Können Sie Lungenkrebs erkennen?
Unser Ganzkörper-MRT schließt den Brustkorb ein. Größere Raumforderungen in der Lunge können dabei sichtbar werden, kleine Lungenknoten aber oft nicht.
Wenn ein Befund identifiziert wird, klassifizieren wir ihn nach dem ONCO-RADS-System (Oncologically Relevant Findings Reporting and Data System), einer standardisierten Skala von 1 bis 5, die Befunde nach klinischer Relevanz einordnet:
ONCO-RADS 1 bis 2: normal oder mit hoher Wahrscheinlichkeit gutartig, kein Handlungsbedarf
ONCO-RADS 3: wahrscheinlich gutartig, möglicherweise Nachkontrolle in 6 bis 12 Monaten empfohlen
ONCO-RADS 4 bis 5: verdächtig oder wahrscheinlich klinisch relevant. Unser medizinisches Team bespricht die Befunde mit Ihnen und begleitet Sie bei den nächsten Schritten, einschließlich Zuweisung an eine Lungenfachärztin oder einen Lungenfacharzt oder an andere Spezialistinnen und Spezialisten
Diese Klassifizierung hilft, jeden Befund klar zu kommunizieren und angemessen weiterzuverfolgen.
Das MRT ist jedoch nicht das primäre Screening-Verfahren für Lungenkrebs. Niedrigdosis-CT ist der Goldstandard, insbesondere für Risikopersonen (aktive und ehemalige Raucherinnen und Raucher). CT liefert schärfere Bilder des Lungengewebes und erkennt sehr kleine Knoten besser. Ob ein Niedrigdosis-CT für Sie sinnvoll ist, besprechen Sie am besten mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt.
Mehr dazu, was unser Screening erkennen kann, finden Sie in unserer Erkennungsübersicht.
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