bauch und an den Hüften befindet (dem Subkutanfett, SAT). Er hilft uns dabei, Ihr ganz individuelles Fettverteilungsmuster im Bauchbereich noch besser zu beurteilen. Ein höherer Quotient, also ein höherer Wert bei dieser Ratio, bedeutet, dass Sie im Verhältnis mehr von dem gesundheitlich ungünstigeren Viszeralfett im Vergleich zum Unterhautfett haben. Da Viszeralfett als deutlich stoffwechselaktiver und somit risikoreicher für die Gesundheit gilt als das eher passive Unterhautfett, ist dieses Verhältnis ein weiterer wichtiger Anhaltspunkt für Ihr metabolisches Risiko und Ihre allgemeine Gesundheit.
Viszeralfett (VAT)
Viszeralfett (VAT – Viszerales Adipöses Gewebe): Das ist das Fett, das sich nicht direkt unter der Haut befindet, sondern tief in Ihrer Bauchhöhle, wo es Ihre inneren Organe wie die Leber, den Darm und die Bauchspeicheldrüse umgibt und einbettet. Im Gegensatz zum Unterhautfett ist dieses Viszeralfett sehr stoffwechselaktiv. Das bedeutet, es produziert eine Vielzahl von verschiedenen Botenstoffen, darunter auch entzündungsfördernde Substanzen (sogenannte Zytokine) und Hormone, die die Empfindlichkeit Ihrer Zellen für Insulin herabsetzen und Ihren gesamten Stoffwechsel (z.B. den Zucker- und Fettstoffwechsel) negativ beeinflussen können. Ein Zuviel an diesem Viszeralfett steht daher in einem sehr engen und wissenschaftlich gut belegten Zusammenhang mit dem sogenannten Metabolischen Syndrom (einer Kombination aus Übergewicht, Bluthochdruck, Zucker- und Fettstoffwechselstörungen), mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und auch mit bestimmten Krebsarten. Es ist also das 'aktivere' und für die Gesundheit potenziell deutlich problematischere Bauchfett.
LDH (Laktatdehydrogenase)
LDH (Laktatdehydrogenase): LDH ist ein in vielen Geweben vorkommendes Enzym, das bei Zellschädigung ins Blut freigesetzt wird.
HOMA-Index
HOMA-Index: Der HOMA-Index schätzt die Insulinresistenz aus Nüchternglukose- und Nüchterninsulinwerten.
Nüchterninsulin
Nüchterninsulin: Nüchterninsulin misst den Basis-Insulinspiegel zur Aufrechterhaltung normaler Blutzuckerwerte.
Triglycerid-Glukose-Index
TyG-Index: Der TyG-Index kombiniert Nüchtertriglyzeride und Glukose zur Abschätzung der Insulinresistenz.
Knochen- und Muskelgesundheit
Erector spinae IMF (links)
Intramuskulärer Fettanteil (IMF) im Rückenstrecker (rechts/links): Der Musculus erector spinae – Ihr Rückenstrecker – ist eine Muskelgruppe, die entscheidend dafür ist, Ihren Rücken aufzurichten und Drehbewegungen zu ermöglichen. Dieser Wert zeigt uns den prozentualen Fettanteil, der sich direkt in diesen Muskeln befindet. Ein erhöhter Anteil an solchem intramuskulärem Fett kann mit einer Verschlechterung der Muskelqualität und manchmal auch mit möglichen funktionellen Einschränkungen dieser Muskeln verbunden sein. Diesen Wert zu kennen, ist wertvoll, denn er kann ein Ansporn sein, aktiv etwas für die Gesundheit und Kraft des Rückens zu tun.
Erector spinae IMF (rechts)
Intramuskulärer Fettanteil (IMF) im Rückenstrecker (rechts/links): Der Musculus erector spinae – Ihr Rückenstrecker – ist eine Muskelgruppe, die entscheidend dafür ist, Ihren Rücken aufzurichten und Drehbewegungen zu ermöglichen. Dieser Wert zeigt uns den prozentualen Fettanteil, der sich direkt in diesen Muskeln befindet. Ein erhöhter Anteil an solchem intramuskulärem Fett kann mit einer Verschlechterung der Muskelqualität und manchmal auch mit möglichen funktionellen Einschränkungen dieser Muskeln verbunden sein. Diesen Wert zu kennen, ist wertvoll, denn er kann ein Ansporn sein, aktiv etwas für die Gesundheit und Kraft des Rückens zu tun.
Erector spinae volumen (links)
Volumen des Rückenstreckers (Musculus erector spinae, rechts/links): Hier messen wir das Gesamtvolumen dieser wichtigen Muskelgruppe, die für die Stabilität, Haltung und Bewegung Ihres Rückens so zentral ist. Ein verringertes Volumen kann verschiedene Gründe haben: Manchmal liegt es daran, dass die Muskeln zu wenig gefordert werden (Inaktivität), es kann aber auch eine normale Alterserscheinung sein oder, in selteneren Fällen, auf bestimmte Erkrankungen hinweisen, die die Rückenmuskulatur betreffen. Diese Information hilft uns, den Zustand Ihrer Rückenmuskulatur besser einzuschätzen und Ihnen gegebenenfalls passende Empfehlungen für einen starken Rücken zu geben.
Erector spinae volumen (rechts)
Volumen des Rückenstreckers (Musculus erector spinae, rechts/links): Hier messen wir das Gesamtvolumen dieser wichtigen Muskelgruppe, die für die Stabilität, Haltung und Bewegung Ihres Rückens so zentral ist. Ein verringertes Volumen kann verschiedene Gründe haben: Manchmal liegt es daran, dass die Muskeln zu wenig gefordert werden (Inaktivität), es kann aber auch eine normale Alterserscheinung sein oder, in selteneren Fällen, auf bestimmte Erkrankungen hinweisen, die die Rückenmuskulatur betreffen. Diese Information hilft uns, den Zustand Ihrer Rückenmuskulatur besser einzuschätzen und Ihnen gegebenenfalls passende Empfehlungen für einen starken Rücken zu geben.
Multifidus IMF (links)
Intramuskulärer Fettanteil (IMF) im Multifidus-Muskel (rechts/links): Der Musculus Multifidus ist ein sehr wichtiger, aber oft unterschätzter tief liegender Rückenmuskel. Er verläuft wie ein feines, stabilisierendes Netzwerk entlang Ihrer Wirbelsäule und ist entscheidend für deren Stabilität und segmentale Kontrolle. Dieser Wert hier gibt uns Auskunft über den prozentualen Fettanteil, der sich direkt in diesem Muskel befindet. Höhere IMF-Werte deuten auf eine vermehrte Fetteinlagerung im Muskelgewebe hin, was Fachleute als 'fatty infiltration' bezeichnen. Das kann mit einer eingeschränkten Funktion dieses wichtigen Stabilisators und manchmal auch mit wiederkehrenden Rückenschmerzen in Verbindung stehen. Dieser Wert unterstreicht, wie wichtig eine gezielte Kräftigung und Gesunderhaltung gerade auch der tiefen Rückenmuskulatur ist.
Multifidus IMF (rechts)
Intramuskulärer Fettanteil (IMF) im Multifidus-Muskel (rechts/links): Der Musculus Multifidus ist ein sehr wichtiger, aber oft unterschätzter tief liegender Rückenmuskel. Er verläuft wie ein feines, stabilisierendes Netzwerk entlang Ihrer Wirbelsäule und ist entscheidend für deren Stabilität und segmentale Kontrolle. Dieser Wert hier gibt uns Auskunft über den prozentualen Fettanteil, der sich direkt in diesem Muskel befindet. Höhere IMF-Werte deuten auf eine vermehrte Fetteinlagerung im Muskelgewebe hin, was Fachleute als 'fatty infiltration' bezeichnen. Das kann mit einer eingeschränkten Funktion dieses wichtigen Stabilisators und manchmal auch mit wiederkehrenden Rückenschmerzen in Verbindung stehen. Dieser Wert unterstreicht, wie wichtig eine gezielte Kräftigung und Gesunderhaltung gerade auch der tiefen Rückenmuskulatur ist.
Multifidus volumen (links)
Volumen des Multifidus-Muskels (rechts/links): Hier messen wir die Größe bzw. das Volumen dieses wichtigen, tiefen Rückenmuskels, der für die Gesundheit und Stabilität Ihrer Wirbelsäule eine so herausragende Bedeutung hat. Die Beurteilung des Volumens hilft uns dabei einzuschätzen, ob der Muskel möglicherweise an Substanz verloren hat und zurückgebildet ist (Atrophie) oder ob er vielleicht sogar übermäßig entwickelt oder vergrößert ist (Hypertrophie). Das gibt uns wertvolle Hinweise auf den allgemeinen Gesundheitszustand Ihrer Wirbelsäule und die Fitness Ihrer lokalen, stabilisierenden Rumpfmuskulatur, was für Ihre Rückengesundheit von großer Bedeutung ist.
Multifidus volumen (rechts)
Volumen des Multifidus-Muskels (rechts/links): Hier messen wir die Größe bzw. das Volumen dieses wichtigen, tiefen Rückenmuskels, der für die Gesundheit und Stabilität Ihrer Wirbelsäule eine so herausragende Bedeutung hat. Die Beurteilung des Volumens hilft uns dabei einzuschätzen, ob der Muskel möglicherweise an Substanz verloren hat und zurückgebildet ist (Atrophie) oder ob er vielleicht sogar übermäßig entwickelt oder vergrößert ist (Hypertrophie). Das gibt uns wertvolle Hinweise auf den allgemeinen Gesundheitszustand Ihrer Wirbelsäule und die Fitness Ihrer lokalen, stabilisierenden Rumpfmuskulatur, was für Ihre Rückengesundheit von großer Bedeutung ist.
Psoas major IMF (links)
Intramuskulärer Fettanteil (IMF) im Psoas Major (rechts/links): Der Musculus Psoas Major, den man auch als großen Lendenmuskel oder Hüftbeuger bezeichnen kann, ist ein sehr kräftiger und wichtiger Muskel. Er verbindet Ihre Lendenwirbelsäule mit Ihrem Oberschenkelknochen und spielt eine absolut Schlüsselrolle bei der Beugung Ihrer Hüfte – also immer dann, wenn Sie Ihr Bein anheben oder den Oberschenkel zum Oberkörper ziehen. Dieser spezielle Wert hier zeigt uns den prozentualen Fettanteil, der sich direkt in diesem wichtigen Muskel befindet. Allgemein gilt: Höhere Werte an solchem intramuskulärem Fett deuten typischerweise auf eine geringere Qualität und Leistungsfähigkeit des Muskelgewebes hin. Das Wissen um diesen Wert kann uns helfen, die Bedeutung einer guten, funktionellen Muskelgesundheit für Ihre allgemeine Beweglichkeit und Ihr Wohlbefinden zu unterstreichen.
Psoas major IMF (rechts)
Intramuskulärer Fettanteil (IMF) im Psoas Major (rechts/links): Der Musculus Psoas Major, den man auch als großen Lendenmuskel oder Hüftbeuger bezeichnen kann, ist ein sehr kräftiger und wichtiger Muskel. Er verbindet Ihre Lendenwirbelsäule mit Ihrem Oberschenkelknochen und spielt eine absolut Schlüsselrolle bei der Beugung Ihrer Hüfte – also immer dann, wenn Sie Ihr Bein anheben oder den Oberschenkel zum Oberkörper ziehen. Dieser spezielle Wert hier zeigt uns den prozentualen Fettanteil, der sich direkt in diesem wichtigen Muskel befindet. Allgemein gilt: Höhere Werte an solchem intramuskulärem Fett deuten typischerweise auf eine geringere Qualität und Leistungsfähigkeit des Muskelgewebes hin. Das Wissen um diesen Wert kann uns helfen, die Bedeutung einer guten, funktionellen Muskelgesundheit für Ihre allgemeine Beweglichkeit und Ihr Wohlbefinden zu unterstreichen.
Psoas major volumen (links)
Volumen des Psoas Major (rechts/links): Hier messen wir die Größe bzw. das Volumen Ihres großen Lendenmuskels (Musculus Psoas Major) auf der rechten und linken Seite. Dieser Muskel ist ein ganz zentraler Bestandteil Ihrer tiefen Rumpfmuskulatur und sein Volumen steht oft in einem direkten Zusammenhang mit Ihrer allgemeinen körperlichen Leistungsfähigkeit und Stabilität. Man kann sagen, er dient uns als eine Art Messwert (Biomarker) für Ihre allgemeine Fitness oder auch, im umgekehrten Fall, für Anzeichen von Gebrechlichkeit (Frailty). Ein gut ausgeprägter und trainierter Psoas-Muskel ist also oft ein erfreuliches Zeichen für eine gute körperliche Substanz und Funktionsfähigkeit.
Psoas major volumen (rechts)
Volumen des Psoas Major (rechts/links): Hier messen wir die Größe bzw. das Volumen Ihres großen Lendenmuskels (Musculus Psoas Major) auf der rechten und linken Seite. Dieser Muskel ist ein ganz zentraler Bestandteil Ihrer tiefen Rumpfmuskulatur und sein Volumen steht oft in einem direkten Zusammenhang mit Ihrer allgemeinen körperlichen Leistungsfähigkeit und Stabilität. Man kann sagen, er dient uns als eine Art Messwert (Biomarker) für Ihre allgemeine Fitness oder auch, im umgekehrten Fall, für Anzeichen von Gebrechlichkeit (Frailty). Ein gut ausgeprägter und trainierter Psoas-Muskel ist also oft ein erfreuliches Zeichen für eine gute körperliche Substanz und Funktionsfähigkeit.
Gehirn- und Nervengesundheit
Gehirnvolumen
Hirnvolumenanteil (Verhältnis Gehirnvolumen zu Schädelinnenraum): Dieser Wert beschreibt das Verhältnis Ihres gesamten Gehirnvolumens zum Gesamtvolumen Ihres knöchernen Schädelinnenraums. Es ist ein Stück weit normal, dass dieser Anteil im Laufe des Lebens langsam etwas abnimmt, da auch das Gehirn natürlichen Alterungsprozessen unterliegt – was Fachleute auch als Hirnatrophie oder Gehirnschwund bezeichnen. Sollte dieser Rückgang jedoch schneller erfolgen, als es für das jeweilige Alter typisch wäre, kann das ein Hinweis auf einen darüber hinausgehenden, möglicherweise krankhaften Volumenverlust des Gehirns sein. Diesen Wert im Verlauf zu beobachten, hilft uns, solche Veränderungen frühzeitig zu erkennen und richtig einzuordnen, um gegebenenfalls weitere Schritte zu beraten
Gehirnvolumen (abs.)
Gesamthirnvolumen: Hiermit meinen wir das gesamte Volumen Ihres Hirngewebes. Das umfasst die graue Substanz, in der vor allem die Nervenzellen sitzen, und die weiße Substanz mit den Nervenfasern. Die Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit (Liquor) wird hierbei nicht mitgerechnet. Eine Abnahme dieses Gesamtvolumens kann ein normaler Aspekt des Älterwerdens sein, also eine altersbedingte Atrophie (ein Schwund des Gewebes). Manchmal kann es aber auch auf neurologische Erkrankungen hindeuten. Die Kenntnis dieses Wertes ist ein wichtiger Baustein für uns, um ein umfassendes Bild Ihrer Gehirngesundheit zu erhalten und mögliche Veränderungen im Zeitverlauf besser zu verstehen.
Caudatevolumen
Normalisiertes Volumen des Nucleus Caudatus: Der Nucleus Caudatus, den man auch Schweifkern nennen kann, ist ein wichtiger Bereich in Ihrem Gehirn. Um seine Größe wirklich gut bewerten zu können, setzen wir sein gemessenes Volumen ins Verhältnis zur Gesamtgröße Ihres Schädelinnenraums. Diese ‚Normalisierung‘ ist ein cleverer Kniff: Sie erlaubt es uns, die Werte fair zwischen verschiedenen Personen zu vergleichen, auch wenn ihre Köpfe unterschiedlich groß sind. Eine solche verhältnismäßige Messung ist sehr wertvoll, denn sie kann uns helfen, spezifische Veränderungen am Nucleus Caudatus zu erkennen. Solche Veränderungen könnten auf neurodegenerative Erkrankungen hindeuten – das sind Erkrankungen, die beispielsweise die Fähigkeit zu planen, Entscheidungen zu treffen oder Bewegungen zu steuern, beeinträchtigen können. Frühzeitige Hinweise zu bekommen, ist hier natürlich besonders hilfreich.
Caudatevolumen (abs.)
Absolutes Volumen des Nucleus Caudatus: Neben dem normalisierten Wert schauen wir uns auch das tatsächliche, also das absolute Volumen des Nucleus Caudatus (des Schweifkerns) in Ihrem Gehirn an. Diese Hirnstruktur ist an vielen wichtigen Prozessen beteiligt, wie der Steuerung von Bewegungen, dem Lernen, unserem Gedächtnis und auch unseren Emotionen. Veränderungen im Volumen dieses Bereichs können uns unter Umständen Hinweise auf neurodegenerative Erkrankungen geben. Diesen Wert zu kennen, vervollständigt das Gesamtbild und hilft uns, mögliche Entwicklungen noch besser zu verstehen und einzuordnen.
Kortikale graue Gehirnsubstanz
Normalisiertes Volumen der kortikalen grauen Substanz: Die graue Substanz in Ihrer Großhirnrinde ist gewissermaßen die Denkzentrale Ihres Gehirns – hier finden viele wichtige Verarbeitungsprozesse statt. Um das Volumen dieser wertvollen Substanz aussagekräftig und über verschiedene Personen hinweg vergleichbar zu machen, setzen wir es ins Verhältnis zum gesamten Schädelinnenraum. Wir ‚normalisieren‘ den Wert also auf Ihre individuelle Kopfgröße. Das hat den großen Vorteil, dass wir eine standardisierte, also vereinheitlichte, Einschätzung des Rindengewebes erhalten. Das hilft uns, mögliche Veränderungen noch präziser zu erkennen und für Sie richtig einzuordnen.
Kortikale graue Gehirnsubstanz (abs.)
"Absolutes Volumen der Großhirnrinde (Kortex): Man kann sich die Großhirnrinde als die äußere Schicht Ihres Gehirns vorstellen – sozusagen die Hauptschaltzentrale für all die beeindruckenden höheren geistigen Leistungen, die uns Menschen ausmachen. Dazu gehören Ihre Fähigkeit zur Wahrnehmung, Ihr Denken und Erinnern, Ihre Aufmerksamkeit und auch Ihr Bewusstsein. Das Wissen um das Volumen dieses entscheidenden Bereichs hilft uns, die strukturelle Grundlage dieser wichtigen Funktionen besser zu verstehen und wertzuschätzen.
Frontallappen (links)
Volumen des linken Frontallappens: Der Frontallappen, auch Stirnlappen genannt, ist ein besonders wichtiger und hochentwickelter Teil Ihres Gehirns. Hier betrachten wir speziell das Volumen seiner linken Hälfte. Dieser Bereich ist maßgeblich an den sogenannten exekutiven Funktionen beteiligt – dazu zählen Ihr Planungsvermögen, Ihre Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen und Probleme zu lösen, aber auch Ihre Aufmerksamkeit, Ihr Arbeitsgedächtnis und wesentliche Aspekte Ihrer Persönlichkeit. Veränderungen im Volumen dieses Areals können mit Ihrem allgemeinen kognitiven Leistungsvermögen in Zusammenhang stehen. Diesen Wert zu kennen, hilft uns, ein noch detaillierteres Bild von der Struktur und Gesundheit Ihres Gehirns zu zeichnen und Ihr Wohlbefinden bestmöglich zu unterstützen.
Frontallappen (rechts)
Volumen des rechten Frontallappens: Genauso wie sein Partner auf der linken Seite ist auch der rechte Frontallappen (oder Stirnlappen) Ihres Gehirns eine Kommandozentrale für viele unserer höheren Denkfähigkeiten. Dazu gehören das Planen und Treffen von Entscheidungen (die sogenannten exekutiven Funktionen), die Fähigkeit, unsere Aufmerksamkeit zu bündeln, Informationen im Arbeitsgedächtnis präsent zu halten und auch wichtige Aspekte unserer Persönlichkeit. Veränderungen im Volumen dieses Bereichs können mit unserem allgemeinen kognitiven Zustand in Verbindung stehen. Die Betrachtung beider Hirnhälften gibt uns ein noch vollständigeres und aufschlussreicheres Bild.
Frontallappen (links)
Normalisiertes Volumen des linken Frontallappens: Um die Größe Ihres linken Frontallappens (Stirnlappens) wirklich aussagekräftig einschätzen zu können – und zwar ganz unabhängig von Ihrer individuellen Kopfgröße – setzen wir sein Volumen ins Verhältnis zur Gesamtgröße Ihres Schädelinnenraums. Diese ‚Normalisierung‘ ist ein cleverer Schritt, denn sie ermöglicht einen fairen und genauen Vergleich zwischen verschiedenen Personen. Eine solche verhältnismäßige Messung ist für uns sehr wertvoll: Sie hilft uns dabei, einen möglichen gezielten Gewebeschwund (Atrophie), insbesondere im Stirnbereich, besser zu beurteilen. Das ist wichtig, da der linke Frontallappen unter anderem an Ihren Planungs- und Entscheidungsfähigkeiten, Ihrer Persönlichkeit und auch an der Steuerung der Bewegungen Ihrer rechten Körperhälfte beteiligt ist. So können wir wichtige Zusammenhänge erkennen und besser verstehen.
Frontallappen (rechts)
Normalisiertes Volumen des rechten Frontallappens: Ganz ähnlich wie bei der linken Gehirnhälfte wird auch das Volumen Ihres rechten Frontallappens (Stirnlappens) in Relation zur Gesamtgröße Ihres Schädelinnenraums betrachtet – es wird also 'normalisiert'. Diese standardisierte Messmethode ist besonders hilfreich, um eventuelle ungleichmäßige (asymmetrische) Veränderungen zwischen den beiden Hälften der Frontallappen aufzudecken. Solche Unterschiede können bedeutsam sein, denn der rechte Frontallappen spielt eine wichtige Rolle bei der Steuerung unseres Verhaltens, bei Entscheidungsprozessen und auch bei der Koordination der Bewegungen Ihrer linken Körperseite. Das hilft uns, ein noch genaueres und umfassenderes Bild Ihrer Gehirnstruktur zu erhalten.
Graue Gehirnsubstanz
Anteil der grauen Substanz am Gesamthirnvolumen (Gray Matter Fraction): Dieser Wert beschreibt, welchen prozentualen Anteil die graue Substanz – das ist der Bereich in Ihrem Gehirn, der besonders reich an Nervenzellkörpern ist und somit eine zentrale Rolle für die Informationsverarbeitung spielt – am Gesamtvolumen Ihres Schädelinnenraums ausmacht. Das ist eine wichtige Messgröße für uns. Sie hilft uns zu erkennen, ob möglicherweise ein Verlust an grauer Substanz vorliegt, der über das normale, altersgemäße Maß hinausgeht oder der nicht im Einklang mit der individuellen Kopfgröße steht. Solche Befunde können auf fortschreitende Abbauprozesse von Nervengewebe (neurodegenerative Prozesse) hindeuten. Dieser Wert ist somit ein wichtiger Baustein, um solche Veränderungen frühzeitig zu erkennen und richtig einordnen zu können.
Graue Gehirnsubstanz (abs.)
Absolutes Volumen der grauen Substanz: Hiermit ist das tatsächliche, messbare Gesamtvolumen der grauen Substanz in Ihrem Gehirn gemeint. In dieser Substanz, die man sich wie die 'Denkfabrik' des Gehirns vorstellen kann, befinden sich die wichtigen Nervenzellkörper, die für die Verarbeitung von Informationen zuständig sind. Eine Verringerung dieses Volumens kann auf sogenannte neurodegenerative Prozesse hindeuten – also einen fortschreitenden Abbau von Nervengewebe – oder auch auf andere krankhafte Veränderungen im Gehirn. Die Kenntnis dieses Wertes ist ein wichtiger Pfeiler, um die Gesundheit und Struktur Ihres Gehirns umfassend zu beurteilen und mögliche Veränderungen frühzeitig zu erkennen
Hippocampusvolumen
Hippocampus (Volumen): Der Hippocampus ist eine faszinierende und absolut entscheidende Struktur tief in unserem Gehirn. Man könnte ihn als das Gedächtniszentrum bezeichnen, denn er spielt eine Schlüsselrolle für die Bildung neuer Erinnerungen und für unsere Fähigkeit zur räumlichen Orientierung – also dafür, dass wir uns merken, wo wir sind, neue Wege lernen und uns in unserer Umgebung zurechtfinden. Ein Schwund (Atrophie) des Hippocampus, also eine Abnahme seines Volumens, ist ein bekanntes und wichtiges Merkmal der Alzheimer-Krankheit und kann auch bei anderen Formen der Demenz auftreten. Dies ist oft mit Gedächtnisverlust und Schwierigkeiten bei der Orientierung verbunden. Die Beobachtung des Hippocampus-Volumens ist daher ein sehr wichtiger Baustein, um Veränderungen im Gehirn, die das Gedächtnis betreffen, besser zu verstehen und frühzeitig Hinweise auf entsprechende Erkrankungen zu erhalten, was wiederum die Tür für unterstützende Maßnahmen öffnen kann.
Hippocampusvolumen (abs.)
Hippocampus (Volumen): Der Hippocampus ist eine faszinierende und absolut entscheidende Struktur tief in unserem Gehirn. Man könnte ihn als das Gedächtniszentrum bezeichnen, denn er spielt eine Schlüsselrolle für die Bildung neuer Erinnerungen und für unsere Fähigkeit zur räumlichen Orientierung – also dafür, dass wir uns merken, wo wir sind, neue Wege lernen und uns in unserer Umgebung zurechtfinden. Ein Schwund (Atrophie) des Hippocampus, also eine Abnahme seines Volumens, ist ein bekanntes und wichtiges Merkmal der Alzheimer-Krankheit und kann auch bei anderen Formen der Demenz auftreten. Dies ist oft mit Gedächtnisverlust und Schwierigkeiten bei der Orientierung verbunden. Die Beobachtung des Hippocampus-Volumens ist daher ein sehr wichtiger Baustein, um Veränderungen im Gehirn, die das Gedächtnis betreffen, besser zu verstehen und frühzeitig Hinweise auf entsprechende Erkrankungen zu erhalten, was wiederum die Tür für unterstützende Maßnahmen öffnen kann.
Okzipitallappen (links)
Volumen des linken Okzipitallappens (Hinterhauptlappens): Der Okzipitallappen, auch als Hinterhauptlappen bekannt, ist der Bereich Ihres Gehirns, der sich ganz hinten befindet und der primär für die Verarbeitung von visuellen Informationen zuständig ist – also für alles, was Sie mit Ihren Augen wahrnehmen und sehen. Hier betrachten wir das spezifische Volumen der linken Hälfte dieses wichtigen Sehzentrums. Veränderungen in diesem Bereich, wie beispielsweise eine Verringerung des Volumens, könnten sich auf Ihre visuelle Wahrnehmung und Ihre Fähigkeit, Gesehenes zu erkennen und zu interpretieren, auswirken. Das Verständnis seiner Struktur hilft uns, die erstaunlichen Grundlagen Ihres Sehvermögens und seiner Verarbeitung im Gehirn wertzuschätzen.
Okzipitallappen (rechts)
Volumen des rechten Okzipitallappens (Hinterhauptlappens): Ganz analog zur linken Seite ist auch der rechte Okzipitallappen (Hinterhauptlappen) Ihres Gehirns vorrangig für die Verarbeitung und Interpretation der visuellen Eindrücke zuständig, die Ihre Augen aufnehmen. Er bildet sozusagen das Sehzentrum Ihrer rechten Gehirnhälfte. Auch hier gilt: Auffällige Veränderungen im Volumen dieses Bereichs könnten Ihre Fähigkeit zur visuellen Wahrnehmung und zum Erkennen von Objekten und Mustern beeinflussen. Die Betrachtung beider Seiten des Okzipitallappens ermöglicht uns eine umfassende und detaillierte Einschätzung Ihrer visuellen Verarbeitungszentren.
Okzipitallappen (links)
Normalisiertes Volumen des linken Okzipitallappens: Um das Volumen Ihres linken Okzipitallappens (Hinterhauptlappens) – also des Sehzentrums Ihrer linken Gehirnhälfte – wirklich aussagekräftig und vor allem unabhängig von Ihrer individuellen Kopfgröße beurteilen zu können, setzen wir es ins Verhältnis zum gesamten Schädelinnenraum. Diese sogenannte ‚Normalisierung‘ ermöglicht eine standardisierte und somit fairere Bewertung der Struktur dieses wichtigen Hirnbereichs bei verschiedenen Personen. Das ist für uns sehr nützlich, um einen möglichen gezielten Gewebeschwund (Atrophie) in diesem Bereich zu erkennen, der bestimmte spezifische Funktionen Ihrer visuellen Verarbeitung beeinträchtigen könnte. So erhalten wir noch präzisere und individuellere Einblicke.
Okzipitallappen (rechts)
Normalisiertes Volumen des rechten Okzipitallappens: Auf die gleiche Weise wird auch das Volumen Ihres rechten Okzipitallappens (Hinterhauptlappens) im Verhältnis zur Gesamtgröße Ihres Schädels betrachtet und somit 'normalisiert'. Diese standardisierte Messmethode macht es uns möglich, spezifische Veränderungen im rechten Sehzentrum Ihres Gehirns noch genauer und unabhängig von der Kopfgröße zu erfassen und zu bewerten. Das ist von Bedeutung, da dieser Bereich nicht nur für die allgemeine visuelle Wahrnehmung zuständig ist, sondern auch Aspekte der räumlichen Orientierung und bestimmte Formen des visuellen Gedächtnisses beeinflussen kann, was uns hilft, ein vollständigeres Bild zu bekommen.
Pallidumvolumen
Normalisiertes Volumen des Globus Pallidus: Der Globus Pallidus (wörtlich 'blasse Kugel') ist eine wichtige Kernstruktur, die tief im Inneren Ihres Gehirns liegt und zu den sogenannten Basalganglien gehört. Diese sind entscheidend an der Steuerung und Feinabstimmung von Bewegungen beteiligt. Um sein Volumen fair und über verschiedene Individuen hinweg vergleichbar zu machen, wird es – ähnlich wie bei anderen Hirnstrukturen auch – ins Verhältnis zum gesamten Schädelinnenraum gesetzt. Diese proportionale Messung, die individuelle Unterschiede in der Kopfgröße berücksichtigt, erlaubt uns eine standardisierte Beurteilung. Sie ist sehr hilfreich, um einen spezifischen Schwund (Atrophie) des Globus Pallidus zu erkennen, welcher auf Bewegungsstörungen oder andere Erkrankungen der Basalganglien hindeuten könnte, und ermöglicht so eine präzisere Diagnostik.
Pallidumvolumen (abs.)
Absolutes Volumen des Globus Pallidus: Dies ist das direkt gemessene, tatsächliche Volumen des Globus Pallidus. Wie bereits erwähnt, ist diese Kernstruktur in Ihrem Gehirn ganz wesentlich an der Regulierung und Koordination Ihrer willkürlichen, also bewusst und absichtlich ausgeführten, Bewegungen beteiligt. Ein verringertes Volumen in diesem spezifischen Bereich kann mit verschiedenen Bewegungsstörungen in Verbindung gebracht werden, wie zum Beispiel der Parkinson-Krankheit oder auch Dystonien (langanhaltende, unwillkürliche Muskelanspannungen, die zu Verkrampfungen führen können). Die Kenntnis dieses absoluten Wertes ist ein wichtiger Puzzlestein in der neurologischen Diagnostik und hilft uns, den Zustand dieser wichtigen Hirnregion zu beurteilen.
Parietallappen (links)
Volumen des linken Parietallappens (Scheitellappens): Der Parietallappen, auch als Scheitellappen bekannt, ist ein faszinierender und vielseitiger Teil Ihres Gehirns, der sich grob gesagt hinter dem Frontallappen befindet. Seine Hauptaufgabe ist es, eine Fülle von Sinneseindrücken aus Ihrer Umgebung und von Ihrem eigenen Körper zu verarbeiten. Hier im linken Scheitellappen geht es dabei speziell um Aspekte wie Ihre räumliche Orientierung, Ihre Fähigkeit zur Navigation (also wie Sie sich in einer Umgebung zurechtfinden und Wege planen) und auch um bestimmte wichtige Sprachfunktionen, wie das Verstehen von Wortbedeutungen und Satzbau. Er hilft Ihnen also maßgeblich dabei, die Welt um sich herum zu begreifen und sinnvoll mit ihr zu interagieren.
Parietallappen (rechts)
Volumen des rechten Parietallappens (Scheitellappens): Auch der rechte Parietallappen (Scheitellappen) ist entscheidend daran beteiligt, Sinneseindrücke aus Ihrer Umwelt und von Ihrem Körper zu verarbeiten und zu interpretieren. Er ist besonders wichtig für Ihre räumliche Wahrnehmung und Ihr räumliches Denkvermögen, Ihre Fähigkeit zur Navigation und ebenfalls für bestimmte Teilaspekte der Sprachverarbeitung, oft solche, die mit dem emotionalen Gehalt oder dem übergeordneten Verständnis von Sprache zu tun haben. Beide Scheitellappen – links und rechts – arbeiten sehr eng und perfekt aufeinander abgestimmt zusammen, um Ihnen ein vollständiges und stimmiges Bild Ihrer Umgebung und Ihrer eigenen Position darin zu vermitteln.
Parietallappen (links)
Normalisiertes Volumen des linken Parietallappens: Um das Volumen Ihres linken Parietallappens (Scheitellappens) wirklich aussagekräftig und vor allem auch unabhängig von Ihrer individuellen Kopfgröße beurteilen zu können, wird es, wie bei anderen Hirnregionen auch, ins Verhältnis zum gesamten Schädelinnenraum gesetzt. Diese sogenannte proportionale oder 'normalisierte' Messung ist für uns sehr wertvoll. Sie hilft uns dabei, einen möglichen gezielten Schwund (Atrophie) im linken Scheitelbereich des Gehirns besser zu erkennen und einzuschätzen. Das ist von Bedeutung, da dieser spezifische Bereich unter anderem an der Verarbeitung von Sprache, an Ihren mathematischen Fähigkeiten und Rechenkünsten sowie an der Integration und Verarbeitung von Sinneseindrücken von Ihrer rechten Körperseite beteiligt ist.
Parietallappen (rechts)
Normalisiertes Volumen des rechten Parietallappens: Auf die gleiche Weise wird auch das Volumen Ihres rechten Parietallappens (Scheitellappens) im Verhältnis zur Gesamtgröße Ihres Schädels betrachtet und somit standardisiert ('normalisiert'). Diese standardisierte Messmethode ermöglicht es uns, spezifische Veränderungen im rechten Scheitelbereich Ihres Gehirns – und das wieder unabhängig von der individuellen Kopfgröße – genauer und zuverlässiger zu erfassen. Solche Veränderungen im rechten Parietallappen könnten beispielsweise Ihre räumliche Aufmerksamkeit, Ihr Körperbewusstsein (also wie Sie Ihren eigenen Körper im Raum wahrnehmen) und auch die Verarbeitung und Integration von Sinneseindrücken von Ihrer linken Körperhälfte beeinflussen. Dieser Wert ist somit ein wichtiger Baustein für ein umfassendes Verständnis der strukturellen Gegebenheiten Ihres Gehirns.
Putamenvolumen
Normalisiertes Putamen-Volumen: Das Putamen ist ein wichtiger Kernbereich, der tief im Inneren Ihres Gehirns liegt und zu den sogenannten Basalganglien gehört. Diese Strukturen spielen eine absolut Schlüsselrolle bei der Planung, Steuerung und Feinabstimmung von Bewegungen und sind auch an verschiedenen Lernprozessen beteiligt. Um das Volumen des Putamens wirklich aussagekräftig und vor allem unabhängig von Ihrer individuellen Kopfgröße beurteilen zu können, wird es als Anteil am gesamten Schädelinnenraum berechnet – es wird also 'normalisiert'. Diese standardisierte Messung ist für uns sehr wertvoll, denn sie ermöglicht es, spezifische Veränderungen im Bereich der Basalganglien genauer und über verschiedene Personen hinweg vergleichbar zu erfassen. Das ist besonders wichtig bei der Beurteilung von Bewegungsstörungen und bestimmten fortschreitenden (neurodegenerativen) Erkrankungen des Nervensystems.
Putamenvolumen (abs.)
Putamen (Volumen): Das Putamen ist, wie gerade schon erwähnt, eine zentrale Struktur in Ihrem Gehirn, die maßgeblich an der Regulierung, Automatisierung und Feinabstimmung von Bewegungen beteiligt ist. Es spielt auch bei verschiedenen Lernvorgängen, insbesondere dem Erlernen von motorischen Fähigkeiten, eine wichtige Rolle. Ein Verlust an Volumen im Putamen, also ein erkennbarer Gewebeschwund (Atrophie) in diesem spezifischen Bereich, wird häufig mit Bewegungsstörungen wie beispielsweise der Parkinson-Krankheit oder der Huntington-Krankheit in Verbindung gebracht. Die Erfassung seines Volumens hilft uns also, wichtige Hinweise auf den Zustand dieser für unsere Motorik und unser Handeln so wichtigen Hirnregion zu erhalten und mögliche krankhafte Prozesse besser zu verstehen.
Thalamusvolumen
Normalisiertes Thalamus-Volumen: Der Thalamus ist eine absolut zentrale Schaltstelle, die sich tief im Inneren Ihres Gehirns befindet. Man kann ihn sich als eine Art Hauptbahnhof oder Verteilerzentrum für nahezu alle Sinneseindrücke (wie Sehen, Hören, Fühlen) und auch für Signale, die Bewegungen steuern, vorstellen, bevor diese zur Großhirnrinde weitergeleitet werden. Um sein Volumen nun unabhängig von Ihrer individuellen Kopfgröße standardisiert und vergleichbar beurteilen zu können, wird es, wie bei anderen Hirnstrukturen auch, ins Verhältnis zum gesamten Schädelinnenraum gesetzt. Diese sogenannte proportionale oder 'normalisierte' Messung ist für uns sehr hilfreich: Sie ermöglicht es, einen möglichen gezielten Schwund (Atrophie) des Thalamus besser zu erkennen. Solche Veränderungen können nämlich auf bestimmte neurologische Erkrankungen hinweisen, wie zum Beispiel Multiple Sklerose oder auch verschiedene Formen der Demenz. Dieser Wert ist somit ein wichtiger Baustein für eine präzise neurologische Feindiagnostik.
Thalamusvolumen (abs.)
Thalamus (Volumen): Der Thalamus ist, wie gerade schon angedeutet, eine Art Hauptverkehrskreuzung oder zentrale Relaisstation in Ihrem Gehirn. Fast alle Sinneseindrücke, die wir über unsere Augen, Ohren, Haut oder Zunge aufnehmen, und auch die Signale, die unsere Muskeln für Bewegungen steuern, müssen den Thalamus passieren. Er filtert, verarbeitet und leitet diese Informationen dann zur Großhirnrinde weiter, wo sie schließlich bewusst wahrgenommen oder in Handlungen umgesetzt werden. Ein Schwund (Atrophie) des Thalamus, also eine erkennbare Verringerung seines Volumens, kann bei verschiedenen neurologischen Erkrankungen beobachtet werden, darunter bei Multipler Sklerose, der Parkinson-Krankheit und auch bei bestimmten Demenzformen. Dies kann die Verarbeitung von Sinnesreizen und die Weiterleitung von Bewegungssignalen empfindlich stören und so zu vielfältigen neurologischen Symptomen beitragen. Die Beurteilung seines Volumens ist daher ein wichtiger Teil einer umfassenden neurologischen Untersuchung, um die Ursachen solcher Symptome besser zu verstehen.
Gesamtes intrakranielles Volumen (GIV)
Gesamtes Schädelinnenraumvolumen (TIV): Dieser Wert bezeichnet das kombinierte Gesamtvolumen von allem, was sich innerhalb Ihres knöchernen Schädels befindet. Dazu gehören Ihr Gehirn selbst (also die graue und weiße Substanz), die Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit (der sogenannte Liquor, der das Gehirn umspült und schützt) und auch die verschiedenen Hirnhäute (die Meningen), die das Gehirn umhüllen. Das TIV dient uns als eine sehr wichtige individuelle Referenzgröße oder Bezugsgröße. Indem wir andere, spezifischere Hirnvolumenmessungen (wie zum Beispiel das Volumen der grauen Substanz, der weißen Substanz oder bestimmter einzelner Hirnregionen) ins Verhältnis zu diesem Gesamtschädelinnenraumvolumen setzen, können wir diese Werte 'normalisieren'. Das bedeutet, wir können sie so anpassen, dass sie besser und fairer zwischen Personen mit naturgemäß unterschiedlich großen Köpfen verglichen werden können.
Nieren & Harnwege
Albumin-korrigiertes Calcium
Kalziumwert (Albumin-korrigiert): Dieser spezielle Kalziumwert ist besonders aussagekräftig. Er berücksichtigt nämlich, wie viel Kalzium an Albumin (ein zentrales Eiweiß im Blut) gebunden ist. Dadurch bekommen wir ein noch genaueres Bild vom sogenannten biologisch aktiven Kalzium in Ihrem Körper – also dem Kalzium, das tatsächlich für wichtige Aufgaben zur Verfügung steht. Und das ist enorm wichtig, denn dieses Kalzium ist unerlässlich für gesunde Knochen, eine reibungslose Signalübertragung Ihrer Nerven und die Kraft Ihrer Muskeln. Ein wirklich cleverer Messwert, der uns hilft sicherzustellen, dass Ihr Körper hier bestens versorgt ist.
Calcium
Kalzium: Kalzium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff und ein echtes Multitalent für Ihre Gesundheit. Es ist absolut unerlässlich für stabile Knochen und gesunde Zähne, für eine reibungslose Muskelarbeit, für die Signalübertragung zwischen Ihren Nervenzellen und auch für eine funktionierende Blutgerinnung. Der bei Weitem größte Teil des Kalziums in Ihrem Körper ist sicher in den Knochen gespeichert. Nur ein kleiner Bruchteil davon zirkuliert im Blut, doch dieser Anteil wird vom Körper sehr präzise reguliert, damit alle wichtigen Prozesse optimal ablaufen können. Ein gut eingestellter Kalziumspiegel ist also ein wichtiger Beitrag zu Ihrem Wohlbefinden.
Kreatinin im Serum
Kreatinin: Das ist ein Stoffwechselprodukt, das ganz natürlich beim normalen Energieumsatz in Ihren Muskeln entsteht. Ihre Nieren haben dann die wichtige Aufgabe, dieses Kreatinin aus dem Blut herauszufiltern, damit es über den Urin ausgeschieden werden kann. Bei einer gut funktionierenden Niere bleiben die Kreatininwerte im Blut erfreulich konstant. Das macht Kreatinin für uns zu einem sehr zuverlässigen Anhaltspunkt für die Filterleistung Ihrer Nieren. Sind die Werte erhöht, kann das ein Zeichen sein, dass die Nieren vielleicht etwas Unterstützung brauchen, und wir können genauer nachforschen.
eGFR (Kreatinin, CKD-EPI)
eGFR (geschätzte Glomeruläre Filtrationsrate): Dieser Wert ist ein wichtiger Gradmesser für die Fitness Ihrer Nieren. Er wird mit der sogenannten CKD-EPI-Formel berechnet, die neben Ihrem Kreatininwert auch Ihr Alter, Ihr Geschlecht und Ihre ethnische Herkunft berücksichtigt. Die eGFR gibt uns eine gute Einschätzung, wie viel Blut Ihre Nieren pro Minute reinigen – ein bisschen wie ein Effizienz-Check für diese lebenswichtigen Organe. Normalerweise liegen die Werte über 90 ml/min/1.73m². Werte unter 60 deuten auf eine moderate Einschränkung der Nierenfunktion hin, und bei Werten unter 30 sprechen wir von einer deutlicheren Beeinträchtigung. Dieser Wert hilft uns, die Gesundheit Ihrer Nieren wachsam im Auge zu behalten und bei Bedarf frühzeitig unterstützend einzugreifen.
Magnesium
Magnesium: Dieser Mineralstoff ist ein wahres Kraftpaket und an sage und schreibe über 300 lebenswichtigen Stoffwechselreaktionen in Ihrem Körper beteiligt! Man könnte es als das Zündkerzen-Mineral bezeichnen. Es spielt eine Schlüsselrolle bei der Energiegewinnung in Ihren Zellen, beim Aufbau von Eiweißen (Proteinen), für eine reibungslose Funktion Ihrer Muskeln und Nerven, bei der Regulierung Ihres Blutzuckerspiegels und auch bei der Aufrechterhaltung eines gesunden Blutdrucks. Magnesium ist also ein absolut unverzichtbarer Partner, damit in Ihrem Körper alles rundläuft und Sie sich fit und leistungsfähig fühlen.
Phosphat
Phosphat: Dieser Mineralstoff ist ein wahrer Baustein des Lebens und absolut unerlässlich für die Festigkeit Ihrer Knochen (die sogenannte Knochenmineralisierung), für unseren zellulären Energiestoffwechsel (in Form von ATP, unserem Energieträger), für den stabilen Aufbau der Zellwände (Zellmembranen) und auch für ein ausgewogenes Säure-Basen-Verhältnis in Ihrem Körper. Der Phosphatspiegel wird dabei nicht isoliert betrachtet, sondern steht in einem fein abgestimmten Regelkreis mit dem Kalziumhaushalt – eine wichtige Aufgabe, die vor allem Ihre Nieren und das Parathormon (ein Hormon der Nebenschilddrüsen) übernehmen. Ein gut ausbalancierter Phosphatwert ist also sehr wichtig für viele grundlegende und lebenswichtige Körperfunktionen.
Kalium
Kalium: Kalium ist ein lebenswichtiges Elektrolyt, das für die reibungslose und gesunde Funktion Ihres Herzens, Ihrer Nerven und Ihrer Muskeln absolut entscheidend ist. Es sorgt dafür, dass die elektrische Spannung an Ihren Zellen (das sogenannte Zellmembranpotential) korrekt aufrechterhalten wird und hilft auch dabei, Ihren Blutdruck zu regulieren. Da Kalium so viele zentrale Aufgaben im Körper hat, können bereits kleine Verschiebungen im Kaliumspiegel – also ein Ungleichgewicht, sei es ein Zuwenig oder ein Zuviel – zu ernsthaften Problemen führen. Insbesondere können gefährliche Herzrhythmusstörungen die Folge sein. Deshalb ist es so wichtig, dass Ihr Kaliumspiegel immer gut ausbalanciert ist und im Normalbereich liegt.
Natrium
Natrium: Natrium ist das mengenmäßig wichtigste Elektrolyt in Ihrem Blut und spielt eine absolut zentrale Rolle bei der Regulierung Ihres gesamten Flüssigkeitshaushalts im Körper. Es ist darüber hinaus unerlässlich für die korrekte Übertragung von Nervenimpulsen und für eine normale Funktion Ihrer Muskeln, einschließlich des so wichtigen Herzmuskels. Da Natrium an so vielen grundlegenden und lebenswichtigen Prozessen beteiligt ist, können Ungleichgewichte im Natriumspiegel – sei es ein Mangel oder ein Überschuss – zu verschiedenen Beschwerden führen. Dazu gehören beispielsweise neurologische Symptome (wie Verwirrtheit oder Schwäche), unerwünschte Wassereinlagerungen im Körper (Ödeme) oder auch eine gefährliche Austrocknung (Dehydratation). Ein gut ausbalancierter Natriumhaushalt ist also für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden von größter Bedeutung.
Harnstoff
Harnstoff (Urea / BUN – Blood Urea Nitrogen): Harnstoff ist ein typisches Abfallprodukt, das ganz natürlich beim Abbau von Eiweißen (Proteinen) in Ihrem Körper, genauer gesagt in Ihrer Leber, entsteht. Ihre Nieren haben dann die wichtige Aufgabe, diesen Harnstoff kontinuierlich aus dem Blut herauszufiltern, damit er mit dem Urin ausgeschieden werden kann. Sind die Harnstoffwerte im Blut erhöht, kann das ein Hinweis darauf sein, dass die Nieren nicht mehr optimal arbeiten und ihre Filterfunktion eingeschränkt ist. Allerdings ist es wichtig zu wissen, dass auch andere Faktoren die Harnstoffwerte im Blut beeinflussen können. Dazu gehören zum Beispiel eine sehr eiweißreiche Ernährung, eine unzureichende Flüssigkeitsaufnahme (Dehydratation), bestimmte Medikamente oder auch ein verstärkter Eiweißabbau im Körper (z.B. bei Fieber oder nach Operationen). Wir betrachten diesen Wert daher immer im Gesamtzusammenhang mit anderen Nierenwerten und Ihrer individuellen Situation.
Harnsäure
Harnsäure: Harnsäure ist ebenfalls ein Abbauprodukt des Stoffwechsels. Sie entsteht, wenn sogenannte Purine im Körper verstoffwechselt werden. Purine sind natürliche Bestandteile vieler Lebensmittel (insbesondere von Fleisch, Innereien, bestimmten Fischsorten und Hülsenfrüchten), sie entstehen aber auch ganz normal beim täglichen Zellumsatz und Zellabbau in unserem eigenen Körper. Sind die Harnsäurespiegel im Blut dauerhaft zu hoch, kann die Harnsäure nicht mehr vollständig im Blut gelöst bleiben. Sie kann dann in den Gelenken (vor allem im Großzehengrundgelenk) auskristallisieren und zu sehr schmerzhaften Entzündungen führen – das ist der bekannte Gichtanfall. Auch die Bildung von Nierensteinen kann durch hohe Harnsäurewerte begünstigt werden. Anhaltend hohe Werte können auf eine angeborene Stoffwechselstörung, eine purinreiche Ernährung oder eine verminderte Ausscheidungsfähigkeit der Nieren für Harnsäure hindeuten und sollten daher ärztlich beachtet und gegebenenfalls behandelt werden.
Phosphat
Phosphat: Dieser Mineralstoff ist ein wahrer Baustein des Lebens und absolut unerlässlich für die Festigkeit Ihrer Knochen (die sogenannte Knochenmineralisierung), für unseren zellulären Energiestoffwechsel (in Form von ATP, unserem Energieträger), für den stabilen Aufbau der Zellwände (Zellmembranen) und auch für ein ausgewogenes Säure-Basen-Verhältnis in Ihrem Körper. Der Phosphatspiegel wird dabei nicht isoliert betrachtet, sondern steht in einem fein abgestimmten Regelkreis mit dem Kalziumhaushalt – eine wichtige Aufgabe, die vor allem Ihre Nieren und das Parathormon (ein Hormon der Nebenschilddrüsen) übernehmen. Ein gut ausbalancierter Phosphatwert ist also sehr wichtig für viele grundlegende und lebenswichtige Körperfunktionen.
Herz-Kreislauf-System
Apolipoprotein B
Apolipoprotein B (ApoB): Das ist ein spezielles Eiweiß, das sich auf der Oberfläche von bestimmten Blutfett-Partikeln befindet – und zwar auf denen, die zur Entstehung von Arterienverkalkung (Atherosklerose) beitragen können, wie zum Beispiel das LDL-Cholesterin. Der interessante Punkt ist: Jedes dieser Partikel trägt genau ein ApoB-Molekül. Daher spiegelt der ApoB-Wert sehr genau die Anzahl dieser potenziell ungünstigen Partikel in Ihrem Blutkreislauf wider. Erhöhte ApoB-Werte stehen oft in engem Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dieser Wert kann uns oft eine noch genauere Risikoeinschätzung ermöglichen als der LDL-Wert allein – ein wertvoller Anhaltspunkt für Ihre langfristige Herzgesundheit.
Calcium Score
Koronararterien-Kalzium-Score (CAC-Score): Dieser Wert gibt uns Auskunft über kalziumhaltige Ablagerungen, oft auch als Plaques bezeichnet, direkt in Ihren Herzkranzgefäßen. Diese lassen sich mit einer speziellen Computertomographie (CT-Untersuchung) sichtbar machen. Für uns ist dieser Score sehr aufschlussreich, denn er zeigt, inwieweit eine Arterienverkalkung (Atherosklerose) möglicherweise schon fortgeschritten ist. Er liefert uns einen wichtigen Hinweis auf Ihr persönliches Herz-Kreislauf-Risiko, und das sogar unabhängig von anderen bekannten Risikofaktoren. Das hilft uns, Ihre Situation noch genauer zu verstehen und bei Bedarf frühzeitig die richtigen vorbeugenden Schritte zu empfehlen.
Cholesterin
Gesamtcholesterin: Dieser Wert fasst die gesamte Menge an Cholesterin zusammen, die sich in Ihrem Blut befindet. Cholesterin ist an sich ein lebenswichtiger Baustein, den Ihr Körper für viele Aufgaben benötigt, zum Beispiel für den Aufbau von Zellwänden oder die Produktion von Hormonen. Wenn der Gesamtcholesterinspiegel im Blut allerdings dauerhaft zu hoch ist, kann das Risiko für die Entstehung von Herzerkrankungen steigen. Deshalb ist es gut, diesen Wert im Blick zu haben. So wissen wir, ob alles im grünen Bereich ist oder ob es sinnvoll wäre, unterstützend aktiv zu werden
HDL-Cholesterin
HDL-Cholesterin (oft als 'gutes Cholesterin' bezeichnet): Dieses Lipoprotein ist so etwas wie der Aufräumdienst für Ihre Blutgefäße. Man nennt es oft das 'gute Cholesterin', weil es dabei hilft, überschüssiges Cholesterin aus den Wänden Ihrer Arterien abzutransportieren. Es nimmt das Cholesterin auf und bringt es zurück zur Leber, wo es dann weiterverarbeitet oder ausgeschieden werden kann. Durch diese wichtige Funktion bietet HDL-Cholesterin einen gewissen Schutz vor der Entstehung von Arterienverkalkung (Atherosklerose) und somit auch vor Herzerkrankungen. Ein wertvoller Helfer, um Ihre Gefäße gesund und flexibel zu halten!
LDL-Cholesterin
LDL-Cholesterin (oft als 'schlechtes Cholesterin' bezeichnet): Dieses Cholesterin ist zwar auch ein wichtiger Baustoff im Körper, aber wenn zu viel davon im Blut zirkuliert, kann es sich leider in den Wänden Ihrer Arterien ablagern. Dort kann es mit der Zeit sogenannte Plaques bilden – das sind verhärtete Ablagerungen, die die Blutgefäße immer weiter verengen können. Das wiederum erhöht das Risiko für ernste Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Deshalb ist es so wichtig, den LDL-Spiegel gut im Auge zu behalten, um die Gesundheit Ihrer Gefäße aktiv zu schützen und zu unterstützen.
Lipoprotein (a)
Lipoprotein(a) – oft Lp(a) abgekürzt: Das ist ein ganz spezieller Blutfettwert, dessen Höhe im Blut zu einem großen Teil von unseren Genen bestimmt wird – er ist also oft familiär bedingt. Ein erhöhter Lp(a)-Spiegel gilt als eigenständiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, und das ist das Besondere: Dieses Risiko kann auch dann bestehen, wenn andere Blutfettwerte wie das LDL-Cholesterin im optimalen Bereich liegen und der Lebensstil bereits sehr gesund ist. Man geht davon aus, dass Lp(a) das Risiko erhöht, indem es die Bildung von Blutgerinnseln begünstigen und die Plaquebildung (Verkalkung) in den Gefäßwänden beschleunigen kann. Ein wichtiger Wert also, den wir im Rahmen einer umfassenden und individuellen Herz-Kreislauf-Vorsorge im Blick haben sollten, um Ihr persönliches Risikoprofil noch genauer zu verstehen.
Non-HDL-Cholesterin (berechnet)
Nicht-HDL-Cholesterin: Dieser Wert ist eine Art Sammelbegriff für alle Cholesterin-Arten in Ihrem Blut, die potenziell zur Entstehung von Arterienverkalkung (Atherosklerose) beitragen können – also die als eher 'ungünstig' gelten. Man berechnet ihn ganz einfach, indem man den Wert des 'guten' HDL-Cholesterins vom Gesamtcholesterinwert abzieht. Das Nicht-HDL-Cholesterin beinhaltet somit das bekannte LDL-Cholesterin, aber auch das VLDL-Cholesterin und andere cholesterinhaltige Partikel, die mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung gebracht werden. Er bietet uns also einen noch umfassenderen Blick auf die Gesamtheit der Blutfette, die wir im Sinne Ihrer Herzgesundheit im Auge behalten sollten.
Triglyzeride
Triglyceride: Das ist die Hauptform von Fett, die Ihr Körper als Energiereserve speichert und die auch in Ihrem Blut zirkuliert, um bei Bedarf Energie bereitzustellen. Sie entstehen hauptsächlich aus den Kalorien, die Sie mit der Nahrung aufnehmen, aber vom Körper nicht sofort für die aktuelle Energiegewinnung verbraucht werden. Triglyceride dienen also als ein sehr wichtiger und effizienter Energiespeicher für 'schlechtere Zeiten'. Sind die Triglyceridwerte in Ihrem Blut jedoch dauerhaft zu hoch, kann das, ähnlich wie erhöhte Cholesterinwerte, das Risiko für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (wie Herzinfarkt oder Schlaganfall) und auch für andere Stoffwechselprobleme wie eine Fettleber oder eine Bauchspeicheldrüsenentzündung steigern. Ein Wert also, den wir im Rahmen Ihrer Blutfettanalyse stets aufmerksam im Blick behalten.
LDL-Cholesterin / ApoB-Verhältnis
LDL-Cholesterin / ApoB-Verhältnis: Dieses Verhältnis setzt LDL-Cholesterin ins Verhältnis zu Apolipoprotein B (ApoB) und zeigt, wie Cholesterin auf die Partikel verteilt ist. Ein niedriger Wert spricht für viele kleine, dichte LDL-Partikel, die leichter in die Gefäßwand eindringen und Plaquebildung begünstigen.
Non-HDL-Cholesterin / HDL-Cholesterin-Verhältnis
Non-HDL / HDL-Cholesterin-Verhältnis: Dieses Verhältnis vergleicht alle atherogenen Cholesterinanteile mit dem schützenden HDL-Cholesterin. Es spiegelt die Balance zwischen Cholesterintransport in Gewebe und Cholesterinrücktransport zur Leber wider.
Trigylzeride / ApoB-Verhältnis
Triglyzeride / ApoB-Verhältnis: Dieses Verhältnis setzt Triglyzeride ins Verhältnis zu ApoB und zeigt, wie viel Triglyzerid pro atherogenem Partikel transportiert wird. Ein niedriger Wert deutet auf viele cholesterinreiche, kleinere Partikel hin; ein hoher Wert auf weniger, dafür triglyzeridreiche Partikel.
Gesamtcholesterin / HDL-Cholesterin-Verhältnis
Gesamtcholesterin / HDL-Cholesterin-Verhältnis: Dieses Verhältnis bewertet das Gesamtcholesterin im Vergleich zum schützenden HDL-Cholesterin und ist ein häufig genutzter Marker für das lipidbezogene kardiovaskuläre Risiko.
Herzrisiko-Score (SCORE2)
SCORE2 (Herzrisiko-Score): SCORE2 schätzt Ihr 10-Jahres-Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall anhand von Blutdruck, Blutfetten, Alter und weiteren Faktoren.
Magen- und Darmgesundheit
ALT (GPT)
ALAT (Alanin-Aminotransferase): Das ist ein Enzym, das hauptsächlich in Ihren Leberzellen zuhause ist. Wenn diese Zellen einmal Schaden nehmen, tritt ALAT vermehrt ins Blut über. Das macht es für uns zu einem sehr feinfühligen Frühwarnsystem: Wir können so erkennen, ob Ihre Leber möglicherweise Unterstützung braucht, ganz gleich, was die Ursache sein könnte. Es ist gut, solche Werte im Blick zu haben, um rechtzeitig handeln zu können.
Albumin
Albumin: Stellen Sie sich Albumin als das am häufigsten vorkommende Eiweiß in Ihrem Blutplasma vor, das fleißig von Ihrer Leber hergestellt wird. Im Zusammenhang mit Ihrer Nierengesundheit ist Albumin für uns gleich doppelt aufschlussreich: Sind die Albuminwerte im Blut niedrig, kann das ein Hinweis darauf sein, dass über möglicherweise beanspruchte Nieren Eiweiß verloren geht. Finden wir hingegen Albumin im Urin – das nennen Fachleute Albuminurie – ist das ein wichtiger Anhaltspunkt für den Zustand Ihrer Nieren. Diese Informationen helfen uns also, die Funktion Ihrer Nieren sorgfältig zu beobachten.
Alkalische Phosphatase
"Alkalische Phosphatase (AP): Dieses Enzym finden wir in verschiedenen Geweben Ihres Körpers, wie zum Beispiel in der Leber, den Knochen, den Nieren und auch in den Gallengängen. Es spielt eine Rolle beim Abbau von Eiweißen und ist für viele grundlegende Körperfunktionen wichtig. Wenn wir uns speziell Ihre Leberwerte ansehen, können erhöhte AP-Werte für uns ein wichtiger Hinweis auf eine mögliche Blockade der Gallenwege sein, also einen Gallenstau. Das zu wissen, hilft uns,
ASAT (GOT)
Aspartat-Aminotransferase (ASAT oder AST): Dieses Enzym ist in verschiedenen Organen und Geweben Ihres Körpers aktiv, darunter in der Leber, im Herzen und in den Muskeln. Es ist zwar nicht ganz so ausschließlich auf die Leber spezialisiert wie das ALAT, aber erhöhte ASAT-Werte können für uns dennoch ein wichtiger Mosaikstein sein, der auf eine mögliche Belastung der Leber hindeutet – besonders dann, wenn auch andere Leberwerte von der Norm abweichen. So können wir verschiedene Informationen zusammenführen, um ein klareres Bild Ihrer Lebergesundheit zu bekommen.
Bilirubin gesamt
Bilirubin: Das ist ein gelblicher Farbstoff, der ganz natürlich in Ihrem Körper entsteht, wenn rote Blutkörperchen am Ende ihrer Lebensdauer abgebaut werden – ein normaler Recyclingprozess. Ihre Leber ist dann dafür zuständig, dieses Bilirubin so umzuwandeln, dass es ausgeschieden werden kann. Ist der Gesamtbilirubinwert im Blut erhöht, kann das für uns verschiedene Dinge bedeuten: Es kann auf eine vorübergehende oder auch ernsthaftere Leberfunktionsstörung hindeuten, auf einen Gallenstau oder auch darauf, dass gerade vermehrt rote Blutkörperchen abgebaut werden. Dieser Wert ist für uns ein wichtiger Wegweiser, um bei Bedarf genauer hinzuschauen und die Ursache abzuklären.
Ferritin
Ferritin: Man kann sich Ferritin wie das 'Eisen-Lagerhaus' Ihres Körpers vorstellen. Es ist ein spezielles Eiweiß, das Eisen sicher speichert und es genau dann wieder freigibt, wenn Ihr Körper es für wichtige Aufgaben benötigt – zum Beispiel für die Blutbildung und den Sauerstofftransport. Der Ferritinspiegel in Ihrem Blut ist daher ein sehr guter Indikator dafür, wie gut Ihre Eisenspeicher gefüllt sind. Das ist wichtig zu wissen, denn ein guter Eisenstatus ist entscheidend für Ihre Energie, Ihr Wohlbefinden und viele Körperfunktionen.
Folsäure (Vitamin B9)
Folsäure (oder Folat, wie es in seiner natürlichen Form genannt wird): Das ist ein lebenswichtiges, wasserlösliches Vitamin aus der B-Gruppe, das bei vielen zentralen Aufbau- und Erneuerungsprozessen in Ihrem Körper eine Schlüsselrolle spielt. Dazu gehören die Zellteilung, die Herstellung unserer Erbsubstanz (DNA) und die Bildung frischer roter Blutkörperchen. Eine gute Versorgung ist besonders wichtig in Zeiten schnellen Wachstums und hoher Zellaktivität, wie zum Beispiel in der Schwangerschaft und im Jugendalter. Folat steckt vor allem in grünem Blattgemüse, Hülsenfrüchten, Zitrusfrüchten und oft auch in speziell angereicherten Lebensmitteln. Da Ihr Körper Folat nicht selbst herstellen kann, ist es wichtig, regelmäßig über eine ausgewogene Ernährung dafür zu sorgen. Eine gute Folatversorgung ist ein echter Baustein für Ihre Vitalität bis in die kleinste Zelle.
GGT
GGT (Gamma-Glutamyltransferase): Dieses Enzym, oft kurz als GGT bezeichnet, ist ein wichtiger Laborwert, der uns vor allem Aufschluss über den Zustand Ihrer Leber und Ihrer Gallenwege gibt. Es ist bekannt dafür, dass es besonders empfindlich auf Alkoholkonsum und auch auf die Einnahme bestimmter Medikamente reagieren kann. Sind die GGT-Werte erhöht, kann das für uns ein Hinweis auf verschiedene mögliche Ursachen sein, wie zum Beispiel Probleme mit den Gallenwegen (z.B. ein Gallenstau), eine Fettlebererkrankung oder auch eine Belastung der Leber durch Alkohol. Diesen Wert zu kennen, ist also sehr nützlich, um die Gesundheit Ihrer Leber im Auge zu behalten und bei Bedarf den Ursachen genauer auf den Grund zu gehen.
Eisen
Eisen: Eisen ist ein absolut lebensnotwendiges Spurenelement für Ihren Körper und ein echter Leistungsträger. Es spielt die Hauptrolle bei der Bildung des roten Blutfarbstoffs, dem Hämoglobin, und ist damit unverzichtbar für den Transport von Sauerstoff in Ihrem Blut – von der Lunge bis in die kleinste Zelle Ihres Körpers. Im Blutkreislauf ist das meiste Eisen sicher an ein spezielles Transporteiweiß namens Transferrin gebunden. Dieses sorgt dafür, dass das Eisen dorthin gelangt, wo es dringend gebraucht wird. Eine gute und stabile Eisenversorgung ist also eine grundlegende Voraussetzung für Ihre Energie, Ihre Vitalität und Ihr allgemeines Wohlbefinden.
Lipase
Lipase: Dieses Enzym wird zum allergrößten Teil in Ihrer Bauchspeicheldrüse gebildet und ist ein Schlüsselspieler bei der Verdauung von Fetten, die Sie mit der Nahrung aufnehmen. Sind die Lipasewerte im Blut deutlich erhöht – oft auf das Drei- bis Fünffache des Normalwerts oder sogar darüber – ist das für uns ein sehr starker Hinweis auf eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse, eine sogenannte Pankreatitis. Aber auch bei nur mäßig erhöhten Werten schauen wir genauer hin, da diese auf andere, vielleicht weniger akute Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse oder in manchen Fällen auch auf eine Nierenfunktionsstörung hindeuten können. Ein wichtiger Wert also, um die Gesundheit Ihrer Bauchspeicheldrüse gut im Blick zu haben.
Leberfett (%PDFF)
Protonendichte-Fettfraktion (PDFF) der Leber: Mit dieser modernen und sehr genauen Messmethode können wir den Fettgehalt direkt in Ihrem Lebergewebe präzise bestimmen – Fachleute sprechen hier auch von der Quantifizierung des sogenannten hepatischen Fettgehalts. Sind die gemessenen Werte erhöht, ist das ein deutliches Zeichen für eine Leberverfettung, die auch als Fettleber oder medizinisch als hepatische Steatose bezeichnet wird. Das ist eine wichtige Information, denn eine Fettleber kann, wenn sie nicht erkannt und behandelt wird, zu ernsteren Lebererkrankungen fortschreiten. Diese Messung hilft uns also, den Zustand Ihrer Leber frühzeitig und genau zu beurteilen und gegebenenfalls rechtzeitig Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Protein
Gesamteiweiß: Dieser Laborwert gibt uns Auskunft über die Gesamtmenge aller Eiweiße (Proteine), die in Ihrem Blutplasma, dem flüssigen Anteil des Blutes, vorhanden sind. Die Hauptakteure und mengenmäßig wichtigsten Vertreter dieser Eiweiße sind das Albumin und die verschiedenen Globuline. Das Gesamteiweiß ist für uns wie ein Spiegelbild verschiedener wichtiger Körperfunktionen und -zustände: Es hilft uns dabei, Ihren allgemeinen Ernährungszustand einzuschätzen, es kann uns wichtige Hinweise auf die Funktion Ihrer Leber geben (da viele Eiweiße dort gebildet werden) und es erlaubt uns auch Rückschlüsse auf die Gesundheit und Aktivität Ihres Immunsystems (da Antikörper ebenfalls Proteine sind). Ein guter und hilfreicher Überblickswert also!
R2* Eisen
R2* (Leber-Eisen): R2* (gesprochen R2-Stern) ist ein spezieller Messparameter aus der Magnetresonanztomographie (MRI). Dieser Wert ist sehr empfindlich auf die Konzentration von Eisen in verschiedenen Geweben, und wir nutzen ihn hier, um den Eisengehalt Ihrer Leber zu bestimmen. Sind die R2*-Werte in Ihrer Leber erhöht, deutet das für uns auf eine vermehrte Eisenablagerung in diesem wichtigen Organ hin. Das kann beispielsweise bei Erkrankungen wie der Hämochromatose (einer genetisch bedingten Eisenspeicherkrankheit) oder einer sogenannten Hämosiderose (einer erworbenen Eisenüberladung) der Fall sein. Der R2*-Wert ist also ein wichtiger, nicht-invasiver (also ohne Eingriff in den Körper) Hinweis, um den Eisenstatus Ihrer Leber zu beurteilen und gegebenenfalls frühzeitig weitere Schritte einzuleiten.
Transferrin
Transferrin: Das ist ein sehr wichtiges Eiweiß (Protein), das zum allergrößten Teil in Ihrer Leber produziert wird und eine absolut zentrale Rolle in Ihrem Eisenstoffwechsel spielt. Man kann es sich am besten wie ein spezielles 'Eisen-Taxi' oder einen 'Eisen-Transporter' in Ihrem Blut vorstellen: Es hat die Aufgabe, das Eisen, das Ihr Körper beispielsweise aus der Nahrung aufgenommen oder aus dem Abbau alter roter Blutkörperchen recycelt hat, sicher zu binden und es dann durch den Blutkreislauf zu den verschiedenen Geweben und Organen zu transportieren, wo es dann für viele lebenswichtige Prozesse – wie die Bildung neuen Blutes in Ihrem Knochenmark oder die Energieproduktion in Ihren Zellen – dringend gebraucht wird.
Transferrinsättigung
Transferrinsättigung: Dieser Laborwert gibt an, wie viel Prozent der verfügbaren 'Eisen-Taxis' (also der Transferrin-Moleküle) in Ihrem Blut tatsächlich mit Eisen 'beladen' sind. Er spiegelt also sehr gut wider, wie stark das Transportprotein Transferrin gerade für den Transport von Eisen genutzt wird und wie viel Eisen Ihrem Körper aktuell zur Verfügung steht. Eine niedrige Transferrinsättigung kann beispielsweise auf einen Eisenmangel hindeuten, während eine sehr hohe Sättigung ein Zeichen für eine mögliche Eisenüberladung des Körpers sein kann. Dieser Wert ist somit ein wichtiger Indikator, um Ihren Eisenhaushalt und die Eisenversorgung Ihrer Organe zu beurteilen.
Vitamin B12
Vitamin B12 (Cobalamin): Vitamin B12 ist ein wasserlösliches Vitamin aus der B-Gruppe und für Ihren Körper absolut unentbehrlich. Es spielt eine Schlüsselrolle bei einer ganzen Reihe von lebenswichtigen Prozessen. Dazu gehören die Bildung frischer und gesunder roter Blutkörperchen (Erythrozyten), die Herstellung unserer Erbsubstanz (der DNA) und die reibungslose und gesunde Funktion Ihres gesamten Nervensystems, einschließlich des Gehirns. Darüber hinaus unterstützt es die normale Gehirnfunktion und ist wichtig für einen funktionierenden Energiestoffwechsel. Ihr Körper kann Vitamin B12 nicht selbst herstellen, deshalb sind wir auf eine regelmäßige und ausreichende Zufuhr über die Nahrung angewiesen – gute Quellen sind vor allem tierische Produkte wie Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte. Ein kleiner Überschuss an Vitamin B12 wird in der Leber gespeichert, weshalb sich ein Mangel manchmal erst nach längerer Zeit mit unspezifischen Symptomen bemerkbar macht. Wird ein solcher Mangel jedoch nicht rechtzeitig erkannt und behoben, kann er zu ernsthaften und teilweise auch bleibenden gesundheitlichen Problemen führen. Eine gute und kontinuierliche Versorgung mit Vitamin B12 ist also für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden sehr wichtig.
Vitamin D
Vitamin D (Cholecalciferol): Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin, das im Körper aber eher die Funktion eines Hormons übernimmt und eine beeindruckende Vielzahl wichtiger Aufgaben hat. Es ist absolut entscheidend für die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm und somit für den Aufbau und Erhalt von starken, gesunden Knochen und Zähnen. Aber auch für ein schlagkräftiges und gut funktionierendes Immunsystem, eine normale Muskelfunktion und Muskelkraft sowie für viele andere Prozesse und Zellfunktionen im Körper ist es unerlässlich. Das Besondere an Vitamin D ist: Ihr Körper hat die Fähigkeit, es mit Hilfe von ausreichend Sonnenlicht (UVB-Strahlung) auf der Haut selbst zu bilden. Zusätzlich können wir es aber auch über bestimmte Nahrungsmittel (zum Beispiel fetten Seefisch wie Lachs oder Hering, Leber, Eigelb) und bei nachgewiesenem Bedarf auch gezielt über Nahrungsergänzungsmittel aufnehmen. Gerade in den sonnenärmeren Monaten oder bei geringer Sonnenexposition ist es wichtig, auf eine gute und ausreichende Versorgung mit diesem 'Sonnenvitamin' zu achten, um gesund und fit zu bleiben.
Bilirubin, direkt
Bilirubin direkt: Direktes Bilirubin entsteht nach Leberverarbeitung und kann ausgeschieden werden.
Bilirubin, indirekt
Bilirubin indirekt: Indirektes Bilirubin entsteht beim Abbau roter Blutkörperchen vor der Leberverarbeitung.
FIB-4 Index
FIB-4-Index: Der FIB-4 kombiniert Alter, Thrombozytenzahl und Leberenzyme zur Abschätzung des Leberfibrose-Grades.
Amylase
Amylase: Amylase ist ein vor allem in Pankreas und Speicheldrüsen gebildetes Enzym zur Kohlenhydratverdauung.
ASAT / ALAT Verhälntnis
ASAT/ALAT-Verhältnis: Dieses Verhältnis vergleicht zwei Leberenzyme (AST/ALT) und liefert Hinweise auf die Lebergesundheit.
TSH basal
TSH (Schilddrüsen-stimulierendes Hormon): Das TSH ist ein Hormon, das in Ihrer Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), einer kleinen Drüse an der Basis Ihres Gehirns, gebildet wird. Wie der Name schon sagt, hat es die Aufgabe, Ihre Schilddrüse zu stimulieren und ihre Funktion zu kontrollieren. Es gibt der Schilddrüse quasi das Signal, die wichtigen Schilddrüsenhormone (T3 und T4) zu produzieren und freizusetzen. Diese Schilddrüsenhormone wiederum regulieren Ihren gesamten Stoffwechsel, Ihre Energieproduktion, Ihre Körpertemperatur und viele weitere lebenswichtige Körperfunktionen. Eine Fehlfunktion der Schilddrüse, sei es eine Über- oder Unterfunktion, zeigt sich oft in veränderten TSH-Werten und kann sich auf sehr viele Organsysteme auswirken. Typische Beschwerden können Müdigkeit, Gewichtsveränderungen, Kälte- oder Wärmeempfindlichkeit, Herzklopfen und auch Stimmungsstörungen sein. Der TSH-Wert ist somit ein absoluter Schlüsselwert für die Beurteilung der Gesundheit und Funktion Ihrer Schilddrüse.
FreiesT3 (fT3)
Freies T3: Freies T3 ist das aktive Schilddrüsenhormon, das den Zellstoffwechsel und die Energienutzung steuert.
Freies T4 (fT4)
Freies T4: Freies T4 wird in der Schilddrüse gebildet und in Geweben zu aktivem T3 umgewandelt.
Männer-/Frauengesundheit
Cortisol
Cortisol: Das ist ein sehr wichtiges Hormon, das Ihre Nebennieren bilden. Es ist ein echter Manager im Körper und hilft dabei, Ihren Stoffwechsel, den Blutdruck und Ihre Immunantworten zu regulieren. Außerdem spielt es eine Schlüsselrolle dabei, wie Ihr Körper auf Stress reagiert. Cortisol folgt einem natürlichen Tagesrhythmus: Morgens sind die Werte in der Regel am höchsten, um Ihnen Energie für den Tag zu geben, und sinken dann zur Nacht hin ab. Oft wird es als das Haupt-Stresshormon bezeichnet, denn seine Ausschüttung steigt bei körperlicher oder seelischer Belastung an – ein cleverer Mechanismus Ihres Körpers, um Herausforderungen zu meistern.
DHEA-Sulfat
DHEA-S (Dehydroepiandrosteron-Sulfat): Dieses Hormon wird zum größten Teil von Ihren Nebennieren produziert und dient als eine Art Vorstufe für andere wichtige Geschlechtshormone wie Testosteron und Östrogen. Es ist ganz natürlich, dass die DHEA-S-Spiegel im jungen Erwachsenenalter ihren Höhepunkt erreichen und dann mit zunehmendem Alter langsam absinken. Einige Forschungsarbeiten deuten darauf hin, dass gesunde DHEA-S-Spiegel zu mehr Energie, einer robusten Immunfunktion und einer besseren Stressbewältigung beitragen könnten. Allerdings ist die wissenschaftliche Datenlage zur Einnahme von DHEA-S als Nahrungsergänzungsmittel noch nicht ganz eindeutig. Es ist ein interessanter Wert, der uns zusätzliche Einblicke in Ihren hormonellen Zustand geben kann.
Estradiol (E2) (Liaison)
Östradiol (E2): Dies ist das wichtigste Östrogen-Hormon während der fruchtbaren Jahre einer Frau und wird hauptsächlich von den heranreifenden Eibläschen (Follikeln) in den Eierstöcken produziert. Östradiol ist ein wahres Multitalent: Es lenkt den Menstruationszyklus, spielt eine wichtige Rolle für die Gesundheit von Knochen und Herz-Kreislauf-System und beeinflusst auch unsere Stimmung und unsere geistige Fitness. Die Östradiolspiegel schwanken ganz natürlich im Laufe des Monatszyklus – während der Menstruation sind sie am niedrigsten und erreichen kurz vor dem Eisprung einen Höhepunkt. In den Wechseljahren nehmen sie dann deutlich ab. Ein Ungleichgewicht kann sich durch Zyklusunregelmäßigkeiten, Fruchtbarkeitsthemen, Stimmungsschwankungen oder verschiedene körperliche Symptome äußern. Diesen Wert zu kennen, kann helfen, den eigenen Körper und seine Signale besser zu deuten.
Testosteron frei
Freies Testosteron: Das ist der Anteil des gesamten Testosterons in Ihrem Blut, der nicht an Transporteiweiße gebunden ist und somit 'frei' und biologisch voll aktiv ist. Man könnte sagen, das ist der Teil des Testosterons, der direkt an den Zellen andocken und seine vielfältigen Wirkungen entfalten kann. Diese Messung gibt uns einen noch genaueren Einblick in die tatsächliche hormonelle Aktivität der männlichen Geschlechtshormone (Androgene), die Ihren Stoffwechsel, Ihre Körperzusammensetzung (z.B. Muskel- und Fettanteil) und viele andere wichtige Körperfunktionen beeinflusst. Ein sehr aussagekräftiger Wert, um Ihre hormonelle Balance besser zu verstehen.
PSA
PSA (Prostata-spezifisches Antigen): Das PSA ist ein Eiweissstoff (Protein), der hauptsächlich von den Zellen Ihrer Prostata (Vorsteherdrüse) gebildet wird. Wir messen diesen Wert im Blut vor allem im Rahmen der Früherkennung, um frühzeitig auf mögliche Veränderungen oder Erkrankungen der Prostata, einschließlich eines eventuellen Prostatakrebses, aufmerksam zu werden. Es ist dabei ganz wichtig zu wissen: Erhöhte PSA-Werte (typischerweise spricht man von Werten über 4 Nanogramm pro Milliliter) können zwar ein Hinweis auf Prostatakrebs sein, aber sie können auch viele andere, oft harmlose und gutartige Ursachen haben. Dazu gehören zum Beispiel eine häufig vorkommende gutartige Prostatavergrößerung (medizinisch BPH genannt), eine Entzündung der Prostata (Prostatitis) oder auch ein kürzlich erfolgter Samenerguss. Zudem ist es ganz natürlich, dass der PSA-Wert mit zunehmendem Alter oft etwas ansteigt. In Ihrer umfassenden Gesundheitsbewertung bei uns betrachten wir den PSA-Wert daher niemals isoliert, sondern gleichen ihn immer sorgfältig mit den Ergebnissen Ihrer MRI-Bildgebung der Prostata ab. So erhalten wir ein möglichst genaues, aussagekräftiges und für Sie individuelles Bild Ihrer Prostatagesundheit.
Sexualhormon-bindendes Globulin (SHBG)
SHBG (Sexualhormon-bindendes Globulin): Das SHBG ist ein spezielles Eiweiß (ein sogenanntes Glykoprotein), das in Ihrem Blut zirkuliert und eine sehr wichtige regulatorische Aufgabe im Hormonsystem hat: Es bindet Sexualhormone wie Testosteron und Östrogen. Man kann es sich wie ein 'Transporter' oder 'Anker' vorstellen. Dadurch, dass es die Hormone bindet, beeinflusst es maßgeblich, wie viele dieser Hormone tatsächlich 'frei' und somit biologisch aktiv für die Zellen und Gewebe Ihres Körpers verfügbar sind. Die Höhe des SHBG-Spiegels kann uns daher wichtige Hinweise auf Ihre Stoffwechselgesundheit und das Gleichgewicht Ihres endokrinen (hormonellen) Systems geben und hilft uns, die Wirkung Ihrer Sexualhormone besser zu verstehen.
Testosteron, gesamt
Testosteron: Das ist das wichtigste männliche Geschlechtshormon, wobei es wichtig zu wissen ist, dass auch Frauen geringe Mengen davon produzieren und benötigen. Beim Mann ist Testosteron hauptverantwortlich für die Entwicklung der typisch männlichen Geschlechtsmerkmale, für eine normale Spermienproduktion, für den Aufbau und Erhalt von Muskelmasse und Knochendichte sowie für das allgemeine Energieniveau, die Antriebskraft und die Libido (sexuelles Verlangen). Niedrige Testosteronspiegel können sich durch eine ganze Reihe von Symptomen bemerkbar machen, wie zum Beispiel anhaltende Müdigkeit, verminderte Lust, Erektionsstörungen, ein spürbarer Abbau von Muskelmasse und Kraft und auch durch Stimmungsschwankungen oder depressive Verstimmungen. Es ist ein Stück weit normal, dass der Testosteronspiegel mit zunehmendem Alter langsam absinkt. Ein deutlicher und symptomatischer Mangel kann jedoch eine ärztliche Abklärung und gegebenenfalls eine Behandlung erfordern, um die Lebensqualität und Gesundheit zu verbessern. Eine sorgfältige und individuelle Betrachtung ist hier immer wichtig.
Freier Androgen-Index (FAI)
FAI (Freier Androgenindex): Der FAI schätzt die Menge an biologisch aktivem Testosteron relativ zu bindenden Proteinen.
Testosteron / Estradiol-Verhältnis (T:E2)
Testosteron/Estradiol-Verhältnis: Dieses Verhältnis bewertet das Gleichgewicht zwischen Testosteron und Estradiol.
FSH, Follitropin
FSH (Follikelstimulierendes Hormon): FSH regt die Eizellreifung im Ovar bzw. die Spermienproduktion im Hoden an; die Spiegel variieren im Zyklus, steigen zur Ovulation und nehmen nach der Menopause stark zu.
Lutropin
LH (Luteinisierendes Hormon): Das luteinisierende Hormon wird in der Hypophyse gebildet; es löst bei Frauen den Eisprung aus und unterstützt Estrogen-/Progesteronproduktion, bei Männern stimuliert es die Testosteronproduktion.
LH/FSH-Quotient
LH/FSH-Verhältnis: Das LH/FSH-Verhältnis vergleicht die Spiegel beider Hypophysenhormone. Es liefert Einblicke in Ovarfunktion und Reproduktionsgesundheit, die einzelne Werte allein nicht bieten.
Progesteron
Progesteron: Progesteron wird nach dem Eisprung und in der Schwangerschaft gebildet. Es reguliert den Zyklus, bereitet die Gebärmutterschleimhaut auf eine Schwangerschaft vor und unterstützt die Frühschwangerschaft; in Zyklen ohne Schwangerschaft leitet der Abfall die Menstruation ein.
Blutzellgesundheit
Erythrozyten
Rote Blutkörperchen (Erythrozyten): Stellen Sie sich diese als die fleißigen Transportarbeiter in Ihrem Blut vor – sie sind die bei Weitem häufigsten Blutzellen. Ihre Hauptaufgabe ist es, Sauerstoff von der Lunge aufzunehmen und ihn über den Blutfarbstoff Hämoglobin zu allen Geweben und Organen im ganzen Körper zu bringen. Ihre spezielle Form, wie eine von beiden Seiten eingedellte Scheibe, ist genial durchdacht: Sie vergrößert die Oberfläche enorm und macht so den Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid besonders effizient. Ein kleines Wunderwerk der Natur, das uns am Leben hält!
Hämatokrit
Hämatokrit: Dieser Wert sagt uns, welchen prozentualen Anteil die festen Blutzellen – hauptsächlich die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) – am Gesamtvolumen Ihres Blutes ausmachen. Man kann sich das ganz bildlich vorstellen: Wenn man eine Blutprobe in einem Röhrchen zentrifugiert, also sehr schnell schleudert, setzen sich die schwereren Blutzellen unten ab. Die Höhe dieser Schicht aus Zellen im Verhältnis zur gesamten Blutsäule im Röhrchen ergibt dann den Hämatokritwert. Er gibt uns also einen guten Eindruck von der Zähigkeit oder dem Zellreichtum Ihres Blutes und kann Hinweise auf verschiedene Zustände geben, wie z.B. eine Blutarmut oder eine Eindickung des Blutes.
Hämoglobin
Hämoglobin (Hb): Das ist der rote Blutfarbstoff, ein überaus wichtiges und komplexes Protein, das den Hauptbestandteil Ihrer roten Blutkörperchen bildet. Seine zentrale Aufgabe ist der Transport von Sauerstoff: In der Lunge schnappt es sich den eingeatmeten Sauerstoff und liefert ihn dann über den Blutkreislauf zuverlässig an alle Zellen, Gewebe und Organe in Ihrem gesamten Körper. Doch Hämoglobin ist nicht nur ein Lieferdienst für Sauerstoff, es hilft auch beim Rücktransport von Kohlendioxid – einem Abfallprodukt unseres Stoffwechsels – zurück zur Lunge, damit wir es ausatmen können. Ein echtes Multitalent also, das für unsere Atmung und Energieversorgung unverzichtbar ist!
MCH
MCH (Mittleres Korpuskuläres Hämoglobin): Dieser Wert gibt an, wie viel roten Blutfarbstoff – also Hämoglobin – ein einzelnes rotes Blutkörperchen im Durchschnitt mit sich trägt. Er hilft uns dabei, den genauen Hämoglobingehalt Ihrer Zellen zu beurteilen. Zusammen mit anderen Messwerten, die Ihre roten Blutkörperchen betreffen (wie MCV und MCHC), nutzen wir das MCH, um verschiedene Formen einer Blutarmut (Anämie) genauer zu klassifizieren und besser zu verstehen, was dahinterstecken könnte. Ein kleines, aber feines Detail im großen Mosaik des Blutbildes, das uns wichtige Hinweise liefert.
MCHC
MCHC (Mittlere Korpuskuläre Hämoglobinkonzentration): Dieser Wert beschreibt die durchschnittliche Konzentration des roten Blutfarbstoffs (des Hämoglobins) innerhalb eines bestimmten Volumens Ihrer roten Blutkörperchen. Man könnte es auch so ausdrücken: Er gibt an, wie 'dicht gepackt' das Hämoglobin in den einzelnen Zellen ist. Das MCHC ist ein weiterer wichtiger Baustein, der uns dabei hilft, verschiedene Arten einer Blutarmut (Anämie) voneinander abzugrenzen. Zusätzlich kann er uns auch Hinweise auf den Flüssigkeitshaushalt (den sogenannten Hydrierungsstatus) der roten Blutkörperchen geben.
MCV
MCV (Mittleres Korpuskuläres Volumen): Dieser Wert sagt uns etwas über die durchschnittliche Größe Ihrer roten Blutkörperchen. Er ist ein sehr wichtiger Helfer bei der Diagnose und vor allem bei der Unterscheidung verschiedener Arten von Blutarmut (Anämie). Ist der MCV-Wert beispielsweise erhöht, sind die roten Blutkörperchen also im Schnitt zu groß, spricht man von einer makrozytären Anämie. Sind sie hingegen zu klein (MCV erniedrigt), handelt es sich um eine mikrozytäre Anämie. Bei einer normozytären Anämie ist die Zellgröße trotz Blutarmut normal. Diese Unterscheidung ist entscheidend, um gezielter nach den Ursachen forschen und die passende Unterstützung anbieten zu können.
RDW-CV
RDW-CV (Verteilungsbreite der roten Blutkörperchen - Variationskoeffizient): Dieser Laborwert, oft einfach RDW-CV abgekürzt, misst, wie stark die Größe Ihrer roten Blutkörperchen (Ihrer Erythrozyten) untereinander variiert – also ob sie alle mehr oder weniger gleich groß sind oder ob es größere Unterschiede in ihrer Form und Größe gibt. Sind die RDW-CV-Werte erhöht, bedeutet das, dass eine größere Streuung in der Zellgröße vorliegt (was Fachleute als Anisozytose bezeichnen). Das kann uns wichtige Hinweise geben und helfen, bestimmte Formen von Blutarmut (Anämien) besser zu diagnostizieren und zu verstehen, da bei manchen Anämieformen die Größenunterschiede der roten Blutkörperchen charakteristischerweise zunehmen.
RDW-SD
RDW-SD (Verteilungsbreite der roten Blutkörperchen - Standardabweichung): Ganz ähnlich wie der RDW-CV ist auch der RDW-SD ein Maß dafür, wie stark die Größe Ihrer roten Blutkörperchen (Erythrozyten) variiert. Der Unterschied zwischen den beiden Werten liegt hier lediglich in der statistischen Berechnungsmethode – beim RDW-SD wird die sogenannte Standardabweichung herangezogen. Er liefert uns aber im Grunde eine ganz ähnliche und ebenso wertvolle Information wie der RDW-CV: nämlich einen deutlichen Hinweis darauf, ob Ihre roten Blutkörperchen sehr einheitlich groß sind oder ob es relevante Größenunterschiede gibt. Auch dieser Wert kann somit bei der Diagnose und Differenzierung bestimmter Anämieformen sehr hilfreich sein.
Thrombozyten-Lymphozyten-Verhältnis
PLR (Thrombozyten-/Lymphozyten-Verhältnis): Das PLR spiegelt das Verhältnis zwischen Thrombozyten (Gerinnung/Entzündung) und Lymphozyten (Immunausgleich) wider.
Thrombozyten-weisse-Blutkörperchen-Verhältnis
Thrombozyten-/Leukozyten-Verhältnis: Dieser Marker setzt die Thrombozytenzahl zur Gesamtzahl der weißen Blutkörperchen ins Verhältnis und zeigt damit Gerinnungsaktivität relativ zur Immunaktivität.
Erythrozytenverteilungsbreite / mittleres korpuskuläres Volumen-Verhältnis
RDW/MCV-Verhältnis: Dieses Verhältnis vergleicht die Größenstreuung roter Blutkörperchen mit deren mittlerem Zellvolumen.
Immunsystem
Basophile
Basophile Granulozyten (kurz Basophile): Das sind bestimmte weiße Blutkörperchen, die eine spezielle Aufgabe in Ihrem Immunsystem haben. Bei Entzündungsreaktionen oder allergischen Geschehen im Körper setzen sie Histamin frei. Histamin ist ein wichtiger Botenstoff, der bei diesen Prozessen eine zentrale Rolle spielt. Das Wissen um ihre Funktion hilft uns, die Reaktionen Ihres Körpers besser zu verstehen.
Basophile (abs.)
Basophile Granulozyten (kurz Basophile): Das sind bestimmte weiße Blutkörperchen, die eine spezielle Aufgabe in Ihrem Immunsystem haben. Bei Entzündungsreaktionen oder allergischen Geschehen im Körper setzen sie Histamin frei. Histamin ist ein wichtiger Botenstoff, der bei diesen Prozessen eine zentrale Rolle spielt. Das Wissen um ihre Funktion hilft uns, die Reaktionen Ihres Körpers besser zu verstehen.
Eosinophile
Eosinophile Granulozyten (kurz Eosinophile): Das sind spezialisierte weiße Blutkörperchen, die wichtige Aufgaben in Ihrem Immunsystem übernehmen. Sie sind besonders dafür bekannt, Parasiten zu bekämpfen und bei allergischen Reaktionen im Körper aktiv zu werden. Man könnte sie als eine Art Gesundheitspolizei ansehen, die bei bestimmten Herausforderungen zur Stelle ist.
Eosinophile (abs.)
Eosinophile Granulozyten (kurz Eosinophile): Das sind spezialisierte weiße Blutkörperchen, die wichtige Aufgaben in Ihrem Immunsystem übernehmen. Sie sind besonders dafür bekannt, Parasiten zu bekämpfen und bei allergischen Reaktionen im Körper aktiv zu werden. Man könnte sie als eine Art Gesundheitspolizei ansehen, die bei bestimmten Herausforderungen zur Stelle ist.
hs-CRP
Hochsensitives C-reaktives Protein (hs-CRP): Dieser Blutwert, oft einfach hs-CRP genannt, ist ein feiner Spürhund für Entzündungen in Ihrem Körper – selbst wenn diese nur sehr gering ausgeprägt sind. Man kann es sich als eine noch präzisere und empfindlichere Version des Standard-CRP-Tests vorstellen. Besonders wertvoll ist das hs-CRP, wenn es um die Einschätzung Ihres persönlichen Herz-Kreislauf-Risikos geht. Wir wissen nämlich heute, dass auch leichte, oft unbemerkte Entzündungsprozesse im Körper zur Entstehung von Herzerkrankungen beitragen können. Dieser Test gibt uns also einen wichtigen zusätzlichen Hinweis und ist ein wertvoller Baustein für Ihre Gesundheitsvorsorge.
Unreife Granulozyten
Unreife Granulozyten: Das sind junge Vorläuferzellen von bestimmten weißen Blutkörperchen, die normalerweise im Knochenmark vollständig heranreifen, bevor sie in den Blutkreislauf entlassen werden. Wenn wir diese unreifen Granulozyten in erhöhter Zahl im Blut finden, ist das für uns ein Zeichen dafür, dass der Körper gerade einen stark erhöhten Bedarf an weißen Blutkörperchen hat. Häufig geschieht das als Reaktion auf eine schwere Infektion oder eine ausgeprägte Entzündung, bei der das Knochenmark sozusagen alle verfügbaren Kräfte mobilisiert. In selteneren Fällen können erhöhte Werte aber auch auf bestimmte Erkrankungen des Knochenmarks selbst hinweisen, wie zum Beispiel eine Leukämie oder sogenannte myelodysplastische Syndrome. Es ist also ein wichtiger Wert, der uns hilft, die Aktivität Ihres Immunsystems und die Funktion Ihres Knochenmarks genauer zu beurteilen.
Unreife Granulozyten (abs.)
Unreife Granulozyten: Das sind junge Vorläuferzellen von bestimmten weißen Blutkörperchen, die normalerweise im Knochenmark vollständig heranreifen, bevor sie in den Blutkreislauf entlassen werden. Wenn wir diese unreifen Granulozyten in erhöhter Zahl im Blut finden, ist das für uns ein Zeichen dafür, dass der Körper gerade einen stark erhöhten Bedarf an weißen Blutkörperchen hat. Häufig geschieht das als Reaktion auf eine schwere Infektion oder eine ausgeprägte Entzündung, bei der das Knochenmark sozusagen alle verfügbaren Kräfte mobilisiert. In selteneren Fällen können erhöhte Werte aber auch auf bestimmte Erkrankungen des Knochenmarks selbst hinweisen, wie zum Beispiel eine Leukämie oder sogenannte myelodysplastische Syndrome. Es ist also ein wichtiger Wert, der uns hilft, die Aktivität Ihres Immunsystems und die Funktion Ihres Knochenmarks genauer zu beurteilen.
Leukozyten
Leukozyten (Weiße Blutkörperchen): Die Leukozyten, viel besser bekannt als die weißen Blutkörperchen, sind die engagierte Verteidigungs- und Gesundheitspolizei Ihres Körpers. Sie sind absolut entscheidend für ein starkes und funktionierendes Immunsystem. Die Gesamtzahl der weißen Blutkörperchen (oft einfach 'Leukos' genannt) gibt uns einen ersten wichtigen Anhaltspunkt über die allgemeine Aktivität Ihres Immunsystems. Mit einem sogenannten Differentialblutbild können wir uns dann die verschiedenen Untergruppen dieser wichtigen Zellen noch genauer anschauen – wie die Neutrophilen, Lymphozyten, Monozyten usw. – und so noch besser verstehen, wie Ihr Körper auf bestimmte Herausforderungen reagiert oder sich gegen Eindringlinge zur Wehr setzt.
Lymphozyten
Lymphozyten: Das sind hochspezialisierte weiße Blutkörperchen, zu denen die bekannten T-Zellen und B-Zellen gehören. Man kann sie sich als die Eliteeinheit oder die Spezialkräfte Ihres Immunsystems vorstellen: Sie sind für ganz gezielte und maßgeschneiderte Abwehrreaktionen gegen bestimmte Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien zuständig. Darüber hinaus sind sie auch dafür verantwortlich, ein sogenanntes immunologisches Gedächtnis aufzubauen. Das bedeutet, sie 'erinnern' sich an bereits durchgemachte Infektionen und können bei einem erneuten Kontakt mit demselben Erreger viel schneller und effektiver reagieren. Ein absoluter Schlüssel für eine langanhaltende und robuste Immunität!
Lymphozyten (abs.)
Lymphozyten: Das sind hochspezialisierte weiße Blutkörperchen, zu denen die bekannten T-Zellen und B-Zellen gehören. Man kann sie sich als die Eliteeinheit oder die Spezialkräfte Ihres Immunsystems vorstellen: Sie sind für ganz gezielte und maßgeschneiderte Abwehrreaktionen gegen bestimmte Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien zuständig. Darüber hinaus sind sie auch dafür verantwortlich, ein sogenanntes immunologisches Gedächtnis aufzubauen. Das bedeutet, sie 'erinnern' sich an bereits durchgemachte Infektionen und können bei einem erneuten Kontakt mit demselben Erreger viel schneller und effektiver reagieren. Ein absoluter Schlüssel für eine langanhaltende und robuste Immunität!
Monozyten
Monozyten: Das sind die größten unter den weißen Blutkörperchen und sie sind so etwas wie die 'Alleskönner' oder die 'Verwandlungskünstler' in Ihrem Immunsystem. Sie zirkulieren für eine gewisse Zeit im Blut und wandern dann bei Bedarf in die verschiedenen Gewebe Ihres Körpers ein. Dort entwickeln sie sich zu sogenannten Makrophagen weiter, die man auch als Fresszellen bezeichnet. Diese Fresszellen sind dann unermüdlich im Einsatz: Sie beseitigen Krankheitserreger, nehmen Zelltrümmer und abgestorbene Körperzellen auf und spielen auch eine wichtige Rolle bei der Aktivierung anderer Immunzellen. Ein ganz wichtiger Teil der körpereigenen Reinigungs- und Verteidigungsmannschaft!
Monozyten (abs.)
Monozyten: Das sind die größten unter den weißen Blutkörperchen und sie sind so etwas wie die 'Alleskönner' oder die 'Verwandlungskünstler' in Ihrem Immunsystem. Sie zirkulieren für eine gewisse Zeit im Blut und wandern dann bei Bedarf in die verschiedenen Gewebe Ihres Körpers ein. Dort entwickeln sie sich zu sogenannten Makrophagen weiter, die man auch als Fresszellen bezeichnet. Diese Fresszellen sind dann unermüdlich im Einsatz: Sie beseitigen Krankheitserreger, nehmen Zelltrümmer und abgestorbene Körperzellen auf und spielen auch eine wichtige Rolle bei der Aktivierung anderer Immunzellen. Ein ganz wichtiger Teil der körpereigenen Reinigungs- und Verteidigungsmannschaft!
Neutrophile Granulozyten
Neutrophile Granulozyten (kurz Neutrophile): Das sind die 'Spezialeinheiten' und die zahlenmäßig häufigste Art Ihrer weißen Blutkörperchen. Man könnte sie auch als die 'Ersthelfer' oder die 'Feuerwehrleute' Ihres Immunsystems bezeichnen. Sie sind besonders darauf spezialisiert, bakterielle Infektionen zu bekämpfen und rücken bei akuten Entzündungen und Infektionen sehr schnell aus, um die eingedrungenen Krankheitserreger aufzuspüren und unschädlich zu machen. Ihre Anzahl im Blut kann uns also sehr viel über das aktuelle Infektionsgeschehen in Ihrem Körper verraten und ob Ihr Körper gerade aktiv gegen eine Infektion kämpft.
Neutrophile Granulozyten (abs.)
Neutrophile Granulozyten (kurz Neutrophile): Das sind die 'Spezialeinheiten' und die zahlenmäßig häufigste Art Ihrer weißen Blutkörperchen. Man könnte sie auch als die 'Ersthelfer' oder die 'Feuerwehrleute' Ihres Immunsystems bezeichnen. Sie sind besonders darauf spezialisiert, bakterielle Infektionen zu bekämpfen und rücken bei akuten Entzündungen und Infektionen sehr schnell aus, um die eingedrungenen Krankheitserreger aufzuspüren und unschädlich zu machen. Ihre Anzahl im Blut kann uns also sehr viel über das aktuelle Infektionsgeschehen in Ihrem Körper verraten und ob Ihr Körper gerade aktiv gegen eine Infektion kämpft.
Milzvolumen
Milzvolumen: Hierbei messen wir das Gesamtvolumen Ihrer Milz. Dies geschieht in der Regel mithilfe von bildgebenden Verfahren wie einer Ultraschall- oder MRI-Untersuchung. Eine deutliche Vergrößerung der Milz, was Fachleute als Splenomegalie bezeichnen, kann für uns ein wichtiger Hinweis auf verschiedene zugrundeliegende Zustände oder Erkrankungen sein. Dazu gehören beispielsweise akute oder chronische Infektionen, bestimmte Entzündungsprozesse im Körper, verschiedene Erkrankungen des Blutes (wie z.B. bestimmte Anämieformen oder Leukämien) oder auch ein erhöhter Druck im Pfortadersystem der Leber (eine sogenannte portale Hypertension). Das gemessene Milzvolumen hilft uns also, mögliche Auffälligkeiten in diesen Bereichen frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls weitere diagnostische Schritte einzuleiten.
Thrombozyten
Thrombozyten (Blutplättchen): Die Thrombozyten, die man auch als Blutplättchen bezeichnet, sind winzige, aber absolut lebenswichtige Zellbestandteile in Ihrem Blut. Ihre Hauptaufgabe ist die Blutstillung und die Einleitung der Blutgerinnung – ein Prozess, der uns vor übermäßigem Blutverlust schützt. Wird ein Blutgefäß verletzt, eilen die Thrombozyten sofort zur verletzten Stelle, heften sich dort an die geschädigte Gefäßwand und auch aneinander an und bilden so einen ersten provisorischen Verschluss, einen sogenannten Thrombozytenpfropf. Gleichzeitig setzen sie verschiedene Stoffe frei, die eine ganze Kaskade von weiteren Gerinnungsfaktoren im Blut aktivieren. Dieses ausgeklügelte System sorgt dafür, dass die Blutung effektiv gestoppt und die Wunde verschlossen wird. Ein schnelles und unverzichtbares Reparatursystem unseres Körpers!
Blutsenkungsgeschwindigkeit
BSG (Blutsenkungsgeschwindigkeit): Die BSG misst, wie schnell rote Blutkörperchen innerhalb einer Stunde in einem Röhrchen absinken – ein unspezifischer Entzündungsindikator.
Neutrophilen-Lymphozyten-Verhältnis
NLR (Neutrophilen-/Lymphozyten-Verhältnis): Das NLR zeigt die Balance zwischen neutrophilen Granulozyten (frühe Entzündungsantwort) und Lymphozyten (immunregulierend).
Entzündungsindex SII
SII (Systemic Immune-Inflammation Index): Der SII kombiniert Neutrophilen-, Thrombozyten- und Lymphozytenzahlen zu einem Summenmaß für Immun- und Entzündungsstatus.
Entzündungsindex SIRI
SIRI (Systemic Inflammation Response Index): Der SIRI fasst Neutrophile, Monozyten und Lymphozyten zusammen, um Entzündungsreaktion und -schwere abzuschätzen.
CRP / Albumin-Verhältnis (CAR)
CRP/Albumin-Verhältnis: Dieses Verhältnis setzt einen Entzündungsmarker (CRP) zur Albumin-Konzentration (Ernährungs-/Leberstatus) ins Verhältnis.
Stoffwechselgesundheit
Abdominales Fettverhältnis
Der Anteil des Bauchfetts im Verhältnis zum gesamten Körperfett. Diese Messung hilft uns, die Verteilungsmuster des Fetts besser zu verstehen, was für Ihre Gesundheit oft aussagekräftiger sein kann als der reine Gesamtfettanteil.
Abdominales subkutanes Fettgewebe (ASAT)
Stellen Sie sich das Fett vor, das direkt unter der Haut in Ihrem Bauchbereich gespeichert ist. Das nennen wir abdominales subkutanes Fettgewebe, oder kurz ASAT. Dieses Fett trägt zwar zu Ihrer gesamten Körperfettmenge bei, aber hier kommt eine wichtige Information für Sie: Es wird im Allgemeinen als weniger kritisch für den Stoffwechsel angesehen als das sogenannte Viszeralfett (oft auch als VAT abgekürzt). Das ist das Fett, das tiefer im Bauchraum sitzt und die Organe umgibt. Dennoch ist es gut, auch hier ein Auge darauf zu haben: Ein deutliches Zuviel an diesem Unterhautfett am Bauch (ASAT) kann die Entwicklung einer Insulinresistenz und von Stoffwechselstörungen begünstigen – allerdings geschieht dies meist in einem geringeren Maße als durch das Viszeralfett (VAT).
Abdominaler subkutaner Fettindex
ASAT-Index (Index des abdominalen subkutanen Fettgewebes): Dieser Index zeigt uns das Volumen Ihres Unterhautfettgewebes speziell im Bauchbereich, und zwar immer in Relation zu Ihrer Körpergröße. Ähnlich wie andere Körperfett-Indizes wird er 'normalisiert'. Das bedeutet, der Wert wird durch Ihre Körpergröße zum Quadrat geteilt. Das klingt vielleicht ein wenig technisch, hat aber einen großen Vorteil: So können wir Ihre Werte viel besser mit den Werten anderer Personen vergleichen, ganz unabhängig von der Statur. Das hilft uns dabei, Ihre individuelle Situation noch präziser einzuschätzen.
Glucose nüchtern (Serum)
Nüchternblutzucker: Dieser Wert zeigt uns Ihren Blutzuckerspiegel, nachdem Sie mindestens acht Stunden lang nichts gegessen und nur kalorienfreie Getränke wie Wasser oder ungesüßten Tee getrunken haben. Er ist ein sehr wichtiger Test, um einen Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) frühzeitig zu erkennen oder den Verlauf bei einem bereits bekannten Diabetes zu überwachen. Erhöhte Nüchternblutzuckerwerte können ein Anzeichen dafür sein, dass Ihr Körper den Zucker aus der Nahrung nicht mehr optimal verarbeiten kann. Ein einfacher, aber sehr aussagekräftiger Test, der uns wichtige Hinweise auf Ihren Zuckerstoffwechsel gibt.
HbA1c nach IFCC
HbA1c nach IFCC-Standard (mmol/mol): Dieser Wert gibt Auskunft über Ihren Langzeitblutzucker und wird nach den internationalen Standards der 'International Federation of Clinical Chemistry' (IFCC) bestimmt. Es handelt sich dabei um ein alternatives Messsystem zum vielleicht bekannteren NGSP-Standard, und der Hauptunterschied liegt in den verwendeten Einheiten: Der IFCC-Wert wird in Millimol pro Mol (mmol/mol) angegeben. Auch wenn die Zahlen anders aussehen, liefert dieser Wert, genau wie der prozentuale NGSP-Wert, eine verlässliche Aussage über Ihren durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten Wochen. Es ist gut zu wissen, dass es verschiedene anerkannte Methoden gibt, diesen wichtigen Wert zu bestimmen.
HbA1c nach NGSP
HbA1c nach NGSP-Standard (%): Dieser Wert, oft auch einfach als 'Langzeitblutzucker' oder 'Blutzuckergedächtnis' bezeichnet, wird gemäß den Standards des 'National Glycohemoglobin Standardization Program' (NGSP) ermittelt und üblicherweise in Prozent (%) angegeben. Er ist ein äußerst nützlicher Messwert, da er nicht nur eine Momentaufnahme liefert, sondern Ihren durchschnittlichen Blutzuckerspiegel über einen längeren Zeitraum von etwa zwei bis drei Monaten widerspiegelt. Das macht ihn zu einem unverzichtbaren Werkzeug sowohl für die Erstdiagnose eines Diabetes mellitus ('Zuckerkrankheit') als auch für die laufende Kontrolle und Feinabstimmung der Diabetesbehandlung. Ein echter Schlüsselwert für ein erfolgreiches und sicheres Diabetesmanagement.
Gesamter abdominaler Fettgewebeindex
Gesamt-Bauchfett-Index: Dieser Wert ist ein standardisiertes Maß für Ihr gesamtes Bauchfett. Er berücksichtigt dabei sowohl das Fett, das sich direkt unter Ihrer Haut am Bauch befindet (das sogenannte subkutane Fett), als auch das Fett, das tiefer im Bauchraum um Ihre inneren Organe liegt (das viszerale Fett). Um diesen Wert vergleichbar zu machen, wird er immer an Ihre Körpergröße angepasst. Die Berechnung erfolgt, indem das gemessene gesamte Bauchfettvolumen durch das Quadrat Ihrer Körpergröße geteilt wird. Das klingt vielleicht ein wenig technisch, hat aber den großen und wichtigen Vorteil, dass wir so einen standardisierten Vergleich zwischen Personen ganz unterschiedlicher Statur und Körpergröße durchführen können. Das hilft uns dabei, Ihren persönlichen Wert noch besser und individueller einzuordnen und seine Bedeutung für Ihre Gesundheit zu verstehen.
Gesamtfett Abdomen
Gesamtes Bauchfettvolumen: Dieser Messwert erfasst die Summe des gesamten Fettgewebes, das sich in Ihrer Bauchregion befindet. Er beinhaltet also sowohl das direkt unter der Haut am Bauch und an den Hüften liegende Fett (das sogenannte subkutane Fett) als auch das Fett, das sich tiefer im Bauchraum, also innerhalb der Bauchhöhle und um Ihre inneren Organe wie Leber, Darm und Bauchspeicheldrüse, angesammelt hat (das sogenannte viszerale Fett). Diese umfassende Messung gibt uns eine sehr gute Gesamtbeurteilung darüber, wie viel Fett sich insgesamt in Ihrem Bauchbereich befindet, was ein wichtiger Indikator für Ihre Stoffwechselgesundheit ist.
Viszeraler Fettindex
Viszeralfett-Index (VAT-Index): Dieser spezielle Index gibt uns Auskunft über das Volumen Ihres sogenannten Viszeralfetts. Das ist das Fett, das sich tief in Ihrer Bauchhöhle, also direkt um Ihre inneren Organe wie Leber, Darm und Bauchspeicheldrüse, angesammelt hat. Um diesen Wert vergleichbar und aussagekräftig zu machen, wird er immer in Relation zu Ihrer Körpergröße gesetzt – er wird sozusagen 'normalisiert'. Das ermöglicht uns eine noch genauere Einschätzung Ihres individuellen Risikoprofils, denn es ist bekannt, dass höhere VAT-Indexwerte auf ein erhöhtes Risiko für verschiedene Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen (wie Typ-2-Diabetes oder Bluthochdruck) hindeuten. Und das oft sogar unabhängig vom bekannten Body-Mass-Index (BMI), was die Bedeutung dieses spezifischen Fettverteilungsmusters unterstreicht.
Verhältnis von viszeralem zu subkutanem Fett
Verhältnis von Viszeralfett zu Subkutanfett (VAT/SAT-Ratio): Dieser Wert, oft als VAT/SAT-Ratio bezeichnet, setzt das Volumen Ihres tiefen Bauchfetts (des Viszeralfetts, VAT) ins direkte Verhältnis zu dem Fett, das sich direkt unter Ihrer Haut am Bauch und an den Hüften befindet (dem Subkutanfett, SAT). Er hilft uns dabei, Ihr ganz individuelles Fettverteilungsmuster im Bauchbereich noch besser zu beurteilen. Ein höherer Quotient, also ein höherer Wert bei dieser Ratio, bedeutet, dass Sie im Verhältnis mehr von dem gesundheitlich ungünstigeren Viszeralfett im Vergleich zum Unterhautfett haben. Da Viszeralfett als deutlich stoffwechselaktiver und somit risikoreicher für die Gesundheit gilt als das eher passive Unterhautfett, ist dieses Verhältnis ein weiterer wichtiger Anhaltspunkt für Ihr metabolisches Risiko und Ihre allgemeine Gesundheit.
Viszeralfett (VAT)
Viszeralfett (VAT – Viszerales Adipöses Gewebe): Das ist das Fett, das sich nicht direkt unter der Haut befindet, sondern tief in Ihrer Bauchhöhle, wo es Ihre inneren Organe wie die Leber, den Darm und die Bauchspeicheldrüse umgibt und einbettet. Im Gegensatz zum Unterhautfett ist dieses Viszeralfett sehr stoffwechselaktiv. Das bedeutet, es produziert eine Vielzahl von verschiedenen Botenstoffen, darunter auch entzündungsfördernde Substanzen (sogenannte Zytokine) und Hormone, die die Empfindlichkeit Ihrer Zellen für Insulin herabsetzen und Ihren gesamten Stoffwechsel (z.B. den Zucker- und Fettstoffwechsel) negativ beeinflussen können. Ein Zuviel an diesem Viszeralfett steht daher in einem sehr engen und wissenschaftlich gut belegten Zusammenhang mit dem sogenannten Metabolischen Syndrom (einer Kombination aus Übergewicht, Bluthochdruck, Zucker- und Fettstoffwechselstörungen), mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und auch mit bestimmten Krebsarten. Es ist also das 'aktivere' und für die Gesundheit potenziell deutlich problematischere Bauchfett.
LDH (Laktatdehydrogenase)
LDH (Laktatdehydrogenase): LDH ist ein in vielen Geweben vorkommendes Enzym, das bei Zellschädigung ins Blut freigesetzt wird.
HOMA-Index
HOMA-Index: Der HOMA-Index schätzt die Insulinresistenz aus Nüchternglukose- und Nüchterninsulinwerten.
Nüchterninsulin
Nüchterninsulin: Nüchterninsulin misst den Basis-Insulinspiegel zur Aufrechterhaltung normaler Blutzuckerwerte.
Triglycerid-Glukose-Index
TyG-Index: Der TyG-Index kombiniert Nüchtertriglyzeride und Glukose zur Abschätzung der Insulinresistenz.
Knochen- und Muskelgesundheit
Erector spinae IMF (links)
Intramuskulärer Fettanteil (IMF) im Rückenstrecker (rechts/links): Der Musculus erector spinae – Ihr Rückenstrecker – ist eine Muskelgruppe, die entscheidend dafür ist, Ihren Rücken aufzurichten und Drehbewegungen zu ermöglichen. Dieser Wert zeigt uns den prozentualen Fettanteil, der sich direkt in diesen Muskeln befindet. Ein erhöhter Anteil an solchem intramuskulärem Fett kann mit einer Verschlechterung der Muskelqualität und manchmal auch mit möglichen funktionellen Einschränkungen dieser Muskeln verbunden sein. Diesen Wert zu kennen, ist wertvoll, denn er kann ein Ansporn sein, aktiv etwas für die Gesundheit und Kraft des Rückens zu tun.
Erector spinae IMF (rechts)
Intramuskulärer Fettanteil (IMF) im Rückenstrecker (rechts/links): Der Musculus erector spinae – Ihr Rückenstrecker – ist eine Muskelgruppe, die entscheidend dafür ist, Ihren Rücken aufzurichten und Drehbewegungen zu ermöglichen. Dieser Wert zeigt uns den prozentualen Fettanteil, der sich direkt in diesen Muskeln befindet. Ein erhöhter Anteil an solchem intramuskulärem Fett kann mit einer Verschlechterung der Muskelqualität und manchmal auch mit möglichen funktionellen Einschränkungen dieser Muskeln verbunden sein. Diesen Wert zu kennen, ist wertvoll, denn er kann ein Ansporn sein, aktiv etwas für die Gesundheit und Kraft des Rückens zu tun.
Erector spinae volumen (links)
Volumen des Rückenstreckers (Musculus erector spinae, rechts/links): Hier messen wir das Gesamtvolumen dieser wichtigen Muskelgruppe, die für die Stabilität, Haltung und Bewegung Ihres Rückens so zentral ist. Ein verringertes Volumen kann verschiedene Gründe haben: Manchmal liegt es daran, dass die Muskeln zu wenig gefordert werden (Inaktivität), es kann aber auch eine normale Alterserscheinung sein oder, in selteneren Fällen, auf bestimmte Erkrankungen hinweisen, die die Rückenmuskulatur betreffen. Diese Information hilft uns, den Zustand Ihrer Rückenmuskulatur besser einzuschätzen und Ihnen gegebenenfalls passende Empfehlungen für einen starken Rücken zu geben.
Erector spinae volumen (rechts)
Volumen des Rückenstreckers (Musculus erector spinae, rechts/links): Hier messen wir das Gesamtvolumen dieser wichtigen Muskelgruppe, die für die Stabilität, Haltung und Bewegung Ihres Rückens so zentral ist. Ein verringertes Volumen kann verschiedene Gründe haben: Manchmal liegt es daran, dass die Muskeln zu wenig gefordert werden (Inaktivität), es kann aber auch eine normale Alterserscheinung sein oder, in selteneren Fällen, auf bestimmte Erkrankungen hinweisen, die die Rückenmuskulatur betreffen. Diese Information hilft uns, den Zustand Ihrer Rückenmuskulatur besser einzuschätzen und Ihnen gegebenenfalls passende Empfehlungen für einen starken Rücken zu geben.
Multifidus IMF (links)
Intramuskulärer Fettanteil (IMF) im Multifidus-Muskel (rechts/links): Der Musculus Multifidus ist ein sehr wichtiger, aber oft unterschätzter tief liegender Rückenmuskel. Er verläuft wie ein feines, stabilisierendes Netzwerk entlang Ihrer Wirbelsäule und ist entscheidend für deren Stabilität und segmentale Kontrolle. Dieser Wert hier gibt uns Auskunft über den prozentualen Fettanteil, der sich direkt in diesem Muskel befindet. Höhere IMF-Werte deuten auf eine vermehrte Fetteinlagerung im Muskelgewebe hin, was Fachleute als 'fatty infiltration' bezeichnen. Das kann mit einer eingeschränkten Funktion dieses wichtigen Stabilisators und manchmal auch mit wiederkehrenden Rückenschmerzen in Verbindung stehen. Dieser Wert unterstreicht, wie wichtig eine gezielte Kräftigung und Gesunderhaltung gerade auch der tiefen Rückenmuskulatur ist.
Multifidus IMF (rechts)
Intramuskulärer Fettanteil (IMF) im Multifidus-Muskel (rechts/links): Der Musculus Multifidus ist ein sehr wichtiger, aber oft unterschätzter tief liegender Rückenmuskel. Er verläuft wie ein feines, stabilisierendes Netzwerk entlang Ihrer Wirbelsäule und ist entscheidend für deren Stabilität und segmentale Kontrolle. Dieser Wert hier gibt uns Auskunft über den prozentualen Fettanteil, der sich direkt in diesem Muskel befindet. Höhere IMF-Werte deuten auf eine vermehrte Fetteinlagerung im Muskelgewebe hin, was Fachleute als 'fatty infiltration' bezeichnen. Das kann mit einer eingeschränkten Funktion dieses wichtigen Stabilisators und manchmal auch mit wiederkehrenden Rückenschmerzen in Verbindung stehen. Dieser Wert unterstreicht, wie wichtig eine gezielte Kräftigung und Gesunderhaltung gerade auch der tiefen Rückenmuskulatur ist.
Multifidus volumen (links)
Volumen des Multifidus-Muskels (rechts/links): Hier messen wir die Größe bzw. das Volumen dieses wichtigen, tiefen Rückenmuskels, der für die Gesundheit und Stabilität Ihrer Wirbelsäule eine so herausragende Bedeutung hat. Die Beurteilung des Volumens hilft uns dabei einzuschätzen, ob der Muskel möglicherweise an Substanz verloren hat und zurückgebildet ist (Atrophie) oder ob er vielleicht sogar übermäßig entwickelt oder vergrößert ist (Hypertrophie). Das gibt uns wertvolle Hinweise auf den allgemeinen Gesundheitszustand Ihrer Wirbelsäule und die Fitness Ihrer lokalen, stabilisierenden Rumpfmuskulatur, was für Ihre Rückengesundheit von großer Bedeutung ist.
Multifidus volumen (rechts)
Volumen des Multifidus-Muskels (rechts/links): Hier messen wir die Größe bzw. das Volumen dieses wichtigen, tiefen Rückenmuskels, der für die Gesundheit und Stabilität Ihrer Wirbelsäule eine so herausragende Bedeutung hat. Die Beurteilung des Volumens hilft uns dabei einzuschätzen, ob der Muskel möglicherweise an Substanz verloren hat und zurückgebildet ist (Atrophie) oder ob er vielleicht sogar übermäßig entwickelt oder vergrößert ist (Hypertrophie). Das gibt uns wertvolle Hinweise auf den allgemeinen Gesundheitszustand Ihrer Wirbelsäule und die Fitness Ihrer lokalen, stabilisierenden Rumpfmuskulatur, was für Ihre Rückengesundheit von großer Bedeutung ist.
Psoas major IMF (links)
Intramuskulärer Fettanteil (IMF) im Psoas Major (rechts/links): Der Musculus Psoas Major, den man auch als großen Lendenmuskel oder Hüftbeuger bezeichnen kann, ist ein sehr kräftiger und wichtiger Muskel. Er verbindet Ihre Lendenwirbelsäule mit Ihrem Oberschenkelknochen und spielt eine absolut Schlüsselrolle bei der Beugung Ihrer Hüfte – also immer dann, wenn Sie Ihr Bein anheben oder den Oberschenkel zum Oberkörper ziehen. Dieser spezielle Wert hier zeigt uns den prozentualen Fettanteil, der sich direkt in diesem wichtigen Muskel befindet. Allgemein gilt: Höhere Werte an solchem intramuskulärem Fett deuten typischerweise auf eine geringere Qualität und Leistungsfähigkeit des Muskelgewebes hin. Das Wissen um diesen Wert kann uns helfen, die Bedeutung einer guten, funktionellen Muskelgesundheit für Ihre allgemeine Beweglichkeit und Ihr Wohlbefinden zu unterstreichen.
Psoas major IMF (rechts)
Intramuskulärer Fettanteil (IMF) im Psoas Major (rechts/links): Der Musculus Psoas Major, den man auch als großen Lendenmuskel oder Hüftbeuger bezeichnen kann, ist ein sehr kräftiger und wichtiger Muskel. Er verbindet Ihre Lendenwirbelsäule mit Ihrem Oberschenkelknochen und spielt eine absolut Schlüsselrolle bei der Beugung Ihrer Hüfte – also immer dann, wenn Sie Ihr Bein anheben oder den Oberschenkel zum Oberkörper ziehen. Dieser spezielle Wert hier zeigt uns den prozentualen Fettanteil, der sich direkt in diesem wichtigen Muskel befindet. Allgemein gilt: Höhere Werte an solchem intramuskulärem Fett deuten typischerweise auf eine geringere Qualität und Leistungsfähigkeit des Muskelgewebes hin. Das Wissen um diesen Wert kann uns helfen, die Bedeutung einer guten, funktionellen Muskelgesundheit für Ihre allgemeine Beweglichkeit und Ihr Wohlbefinden zu unterstreichen.
Psoas major volumen (links)
Volumen des Psoas Major (rechts/links): Hier messen wir die Größe bzw. das Volumen Ihres großen Lendenmuskels (Musculus Psoas Major) auf der rechten und linken Seite. Dieser Muskel ist ein ganz zentraler Bestandteil Ihrer tiefen Rumpfmuskulatur und sein Volumen steht oft in einem direkten Zusammenhang mit Ihrer allgemeinen körperlichen Leistungsfähigkeit und Stabilität. Man kann sagen, er dient uns als eine Art Messwert (Biomarker) für Ihre allgemeine Fitness oder auch, im umgekehrten Fall, für Anzeichen von Gebrechlichkeit (Frailty). Ein gut ausgeprägter und trainierter Psoas-Muskel ist also oft ein erfreuliches Zeichen für eine gute körperliche Substanz und Funktionsfähigkeit.
Psoas major volumen (rechts)
Volumen des Psoas Major (rechts/links): Hier messen wir die Größe bzw. das Volumen Ihres großen Lendenmuskels (Musculus Psoas Major) auf der rechten und linken Seite. Dieser Muskel ist ein ganz zentraler Bestandteil Ihrer tiefen Rumpfmuskulatur und sein Volumen steht oft in einem direkten Zusammenhang mit Ihrer allgemeinen körperlichen Leistungsfähigkeit und Stabilität. Man kann sagen, er dient uns als eine Art Messwert (Biomarker) für Ihre allgemeine Fitness oder auch, im umgekehrten Fall, für Anzeichen von Gebrechlichkeit (Frailty). Ein gut ausgeprägter und trainierter Psoas-Muskel ist also oft ein erfreuliches Zeichen für eine gute körperliche Substanz und Funktionsfähigkeit.
Gehirn- und Nervengesundheit
Gehirnvolumen
Hirnvolumenanteil (Verhältnis Gehirnvolumen zu Schädelinnenraum): Dieser Wert beschreibt das Verhältnis Ihres gesamten Gehirnvolumens zum Gesamtvolumen Ihres knöchernen Schädelinnenraums. Es ist ein Stück weit normal, dass dieser Anteil im Laufe des Lebens langsam etwas abnimmt, da auch das Gehirn natürlichen Alterungsprozessen unterliegt – was Fachleute auch als Hirnatrophie oder Gehirnschwund bezeichnen. Sollte dieser Rückgang jedoch schneller erfolgen, als es für das jeweilige Alter typisch wäre, kann das ein Hinweis auf einen darüber hinausgehenden, möglicherweise krankhaften Volumenverlust des Gehirns sein. Diesen Wert im Verlauf zu beobachten, hilft uns, solche Veränderungen frühzeitig zu erkennen und richtig einzuordnen, um gegebenenfalls weitere Schritte zu beraten
Gehirnvolumen (abs.)
Gesamthirnvolumen: Hiermit meinen wir das gesamte Volumen Ihres Hirngewebes. Das umfasst die graue Substanz, in der vor allem die Nervenzellen sitzen, und die weiße Substanz mit den Nervenfasern. Die Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit (Liquor) wird hierbei nicht mitgerechnet. Eine Abnahme dieses Gesamtvolumens kann ein normaler Aspekt des Älterwerdens sein, also eine altersbedingte Atrophie (ein Schwund des Gewebes). Manchmal kann es aber auch auf neurologische Erkrankungen hindeuten. Die Kenntnis dieses Wertes ist ein wichtiger Baustein für uns, um ein umfassendes Bild Ihrer Gehirngesundheit zu erhalten und mögliche Veränderungen im Zeitverlauf besser zu verstehen.
Caudatevolumen
Normalisiertes Volumen des Nucleus Caudatus: Der Nucleus Caudatus, den man auch Schweifkern nennen kann, ist ein wichtiger Bereich in Ihrem Gehirn. Um seine Größe wirklich gut bewerten zu können, setzen wir sein gemessenes Volumen ins Verhältnis zur Gesamtgröße Ihres Schädelinnenraums. Diese ‚Normalisierung‘ ist ein cleverer Kniff: Sie erlaubt es uns, die Werte fair zwischen verschiedenen Personen zu vergleichen, auch wenn ihre Köpfe unterschiedlich groß sind. Eine solche verhältnismäßige Messung ist sehr wertvoll, denn sie kann uns helfen, spezifische Veränderungen am Nucleus Caudatus zu erkennen. Solche Veränderungen könnten auf neurodegenerative Erkrankungen hindeuten – das sind Erkrankungen, die beispielsweise die Fähigkeit zu planen, Entscheidungen zu treffen oder Bewegungen zu steuern, beeinträchtigen können. Frühzeitige Hinweise zu bekommen, ist hier natürlich besonders hilfreich.
Caudatevolumen (abs.)
Absolutes Volumen des Nucleus Caudatus: Neben dem normalisierten Wert schauen wir uns auch das tatsächliche, also das absolute Volumen des Nucleus Caudatus (des Schweifkerns) in Ihrem Gehirn an. Diese Hirnstruktur ist an vielen wichtigen Prozessen beteiligt, wie der Steuerung von Bewegungen, dem Lernen, unserem Gedächtnis und auch unseren Emotionen. Veränderungen im Volumen dieses Bereichs können uns unter Umständen Hinweise auf neurodegenerative Erkrankungen geben. Diesen Wert zu kennen, vervollständigt das Gesamtbild und hilft uns, mögliche Entwicklungen noch besser zu verstehen und einzuordnen.
Kortikale graue Gehirnsubstanz
Normalisiertes Volumen der kortikalen grauen Substanz: Die graue Substanz in Ihrer Großhirnrinde ist gewissermaßen die Denkzentrale Ihres Gehirns – hier finden viele wichtige Verarbeitungsprozesse statt. Um das Volumen dieser wertvollen Substanz aussagekräftig und über verschiedene Personen hinweg vergleichbar zu machen, setzen wir es ins Verhältnis zum gesamten Schädelinnenraum. Wir ‚normalisieren‘ den Wert also auf Ihre individuelle Kopfgröße. Das hat den großen Vorteil, dass wir eine standardisierte, also vereinheitlichte, Einschätzung des Rindengewebes erhalten. Das hilft uns, mögliche Veränderungen noch präziser zu erkennen und für Sie richtig einzuordnen.
Kortikale graue Gehirnsubstanz (abs.)
"Absolutes Volumen der Großhirnrinde (Kortex): Man kann sich die Großhirnrinde als die äußere Schicht Ihres Gehirns vorstellen – sozusagen die Hauptschaltzentrale für all die beeindruckenden höheren geistigen Leistungen, die uns Menschen ausmachen. Dazu gehören Ihre Fähigkeit zur Wahrnehmung, Ihr Denken und Erinnern, Ihre Aufmerksamkeit und auch Ihr Bewusstsein. Das Wissen um das Volumen dieses entscheidenden Bereichs hilft uns, die strukturelle Grundlage dieser wichtigen Funktionen besser zu verstehen und wertzuschätzen.
Frontallappen (links)
Volumen des linken Frontallappens: Der Frontallappen, auch Stirnlappen genannt, ist ein besonders wichtiger und hochentwickelter Teil Ihres Gehirns. Hier betrachten wir speziell das Volumen seiner linken Hälfte. Dieser Bereich ist maßgeblich an den sogenannten exekutiven Funktionen beteiligt – dazu zählen Ihr Planungsvermögen, Ihre Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen und Probleme zu lösen, aber auch Ihre Aufmerksamkeit, Ihr Arbeitsgedächtnis und wesentliche Aspekte Ihrer Persönlichkeit. Veränderungen im Volumen dieses Areals können mit Ihrem allgemeinen kognitiven Leistungsvermögen in Zusammenhang stehen. Diesen Wert zu kennen, hilft uns, ein noch detaillierteres Bild von der Struktur und Gesundheit Ihres Gehirns zu zeichnen und Ihr Wohlbefinden bestmöglich zu unterstützen.
Frontallappen (rechts)
Volumen des rechten Frontallappens: Genauso wie sein Partner auf der linken Seite ist auch der rechte Frontallappen (oder Stirnlappen) Ihres Gehirns eine Kommandozentrale für viele unserer höheren Denkfähigkeiten. Dazu gehören das Planen und Treffen von Entscheidungen (die sogenannten exekutiven Funktionen), die Fähigkeit, unsere Aufmerksamkeit zu bündeln, Informationen im Arbeitsgedächtnis präsent zu halten und auch wichtige Aspekte unserer Persönlichkeit. Veränderungen im Volumen dieses Bereichs können mit unserem allgemeinen kognitiven Zustand in Verbindung stehen. Die Betrachtung beider Hirnhälften gibt uns ein noch vollständigeres und aufschlussreicheres Bild.
Frontallappen (links)
Normalisiertes Volumen des linken Frontallappens: Um die Größe Ihres linken Frontallappens (Stirnlappens) wirklich aussagekräftig einschätzen zu können – und zwar ganz unabhängig von Ihrer individuellen Kopfgröße – setzen wir sein Volumen ins Verhältnis zur Gesamtgröße Ihres Schädelinnenraums. Diese ‚Normalisierung‘ ist ein cleverer Schritt, denn sie ermöglicht einen fairen und genauen Vergleich zwischen verschiedenen Personen. Eine solche verhältnismäßige Messung ist für uns sehr wertvoll: Sie hilft uns dabei, einen möglichen gezielten Gewebeschwund (Atrophie), insbesondere im Stirnbereich, besser zu beurteilen. Das ist wichtig, da der linke Frontallappen unter anderem an Ihren Planungs- und Entscheidungsfähigkeiten, Ihrer Persönlichkeit und auch an der Steuerung der Bewegungen Ihrer rechten Körperhälfte beteiligt ist. So können wir wichtige Zusammenhänge erkennen und besser verstehen.
Frontallappen (rechts)
Normalisiertes Volumen des rechten Frontallappens: Ganz ähnlich wie bei der linken Gehirnhälfte wird auch das Volumen Ihres rechten Frontallappens (Stirnlappens) in Relation zur Gesamtgröße Ihres Schädelinnenraums betrachtet – es wird also 'normalisiert'. Diese standardisierte Messmethode ist besonders hilfreich, um eventuelle ungleichmäßige (asymmetrische) Veränderungen zwischen den beiden Hälften der Frontallappen aufzudecken. Solche Unterschiede können bedeutsam sein, denn der rechte Frontallappen spielt eine wichtige Rolle bei der Steuerung unseres Verhaltens, bei Entscheidungsprozessen und auch bei der Koordination der Bewegungen Ihrer linken Körperseite. Das hilft uns, ein noch genaueres und umfassenderes Bild Ihrer Gehirnstruktur zu erhalten.
Graue Gehirnsubstanz
Anteil der grauen Substanz am Gesamthirnvolumen (Gray Matter Fraction): Dieser Wert beschreibt, welchen prozentualen Anteil die graue Substanz – das ist der Bereich in Ihrem Gehirn, der besonders reich an Nervenzellkörpern ist und somit eine zentrale Rolle für die Informationsverarbeitung spielt – am Gesamtvolumen Ihres Schädelinnenraums ausmacht. Das ist eine wichtige Messgröße für uns. Sie hilft uns zu erkennen, ob möglicherweise ein Verlust an grauer Substanz vorliegt, der über das normale, altersgemäße Maß hinausgeht oder der nicht im Einklang mit der individuellen Kopfgröße steht. Solche Befunde können auf fortschreitende Abbauprozesse von Nervengewebe (neurodegenerative Prozesse) hindeuten. Dieser Wert ist somit ein wichtiger Baustein, um solche Veränderungen frühzeitig zu erkennen und richtig einordnen zu können.
Graue Gehirnsubstanz (abs.)
Absolutes Volumen der grauen Substanz: Hiermit ist das tatsächliche, messbare Gesamtvolumen der grauen Substanz in Ihrem Gehirn gemeint. In dieser Substanz, die man sich wie die 'Denkfabrik' des Gehirns vorstellen kann, befinden sich die wichtigen Nervenzellkörper, die für die Verarbeitung von Informationen zuständig sind. Eine Verringerung dieses Volumens kann auf sogenannte neurodegenerative Prozesse hindeuten – also einen fortschreitenden Abbau von Nervengewebe – oder auch auf andere krankhafte Veränderungen im Gehirn. Die Kenntnis dieses Wertes ist ein wichtiger Pfeiler, um die Gesundheit und Struktur Ihres Gehirns umfassend zu beurteilen und mögliche Veränderungen frühzeitig zu erkennen
Hippocampusvolumen
Hippocampus (Volumen): Der Hippocampus ist eine faszinierende und absolut entscheidende Struktur tief in unserem Gehirn. Man könnte ihn als das Gedächtniszentrum bezeichnen, denn er spielt eine Schlüsselrolle für die Bildung neuer Erinnerungen und für unsere Fähigkeit zur räumlichen Orientierung – also dafür, dass wir uns merken, wo wir sind, neue Wege lernen und uns in unserer Umgebung zurechtfinden. Ein Schwund (Atrophie) des Hippocampus, also eine Abnahme seines Volumens, ist ein bekanntes und wichtiges Merkmal der Alzheimer-Krankheit und kann auch bei anderen Formen der Demenz auftreten. Dies ist oft mit Gedächtnisverlust und Schwierigkeiten bei der Orientierung verbunden. Die Beobachtung des Hippocampus-Volumens ist daher ein sehr wichtiger Baustein, um Veränderungen im Gehirn, die das Gedächtnis betreffen, besser zu verstehen und frühzeitig Hinweise auf entsprechende Erkrankungen zu erhalten, was wiederum die Tür für unterstützende Maßnahmen öffnen kann.
Hippocampusvolumen (abs.)
Hippocampus (Volumen): Der Hippocampus ist eine faszinierende und absolut entscheidende Struktur tief in unserem Gehirn. Man könnte ihn als das Gedächtniszentrum bezeichnen, denn er spielt eine Schlüsselrolle für die Bildung neuer Erinnerungen und für unsere Fähigkeit zur räumlichen Orientierung – also dafür, dass wir uns merken, wo wir sind, neue Wege lernen und uns in unserer Umgebung zurechtfinden. Ein Schwund (Atrophie) des Hippocampus, also eine Abnahme seines Volumens, ist ein bekanntes und wichtiges Merkmal der Alzheimer-Krankheit und kann auch bei anderen Formen der Demenz auftreten. Dies ist oft mit Gedächtnisverlust und Schwierigkeiten bei der Orientierung verbunden. Die Beobachtung des Hippocampus-Volumens ist daher ein sehr wichtiger Baustein, um Veränderungen im Gehirn, die das Gedächtnis betreffen, besser zu verstehen und frühzeitig Hinweise auf entsprechende Erkrankungen zu erhalten, was wiederum die Tür für unterstützende Maßnahmen öffnen kann.
Okzipitallappen (links)
Volumen des linken Okzipitallappens (Hinterhauptlappens): Der Okzipitallappen, auch als Hinterhauptlappen bekannt, ist der Bereich Ihres Gehirns, der sich ganz hinten befindet und der primär für die Verarbeitung von visuellen Informationen zuständig ist – also für alles, was Sie mit Ihren Augen wahrnehmen und sehen. Hier betrachten wir das spezifische Volumen der linken Hälfte dieses wichtigen Sehzentrums. Veränderungen in diesem Bereich, wie beispielsweise eine Verringerung des Volumens, könnten sich auf Ihre visuelle Wahrnehmung und Ihre Fähigkeit, Gesehenes zu erkennen und zu interpretieren, auswirken. Das Verständnis seiner Struktur hilft uns, die erstaunlichen Grundlagen Ihres Sehvermögens und seiner Verarbeitung im Gehirn wertzuschätzen.
Okzipitallappen (rechts)
Volumen des rechten Okzipitallappens (Hinterhauptlappens): Ganz analog zur linken Seite ist auch der rechte Okzipitallappen (Hinterhauptlappen) Ihres Gehirns vorrangig für die Verarbeitung und Interpretation der visuellen Eindrücke zuständig, die Ihre Augen aufnehmen. Er bildet sozusagen das Sehzentrum Ihrer rechten Gehirnhälfte. Auch hier gilt: Auffällige Veränderungen im Volumen dieses Bereichs könnten Ihre Fähigkeit zur visuellen Wahrnehmung und zum Erkennen von Objekten und Mustern beeinflussen. Die Betrachtung beider Seiten des Okzipitallappens ermöglicht uns eine umfassende und detaillierte Einschätzung Ihrer visuellen Verarbeitungszentren.
Okzipitallappen (links)
Normalisiertes Volumen des linken Okzipitallappens: Um das Volumen Ihres linken Okzipitallappens (Hinterhauptlappens) – also des Sehzentrums Ihrer linken Gehirnhälfte – wirklich aussagekräftig und vor allem unabhängig von Ihrer individuellen Kopfgröße beurteilen zu können, setzen wir es ins Verhältnis zum gesamten Schädelinnenraum. Diese sogenannte ‚Normalisierung‘ ermöglicht eine standardisierte und somit fairere Bewertung der Struktur dieses wichtigen Hirnbereichs bei verschiedenen Personen. Das ist für uns sehr nützlich, um einen möglichen gezielten Gewebeschwund (Atrophie) in diesem Bereich zu erkennen, der bestimmte spezifische Funktionen Ihrer visuellen Verarbeitung beeinträchtigen könnte. So erhalten wir noch präzisere und individuellere Einblicke.
Okzipitallappen (rechts)
Normalisiertes Volumen des rechten Okzipitallappens: Auf die gleiche Weise wird auch das Volumen Ihres rechten Okzipitallappens (Hinterhauptlappens) im Verhältnis zur Gesamtgröße Ihres Schädels betrachtet und somit 'normalisiert'. Diese standardisierte Messmethode macht es uns möglich, spezifische Veränderungen im rechten Sehzentrum Ihres Gehirns noch genauer und unabhängig von der Kopfgröße zu erfassen und zu bewerten. Das ist von Bedeutung, da dieser Bereich nicht nur für die allgemeine visuelle Wahrnehmung zuständig ist, sondern auch Aspekte der räumlichen Orientierung und bestimmte Formen des visuellen Gedächtnisses beeinflussen kann, was uns hilft, ein vollständigeres Bild zu bekommen.
Pallidumvolumen
Normalisiertes Volumen des Globus Pallidus: Der Globus Pallidus (wörtlich 'blasse Kugel') ist eine wichtige Kernstruktur, die tief im Inneren Ihres Gehirns liegt und zu den sogenannten Basalganglien gehört. Diese sind entscheidend an der Steuerung und Feinabstimmung von Bewegungen beteiligt. Um sein Volumen fair und über verschiedene Individuen hinweg vergleichbar zu machen, wird es – ähnlich wie bei anderen Hirnstrukturen auch – ins Verhältnis zum gesamten Schädelinnenraum gesetzt. Diese proportionale Messung, die individuelle Unterschiede in der Kopfgröße berücksichtigt, erlaubt uns eine standardisierte Beurteilung. Sie ist sehr hilfreich, um einen spezifischen Schwund (Atrophie) des Globus Pallidus zu erkennen, welcher auf Bewegungsstörungen oder andere Erkrankungen der Basalganglien hindeuten könnte, und ermöglicht so eine präzisere Diagnostik.
Pallidumvolumen (abs.)
Absolutes Volumen des Globus Pallidus: Dies ist das direkt gemessene, tatsächliche Volumen des Globus Pallidus. Wie bereits erwähnt, ist diese Kernstruktur in Ihrem Gehirn ganz wesentlich an der Regulierung und Koordination Ihrer willkürlichen, also bewusst und absichtlich ausgeführten, Bewegungen beteiligt. Ein verringertes Volumen in diesem spezifischen Bereich kann mit verschiedenen Bewegungsstörungen in Verbindung gebracht werden, wie zum Beispiel der Parkinson-Krankheit oder auch Dystonien (langanhaltende, unwillkürliche Muskelanspannungen, die zu Verkrampfungen führen können). Die Kenntnis dieses absoluten Wertes ist ein wichtiger Puzzlestein in der neurologischen Diagnostik und hilft uns, den Zustand dieser wichtigen Hirnregion zu beurteilen.
Parietallappen (links)
Volumen des linken Parietallappens (Scheitellappens): Der Parietallappen, auch als Scheitellappen bekannt, ist ein faszinierender und vielseitiger Teil Ihres Gehirns, der sich grob gesagt hinter dem Frontallappen befindet. Seine Hauptaufgabe ist es, eine Fülle von Sinneseindrücken aus Ihrer Umgebung und von Ihrem eigenen Körper zu verarbeiten. Hier im linken Scheitellappen geht es dabei speziell um Aspekte wie Ihre räumliche Orientierung, Ihre Fähigkeit zur Navigation (also wie Sie sich in einer Umgebung zurechtfinden und Wege planen) und auch um bestimmte wichtige Sprachfunktionen, wie das Verstehen von Wortbedeutungen und Satzbau. Er hilft Ihnen also maßgeblich dabei, die Welt um sich herum zu begreifen und sinnvoll mit ihr zu interagieren.
Parietallappen (rechts)
Volumen des rechten Parietallappens (Scheitellappens): Auch der rechte Parietallappen (Scheitellappen) ist entscheidend daran beteiligt, Sinneseindrücke aus Ihrer Umwelt und von Ihrem Körper zu verarbeiten und zu interpretieren. Er ist besonders wichtig für Ihre räumliche Wahrnehmung und Ihr räumliches Denkvermögen, Ihre Fähigkeit zur Navigation und ebenfalls für bestimmte Teilaspekte der Sprachverarbeitung, oft solche, die mit dem emotionalen Gehalt oder dem übergeordneten Verständnis von Sprache zu tun haben. Beide Scheitellappen – links und rechts – arbeiten sehr eng und perfekt aufeinander abgestimmt zusammen, um Ihnen ein vollständiges und stimmiges Bild Ihrer Umgebung und Ihrer eigenen Position darin zu vermitteln.
Parietallappen (links)
Normalisiertes Volumen des linken Parietallappens: Um das Volumen Ihres linken Parietallappens (Scheitellappens) wirklich aussagekräftig und vor allem auch unabhängig von Ihrer individuellen Kopfgröße beurteilen zu können, wird es, wie bei anderen Hirnregionen auch, ins Verhältnis zum gesamten Schädelinnenraum gesetzt. Diese sogenannte proportionale oder 'normalisierte' Messung ist für uns sehr wertvoll. Sie hilft uns dabei, einen möglichen gezielten Schwund (Atrophie) im linken Scheitelbereich des Gehirns besser zu erkennen und einzuschätzen. Das ist von Bedeutung, da dieser spezifische Bereich unter anderem an der Verarbeitung von Sprache, an Ihren mathematischen Fähigkeiten und Rechenkünsten sowie an der Integration und Verarbeitung von Sinneseindrücken von Ihrer rechten Körperseite beteiligt ist.
Parietallappen (rechts)
Normalisiertes Volumen des rechten Parietallappens: Auf die gleiche Weise wird auch das Volumen Ihres rechten Parietallappens (Scheitellappens) im Verhältnis zur Gesamtgröße Ihres Schädels betrachtet und somit standardisiert ('normalisiert'). Diese standardisierte Messmethode ermöglicht es uns, spezifische Veränderungen im rechten Scheitelbereich Ihres Gehirns – und das wieder unabhängig von der individuellen Kopfgröße – genauer und zuverlässiger zu erfassen. Solche Veränderungen im rechten Parietallappen könnten beispielsweise Ihre räumliche Aufmerksamkeit, Ihr Körperbewusstsein (also wie Sie Ihren eigenen Körper im Raum wahrnehmen) und auch die Verarbeitung und Integration von Sinneseindrücken von Ihrer linken Körperhälfte beeinflussen. Dieser Wert ist somit ein wichtiger Baustein für ein umfassendes Verständnis der strukturellen Gegebenheiten Ihres Gehirns.
Putamenvolumen
Normalisiertes Putamen-Volumen: Das Putamen ist ein wichtiger Kernbereich, der tief im Inneren Ihres Gehirns liegt und zu den sogenannten Basalganglien gehört. Diese Strukturen spielen eine absolut Schlüsselrolle bei der Planung, Steuerung und Feinabstimmung von Bewegungen und sind auch an verschiedenen Lernprozessen beteiligt. Um das Volumen des Putamens wirklich aussagekräftig und vor allem unabhängig von Ihrer individuellen Kopfgröße beurteilen zu können, wird es als Anteil am gesamten Schädelinnenraum berechnet – es wird also 'normalisiert'. Diese standardisierte Messung ist für uns sehr wertvoll, denn sie ermöglicht es, spezifische Veränderungen im Bereich der Basalganglien genauer und über verschiedene Personen hinweg vergleichbar zu erfassen. Das ist besonders wichtig bei der Beurteilung von Bewegungsstörungen und bestimmten fortschreitenden (neurodegenerativen) Erkrankungen des Nervensystems.
Putamenvolumen (abs.)
Putamen (Volumen): Das Putamen ist, wie gerade schon erwähnt, eine zentrale Struktur in Ihrem Gehirn, die maßgeblich an der Regulierung, Automatisierung und Feinabstimmung von Bewegungen beteiligt ist. Es spielt auch bei verschiedenen Lernvorgängen, insbesondere dem Erlernen von motorischen Fähigkeiten, eine wichtige Rolle. Ein Verlust an Volumen im Putamen, also ein erkennbarer Gewebeschwund (Atrophie) in diesem spezifischen Bereich, wird häufig mit Bewegungsstörungen wie beispielsweise der Parkinson-Krankheit oder der Huntington-Krankheit in Verbindung gebracht. Die Erfassung seines Volumens hilft uns also, wichtige Hinweise auf den Zustand dieser für unsere Motorik und unser Handeln so wichtigen Hirnregion zu erhalten und mögliche krankhafte Prozesse besser zu verstehen.
Thalamusvolumen
Normalisiertes Thalamus-Volumen: Der Thalamus ist eine absolut zentrale Schaltstelle, die sich tief im Inneren Ihres Gehirns befindet. Man kann ihn sich als eine Art Hauptbahnhof oder Verteilerzentrum für nahezu alle Sinneseindrücke (wie Sehen, Hören, Fühlen) und auch für Signale, die Bewegungen steuern, vorstellen, bevor diese zur Großhirnrinde weitergeleitet werden. Um sein Volumen nun unabhängig von Ihrer individuellen Kopfgröße standardisiert und vergleichbar beurteilen zu können, wird es, wie bei anderen Hirnstrukturen auch, ins Verhältnis zum gesamten Schädelinnenraum gesetzt. Diese sogenannte proportionale oder 'normalisierte' Messung ist für uns sehr hilfreich: Sie ermöglicht es, einen möglichen gezielten Schwund (Atrophie) des Thalamus besser zu erkennen. Solche Veränderungen können nämlich auf bestimmte neurologische Erkrankungen hinweisen, wie zum Beispiel Multiple Sklerose oder auch verschiedene Formen der Demenz. Dieser Wert ist somit ein wichtiger Baustein für eine präzise neurologische Feindiagnostik.
Thalamusvolumen (abs.)
Thalamus (Volumen): Der Thalamus ist, wie gerade schon angedeutet, eine Art Hauptverkehrskreuzung oder zentrale Relaisstation in Ihrem Gehirn. Fast alle Sinneseindrücke, die wir über unsere Augen, Ohren, Haut oder Zunge aufnehmen, und auch die Signale, die unsere Muskeln für Bewegungen steuern, müssen den Thalamus passieren. Er filtert, verarbeitet und leitet diese Informationen dann zur Großhirnrinde weiter, wo sie schließlich bewusst wahrgenommen oder in Handlungen umgesetzt werden. Ein Schwund (Atrophie) des Thalamus, also eine erkennbare Verringerung seines Volumens, kann bei verschiedenen neurologischen Erkrankungen beobachtet werden, darunter bei Multipler Sklerose, der Parkinson-Krankheit und auch bei bestimmten Demenzformen. Dies kann die Verarbeitung von Sinnesreizen und die Weiterleitung von Bewegungssignalen empfindlich stören und so zu vielfältigen neurologischen Symptomen beitragen. Die Beurteilung seines Volumens ist daher ein wichtiger Teil einer umfassenden neurologischen Untersuchung, um die Ursachen solcher Symptome besser zu verstehen.
Gesamtes intrakranielles Volumen (GIV)
Gesamtes Schädelinnenraumvolumen (TIV): Dieser Wert bezeichnet das kombinierte Gesamtvolumen von allem, was sich innerhalb Ihres knöchernen Schädels befindet. Dazu gehören Ihr Gehirn selbst (also die graue und weiße Substanz), die Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit (der sogenannte Liquor, der das Gehirn umspült und schützt) und auch die verschiedenen Hirnhäute (die Meningen), die das Gehirn umhüllen. Das TIV dient uns als eine sehr wichtige individuelle Referenzgröße oder Bezugsgröße. Indem wir andere, spezifischere Hirnvolumenmessungen (wie zum Beispiel das Volumen der grauen Substanz, der weißen Substanz oder bestimmter einzelner Hirnregionen) ins Verhältnis zu diesem Gesamtschädelinnenraumvolumen setzen, können wir diese Werte 'normalisieren'. Das bedeutet, wir können sie so anpassen, dass sie besser und fairer zwischen Personen mit naturgemäß unterschiedlich großen Köpfen verglichen werden können.
Nieren & Harnwege
Albumin-korrigiertes Calcium
Kalziumwert (Albumin-korrigiert): Dieser spezielle Kalziumwert ist besonders aussagekräftig. Er berücksichtigt nämlich, wie viel Kalzium an Albumin (ein zentrales Eiweiß im Blut) gebunden ist. Dadurch bekommen wir ein noch genaueres Bild vom sogenannten biologisch aktiven Kalzium in Ihrem Körper – also dem Kalzium, das tatsächlich für wichtige Aufgaben zur Verfügung steht. Und das ist enorm wichtig, denn dieses Kalzium ist unerlässlich für gesunde Knochen, eine reibungslose Signalübertragung Ihrer Nerven und die Kraft Ihrer Muskeln. Ein wirklich cleverer Messwert, der uns hilft sicherzustellen, dass Ihr Körper hier bestens versorgt ist.
Calcium
Kalzium: Kalzium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff und ein echtes Multitalent für Ihre Gesundheit. Es ist absolut unerlässlich für stabile Knochen und gesunde Zähne, für eine reibungslose Muskelarbeit, für die Signalübertragung zwischen Ihren Nervenzellen und auch für eine funktionierende Blutgerinnung. Der bei Weitem größte Teil des Kalziums in Ihrem Körper ist sicher in den Knochen gespeichert. Nur ein kleiner Bruchteil davon zirkuliert im Blut, doch dieser Anteil wird vom Körper sehr präzise reguliert, damit alle wichtigen Prozesse optimal ablaufen können. Ein gut eingestellter Kalziumspiegel ist also ein wichtiger Beitrag zu Ihrem Wohlbefinden.
Kreatinin im Serum
Kreatinin: Das ist ein Stoffwechselprodukt, das ganz natürlich beim normalen Energieumsatz in Ihren Muskeln entsteht. Ihre Nieren haben dann die wichtige Aufgabe, dieses Kreatinin aus dem Blut herauszufiltern, damit es über den Urin ausgeschieden werden kann. Bei einer gut funktionierenden Niere bleiben die Kreatininwerte im Blut erfreulich konstant. Das macht Kreatinin für uns zu einem sehr zuverlässigen Anhaltspunkt für die Filterleistung Ihrer Nieren. Sind die Werte erhöht, kann das ein Zeichen sein, dass die Nieren vielleicht etwas Unterstützung brauchen, und wir können genauer nachforschen.
eGFR (Kreatinin, CKD-EPI)
eGFR (geschätzte Glomeruläre Filtrationsrate): Dieser Wert ist ein wichtiger Gradmesser für die Fitness Ihrer Nieren. Er wird mit der sogenannten CKD-EPI-Formel berechnet, die neben Ihrem Kreatininwert auch Ihr Alter, Ihr Geschlecht und Ihre ethnische Herkunft berücksichtigt. Die eGFR gibt uns eine gute Einschätzung, wie viel Blut Ihre Nieren pro Minute reinigen – ein bisschen wie ein Effizienz-Check für diese lebenswichtigen Organe. Normalerweise liegen die Werte über 90 ml/min/1.73m². Werte unter 60 deuten auf eine moderate Einschränkung der Nierenfunktion hin, und bei Werten unter 30 sprechen wir von einer deutlicheren Beeinträchtigung. Dieser Wert hilft uns, die Gesundheit Ihrer Nieren wachsam im Auge zu behalten und bei Bedarf frühzeitig unterstützend einzugreifen.
Magnesium
Magnesium: Dieser Mineralstoff ist ein wahres Kraftpaket und an sage und schreibe über 300 lebenswichtigen Stoffwechselreaktionen in Ihrem Körper beteiligt! Man könnte es als das Zündkerzen-Mineral bezeichnen. Es spielt eine Schlüsselrolle bei der Energiegewinnung in Ihren Zellen, beim Aufbau von Eiweißen (Proteinen), für eine reibungslose Funktion Ihrer Muskeln und Nerven, bei der Regulierung Ihres Blutzuckerspiegels und auch bei der Aufrechterhaltung eines gesunden Blutdrucks. Magnesium ist also ein absolut unverzichtbarer Partner, damit in Ihrem Körper alles rundläuft und Sie sich fit und leistungsfähig fühlen.
Phosphat
Phosphat: Dieser Mineralstoff ist ein wahrer Baustein des Lebens und absolut unerlässlich für die Festigkeit Ihrer Knochen (die sogenannte Knochenmineralisierung), für unseren zellulären Energiestoffwechsel (in Form von ATP, unserem Energieträger), für den stabilen Aufbau der Zellwände (Zellmembranen) und auch für ein ausgewogenes Säure-Basen-Verhältnis in Ihrem Körper. Der Phosphatspiegel wird dabei nicht isoliert betrachtet, sondern steht in einem fein abgestimmten Regelkreis mit dem Kalziumhaushalt – eine wichtige Aufgabe, die vor allem Ihre Nieren und das Parathormon (ein Hormon der Nebenschilddrüsen) übernehmen. Ein gut ausbalancierter Phosphatwert ist also sehr wichtig für viele grundlegende und lebenswichtige Körperfunktionen.
Kalium
Kalium: Kalium ist ein lebenswichtiges Elektrolyt, das für die reibungslose und gesunde Funktion Ihres Herzens, Ihrer Nerven und Ihrer Muskeln absolut entscheidend ist. Es sorgt dafür, dass die elektrische Spannung an Ihren Zellen (das sogenannte Zellmembranpotential) korrekt aufrechterhalten wird und hilft auch dabei, Ihren Blutdruck zu regulieren. Da Kalium so viele zentrale Aufgaben im Körper hat, können bereits kleine Verschiebungen im Kaliumspiegel – also ein Ungleichgewicht, sei es ein Zuwenig oder ein Zuviel – zu ernsthaften Problemen führen. Insbesondere können gefährliche Herzrhythmusstörungen die Folge sein. Deshalb ist es so wichtig, dass Ihr Kaliumspiegel immer gut ausbalanciert ist und im Normalbereich liegt.
Natrium
Natrium: Natrium ist das mengenmäßig wichtigste Elektrolyt in Ihrem Blut und spielt eine absolut zentrale Rolle bei der Regulierung Ihres gesamten Flüssigkeitshaushalts im Körper. Es ist darüber hinaus unerlässlich für die korrekte Übertragung von Nervenimpulsen und für eine normale Funktion Ihrer Muskeln, einschließlich des so wichtigen Herzmuskels. Da Natrium an so vielen grundlegenden und lebenswichtigen Prozessen beteiligt ist, können Ungleichgewichte im Natriumspiegel – sei es ein Mangel oder ein Überschuss – zu verschiedenen Beschwerden führen. Dazu gehören beispielsweise neurologische Symptome (wie Verwirrtheit oder Schwäche), unerwünschte Wassereinlagerungen im Körper (Ödeme) oder auch eine gefährliche Austrocknung (Dehydratation). Ein gut ausbalancierter Natriumhaushalt ist also für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden von größter Bedeutung.
Harnstoff
Harnstoff (Urea / BUN – Blood Urea Nitrogen): Harnstoff ist ein typisches Abfallprodukt, das ganz natürlich beim Abbau von Eiweißen (Proteinen) in Ihrem Körper, genauer gesagt in Ihrer Leber, entsteht. Ihre Nieren haben dann die wichtige Aufgabe, diesen Harnstoff kontinuierlich aus dem Blut herauszufiltern, damit er mit dem Urin ausgeschieden werden kann. Sind die Harnstoffwerte im Blut erhöht, kann das ein Hinweis darauf sein, dass die Nieren nicht mehr optimal arbeiten und ihre Filterfunktion eingeschränkt ist. Allerdings ist es wichtig zu wissen, dass auch andere Faktoren die Harnstoffwerte im Blut beeinflussen können. Dazu gehören zum Beispiel eine sehr eiweißreiche Ernährung, eine unzureichende Flüssigkeitsaufnahme (Dehydratation), bestimmte Medikamente oder auch ein verstärkter Eiweißabbau im Körper (z.B. bei Fieber oder nach Operationen). Wir betrachten diesen Wert daher immer im Gesamtzusammenhang mit anderen Nierenwerten und Ihrer individuellen Situation.
Harnsäure
Harnsäure: Harnsäure ist ebenfalls ein Abbauprodukt des Stoffwechsels. Sie entsteht, wenn sogenannte Purine im Körper verstoffwechselt werden. Purine sind natürliche Bestandteile vieler Lebensmittel (insbesondere von Fleisch, Innereien, bestimmten Fischsorten und Hülsenfrüchten), sie entstehen aber auch ganz normal beim täglichen Zellumsatz und Zellabbau in unserem eigenen Körper. Sind die Harnsäurespiegel im Blut dauerhaft zu hoch, kann die Harnsäure nicht mehr vollständig im Blut gelöst bleiben. Sie kann dann in den Gelenken (vor allem im Großzehengrundgelenk) auskristallisieren und zu sehr schmerzhaften Entzündungen führen – das ist der bekannte Gichtanfall. Auch die Bildung von Nierensteinen kann durch hohe Harnsäurewerte begünstigt werden. Anhaltend hohe Werte können auf eine angeborene Stoffwechselstörung, eine purinreiche Ernährung oder eine verminderte Ausscheidungsfähigkeit der Nieren für Harnsäure hindeuten und sollten daher ärztlich beachtet und gegebenenfalls behandelt werden.
Phosphat
Phosphat: Dieser Mineralstoff ist ein wahrer Baustein des Lebens und absolut unerlässlich für die Festigkeit Ihrer Knochen (die sogenannte Knochenmineralisierung), für unseren zellulären Energiestoffwechsel (in Form von ATP, unserem Energieträger), für den stabilen Aufbau der Zellwände (Zellmembranen) und auch für ein ausgewogenes Säure-Basen-Verhältnis in Ihrem Körper. Der Phosphatspiegel wird dabei nicht isoliert betrachtet, sondern steht in einem fein abgestimmten Regelkreis mit dem Kalziumhaushalt – eine wichtige Aufgabe, die vor allem Ihre Nieren und das Parathormon (ein Hormon der Nebenschilddrüsen) übernehmen. Ein gut ausbalancierter Phosphatwert ist also sehr wichtig für viele grundlegende und lebenswichtige Körperfunktionen.
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