Wir sind in 9 Städten | Demnächst an weiteren EU-Standorten Warteliste beitreten

Wir sind in 9 Städten | Demnächst an weiteren EU-Standorten Warteliste beitreten

ERNÄHRUNG & LEBENSSTIL

Was Ihre Blutuntersuchung über die verborgene Nährstofflücke verraten kann

Nick Lenten

Verfasst von

Ferdinand Skaugerum

Dr. Anna Erat

Geprüft von

Anna Erat, Dr. med., PhD

Anna Erat, Dr. med., PhD

Auch in Deutschland besteht eine messbare Nährstofflücke, bedingt durch eingeschränkte UVB-Exposition, geografische Gegebenheiten und einen Lebensstil, der den Mikronährstoffbedarf erhöht.

  • Diese Faktoren können das Risiko für suboptimale Eisen-, B-Vitamin- und Omega-Fettsäure-Werte sowie Biomarker wie Ferritin erhöhen.

  • Blutwerte, die bei einer Routineuntersuchung als „normal" gelten, prüfen selten, ob Vitamin- und Mineralstoffwerte im optimalen Bereich liegen. Suboptimale Werte können Energieniveau, kognitive Leistung, körperliche Leistungsfähigkeit und Stimmung beeinflussen.

  • Blutanalysen, die gezielt auf bestimmte Biomarker prüfen, machen es möglich, suboptimale Nährstoffwerte zu erkennen.

  • Wer diese Defizite erkennt und behebt, kann positive Veränderungen bei körperlicher Leistung, Stimmungsregulierung und langfristigem Risiko für chronische Erkrankungen erzielen.

Sich „okay" zu fühlen, bedeutet nicht immer, dass der Körper im Gleichgewicht ist. Der moderne Alltag hinterlässt Spuren, die beim regulären Check-up oft nicht auffallen. Frische Ernährung und Sport sind wichtig, aber ein Mangel an B12 und anderen essenziellen Nährstoffen entsteht trotzdem, als unsichtbares Nebenprodukt des modernen Lebenstempos.

Wenn die Energie nicht zum Lebensstil passt, liegt die Antwort selten im nächsten Espresso. Oft sind es Nährstoffmängel, die in vielen Routineuntersuchungen schlicht nicht getestet werden. Viele Menschen, die davon ausgehen, dass sie optimal funktionieren, sind überrascht, wie anders sie sich fühlen, nachdem sie ihre Biomarker testen und anpassen lassen. Vitamin D, Vitamin B12, Eisen, Ferritin und das Omega-Verhältnis spielen eine wichtige Rolle dabei, wie wir uns fühlen, wie wir funktionieren und wie wir aussehen.

Leider gehört eine gezielte Nährstoffanalyse meist nicht zur standardmäßigen Vorsorgeuntersuchung. Deshalb ist es so wichtig, spezialisierte Blutuntersuchungen und Supplementierungsmöglichkeiten zu kennen.

Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie präzise Blutanalysen diese Nährstofflücke sichtbar machen können.

Welche Vitaminmängel sind in Deutschland am häufigsten?

Eine der Hauptursachen für Vitaminmängel in der deutschen Bevölkerung ist der Mangel an Sonnenlicht während eines Großteils des Jahres.

Warum sind Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamin D, B, Eisen und Ferritin wichtig?

Wichtige Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamin D, B, Eisen und Omega-Fettsäuren sind für die Aufrechterhaltung der Homöostase und die optimale Körperfunktion unerlässlich. Die Bestimmung dieser Schlüsselwerte kann für Menschen wichtig sein, die mit niedriger Energie oder Stimmungsschwankungen zu kämpfen haben.

Vitamin D

Die nördliche Lage Deutschlands und die saisonal reduzierte UVB-Strahlung schränken die natürliche Vitamin-D-Synthese für einen Großteil des Jahres ein.

Bevölkerungsstudien zeigen, dass mehr als 40 % der deutschen Bevölkerung einen Vitamin-D-Mangel aufweist, besonders in den Wintermonaten. Bei einem erheblichen Anteil der Erwachsenen liegen die Werte unterhalb der empfohlenen Serumkonzentrationen.

Niedrige Vitamin-D-Spiegel sind schwer zu diagnostizieren, weil viele Menschen ihre geringe Energie und gedrückte Stimmung einfach für den jährlichen „Winterblues" halten. Menschen, die chronisch niedrige Vitamin-D-Werte haben, merken oft gar nicht, dass sie sich nicht so müde, ängstlich oder mental überfordert fühlen müssten.

Aus diesem Grund ist eine Vitamin-D-Bestimmung für alle Erwachsenen im Winter klinisch sinnvoll. Weitere Vitamine und Mineralstoffe, die bei geringer Sonnenlichtexposition und suboptimaler Ernährung leicht absinken, sind Vitamin B12, Eisen, Ferritin und Omega-3-Fettsäuren. Auch die Bestimmung des Omega-3-Index kann daher hilfreich sein.

Wie viel Vitamin D benötigen Erwachsene täglich?

Für Erwachsene zwischen 18 und 60 Jahren werden täglich 600 IE Vitamin D empfohlen. Der tatsächliche Bedarf hängt von Faktoren wie Alter und Hautfarbe ab. Für Personen ab 65 Jahren werden täglich 800 IE empfohlen. Auch die Jahreszeit spielt eine Rolle. Wer per Blutuntersuchung einen Vitamin-D-Mangel festgestellt hat, kann in den Wintermonaten eine Supplementierung mit bis zu 2.000 IE täglich erwägen, um gesunde Serumwerte zu erhalten.

Anzeichen eines Vitamin-D-Mangels

Folgende Symptome können auf niedrige Vitamin-D-Werte hinweisen:

  • Müdigkeit

  • Knochenschmerzen

  • Stimmungsschwankungen

  • Gedrückte Stimmung

  • Muskelschwäche

  • Konzentrationsprobleme

  • Häufige Infekte

  • Schlechte Wundheilung

Als zentraler Nährstoff arbeitet Vitamin D zusammen mit dem aufgenommenen Kalzium, um Knochen und Bewegungsapparat aufzubauen und zu erhalten.

Kalzium kann der Körper nur dann richtig aufnehmen und verwerten, wenn ausreichend Vitamin D vorhanden ist. Vitamin D beeinflusst außerdem direkt die körperliche Energie und geistige Klarheit, indem es Gehirnzellen und Muskeln funktionstüchtig hält. Schließlich stärkt Vitamin D das Immunsystem und trägt so zur langfristigen Gesundheit bei. Hartnäckige Erkältungssymptome und wiederkehrender Husten können durchaus auf unzureichende Vitamin-D-Werte zurückzuführen sein. Deshalb ist eine Vitamin-D-Blutuntersuchung so wichtig.

Vitamin B12

Vitamin B12 wird zunehmend für seine Rolle bei der Optimierung von Gesundheit und Energieniveau anerkannt. Die Einschätzung des B12-Mangelrisikos variiert jedoch je nach Faktoren wie Alter, Screening-Praxis und Begleiterkrankungen.

Daten aus der Primärversorgung zeigen, dass Vitamin-B12-Tests in der Praxis verbreitet sind. Das spiegelt die anhaltende Sorge über das Mangelrisiko in bestimmten Gruppen wider: Menschen mit Magen-Darm-Erkrankungen, ältere Erwachsene und Personen mit pflanzlicher Ernährung. Forscher weisen jedoch darauf hin, dass die Screening-Praxis zwischen Ärzten stark variiert. Einige Fälle von B12-Mangel bleiben deshalb möglicherweise unentdeckt.

Warum Vitamin B12 wichtig ist:

Anzeichen für niedrige B12-Werte:

  • Müdigkeit und Energielosigkeit

  • Gedächtnisverlust

  • Blässe

  • Verdauungsprobleme

  • Atemnot

Die Bestimmung der Vitamin-B12-Werte per Blutuntersuchung ist ein wichtiger Schritt für die Gesundheitsvorsorge. In manchen Fällen testen Ärzte zusätzlich Folsäure (Vitamin B9), da sich Mängel überschneiden und ähnliche Symptome verursachen können.

Eisen und Ferritin

Studien zeigen, dass 27 % der europäischen Erwachsenen einen Eisenmangel haben. Bei Frauen im reproduktiven Alter in Europa war jede fünfte eisendefizitär und jede dreißigste aufgrund von Eisenmangel anämisch. Eisenmangel wird zwar oft übersehen, ist aber ein ernstes Problem, da er das Körpergewebe mit zu wenig Sauerstoff versorgt. Deshalb ist eine Blutuntersuchung auf Eisenmangel so wichtig.

Menschen mit unzureichenden Eisenwerten können Probleme haben mit:

  • Gedächtnis

  • Konzentration

  • Kognitiver Leistungsfähigkeit

  • Geschwächtem Immunsystem

Zum Thema Eisen gehört auch Ferritin. Eine Ferritin-Blutuntersuchung ist neben der Bestimmung der Eisenwerte wichtig, weil sie die gespeicherten Eisenreserven des Körpers widerspiegelt.

Ferritin ist das Protein, das Eisen in Zellen speichert und bei Bedarf freisetzt. Niedrige Ferritinwerte verursachen selbst keine Symptome, sind aber ein klares Zeichen für erschöpfte Eisenspeicher. Ein Ferritintest ist eine der zuverlässigsten Methoden, um die gesamten Eisenreserven abzuschätzen.

Omega-3- und Omega-6-Verhältnisse

Omega-Verhältnisse werden in der Routineversorgung selten besprochen. Spielen sie eine wichtige Rolle bei Entzündungen und chronischen Erkrankungen? Die Forschung zu diesem Thema hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt.

Das Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren kann nützlichen Kontext liefern. Viele Wissenschaftler betonen heute jedoch, dass die gesamte Omega-3-Zufuhr und das allgemeine Ernährungsmuster wichtiger sein können als ein einzelnes Verhältnis. Niedrige Omega-3-Werte sind besonders konsistent mit kardiometabolischen Ergebnissen und erhöhtem Entzündungsrisiko assoziiert.

Was ist das optimale Omega-Verhältnis für Erwachsene? Frühere Forschung empfahl oft ein „ideales" Omega-6-zu-Omega-3-Verhältnis von 1:1 bis 4:1. Heute halten viele Forscher diese Sichtweise für zu vereinfacht. Statt ein bestimmtes Verhältnis anzustreben, konzentrieren sich Ärzte zunehmend auf:

  • Verbesserung des Omega-3-Index

  • Erhöhung der EPA/DHA-Zufuhr

  • Reduzierung hochverarbeiteter Fettquellen, wo relevant

In der Praxis kann die direkte Messung der Omega-3-Werte aussagekräftigere Erkenntnisse liefern als das Anstreben eines bestimmten Verhältnisses.

Welche Risiken birgt ein unausgewogenes Omega-Verhältnis?

Laut einer 2021 veröffentlichten Studie gehen Forscher davon aus, dass Ernährungsveränderungen der letzten 100 Jahre, die zu Verschiebungen im Omega-6/3-Verhältnis geführt haben, chronische niedriggradige Entzündungszustände begünstigen, darunter Autoimmunerkrankungen und Allergien. Eine Studie aus dem Jahr 2025 aus dem Vereinigten Königreich ergab, dass Personen mit dem höchsten Verhältnis von Plasma-Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren ein um 26 % höheres Risiko für Gesamtmortalität, ein um 14 % höheres Risiko für Krebssterblichkeit und ein um 31 % höheres Risiko für kardiovaskuläre Sterblichkeit aufwiesen, verglichen mit Personen mit niedrigen Verhältnissen.

Symptome können darauf hindeuten, dass Ihr Omega-Verhältnis suboptimal ist. Der zuverlässigste Weg zur Bestätigung ist jedoch ein Fettsäureprofil-Bluttest, der das Fettsäureprofil in Ihrem Blut direkt misst.

Je nach Ergebnis können Ernährungsanpassungen oder eine Supplementierung mit Fischöl oder pflanzlichen Omega-3-Quellen erforderlich sein, um das Verhältnis in einen sicheren und optimalen Bereich zu bringen.

Alles zusammengefasst: Wie können Sie Ihre Vitaminwerte testen lassen?

Für die meisten Menschen bleibt ihr Körper ein Rätsel. Sie bekämpfen Symptome von Entzündungen und chronischen Erkrankungen, ohne je ein vollständiges Bild ihrer Gesundheit zu erhalten. Die einfachste Lösung ist ein Test auf Nährstoffmängel. Als Teil einer präventiven Gesundheitsuntersuchung kann ein Nährstoff- und Vitaminpanel wichtige Antworten darüber liefern, wie die großen Organsysteme funktionieren.

Die Ahead-Methode: echte Antworten durch personalisierte Blutanalysen

Die Ahead-Methode nutzt gezielte Blutanalysen, um spezifische Biomarker zu bestimmen, die Vitamin- und Mineralstoffmängel aufzeigen.

Ahead bietet eine erweiterte Blutuntersuchung an, die Stoffwechselmarker, Eisenstatus und Nährstoffprofile analysiert. Sie kann Fragen beantworten wie: „Warum fühle ich mich müde, obwohl ich die ganze Nacht geschlafen habe?"

Für gezielte Fragestellungen bietet Ahead Zusatzanalysen an, etwa eine vertiefte Untersuchung von B12 und B9. Diese können Hinweise darauf geben, was zu Energiemangel oder Konzentrationsproblemen beiträgt.

Aheads Omega-3- und Omega-6-Blutanalysen sind zunehmend gefragt, da das Bewusstsein für den Einfluss des Omega-Verhältnisses auf die Herzgesundheit wächst.

Ahead-Kunden erhalten objektive Antworten, weil wir keine Nahrungsergänzungsmittel oder „Lösungen" basierend auf Testergebnissen verkaufen. Unsere Ärzte können jedoch gezielte Supplements und Vitaminprotokolle empfehlen, wenn die Daten aus der erweiterten Blutanalyse einen Mangel anzeigen.

Alle Befunde werden von approbierten Fachärzten geprüft, die die Daten in individuelle Handlungsempfehlungen übersetzen.

Wie Ahead anders ist

Die Ahead-Erfahrung unterscheidet sich grundlegend von einem herkömmlichen Arzttermin. Hausärzte konzentrieren sich zu Recht auf die Erkennung und Diagnose von Krankheiten.

Routinetests schließen Krankheiten aus. Gezielte Nährstofftests helfen Ihnen zu verstehen, wie Ihr Körper im Alltag funktioniert.

Ergebnisse im Normalbereich signalisieren dem Hausarzt, dass kein Handlungsbedarf besteht. Gleichzeitig haben Sie sich an ein Grundniveau aus wenig Energie, schlechter Stimmung und Konzentrationsproblemen gewöhnt, weil Ihnen gesagt wird, es sei „normal". Das ist die sogenannte Präventionslücke.

Mit Aheads Blutuntersuchungen erhalten Sie Daten, die auf Mängel oder Ungleichgewichte hinweisen können, die sich zu einer akuteren Erkrankung oder einem kardiovaskulären Ereignis entwickeln, das bei Standardtests nicht sichtbar ist.

Bereit für klarere Antworten zu Ihrer Gesundheit?

Wenn Sie sich fragen, ob Ihre Energie-, Konzentrations- oder Stimmungsprobleme mit Nährstoffwerten zusammenhängen könnten, ist eine strukturierte Blutanalyse ein guter Ausgangspunkt.

Ahead bietet Untersuchungen für Erwachsene an, die ein klareres Bild ihrer Gesundheit wünschen. Sie können ein Beratungsgespräch buchen oder direkt eine Blutanalyse vereinbaren.

Quellen

Diese Erkenntnis teilen

Man looking at a view while standing on a mountain

Ihre Gesundheit zählt
für Sie und Ihre Krankenkasse

Einige private Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen können einen Teil der Kosten für unsere Ganzkörper-Check-ups übernehmen. Ob Ihre Versicherung Leistungen erstattet, klären wir gerne gemeinsam mit Ihnen.

Man looking at a view while standing on a mountain

Ihre Gesundheit zählt – für Sie und Ihre Krankenkasse

Einige private Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen können einen Teil der Kosten für unsere Ganzkörper-Check-ups übernehmen. Ob Ihre Versicherung Leistungen erstattet, klären wir gerne gemeinsam mit Ihnen.

Man looking at a view while standing on a mountain

Ihre Gesundheit zählt
für Sie und Ihre Krankenkasse

Einige private Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen können einen Teil der Kosten für unsere Ganzkörper-Check-ups übernehmen. Ob Ihre Versicherung Leistungen erstattet, klären wir gerne gemeinsam mit Ihnen.

Man looking at a view while standing on a mountain

Ihre Gesundheit zählt
für Sie und Ihre Krankenkasse

Einige private Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen können einen Teil der Kosten für unsere Ganzkörper-Check-ups übernehmen. Ob Ihre Versicherung Leistungen erstattet, klären wir gerne gemeinsam mit Ihnen.

Ähnliche Artikel

FRÜHERKENNUNG

Rückenschmerzen sind das häufigste Gesundheitsproblem in der Schweiz. Eine grosse Bevölkerungsumfrage des Bundesamts für Statistik ergab, dass 47% der Frauen und 39% der Männer in den vorangegangenen vier Wochen an Rückenbeschwerden gelitten hatten – die höchste Prävalenz aller erfassten Gesundheitsprobleme. Weltweit gilt Rückenschmerz laut der Global Burden of Disease-Studie, veröffentlicht in The Lancet Rheumatology, als führende Ursache von Jahren mit Behinderung. Die Schweiz zählt zu den drei Ländern mit der weltweit höchsten altersstandarisierten Prävalenz.

Die wirtschaftlichen Kosten sind erheblich. Eine Schweizer Krankheitskostenstudie schätzte die direkten Kosten von Rückenschmerzen auf 2,6 Milliarden Euro und die Produktivitätsverluste auf jährlich 4,1 Milliarden Euro.

Und doch werden Rückenschmerzen von den meisten Betroffenen schlecht verstanden. Viele führen sie auf einen „schlechten Rücken", das Alter oder ein einzelnes Ereignis wie Heben zurück. Tatsächlich ist der stärkste modifizierbare Prädiktor für Rückenschmerzen etwas, an das die meisten Menschen nie denken: die Qualität ihrer Rückenmuskulatur.



Nick Lenten

Nick Lenten

13.04.2026

FRÜHERKENNUNG

Krebs tötet jedes Jahr Millionen Menschen. Aber er tut es auch – zunehmend – nicht mehr, je nach Stadium und Art. In den letzten drei Jahrzehnten sind die Überlebensraten für mehrere Krebsarten deutlich gestiegen, angetrieben durch besseres Screening, präzisere Behandlungen und klügere Prävention. Die Zahlen lohnt es sich zu kennen. Sie zeigen, welche Krebsarten am tödlichsten sind, welche am besten behandelbar sind, und wo Früherkennung den grössten Unterschied macht.

Dieser Leitfaden legt die aktuellen Krebsüberlebensdaten nach Typ dar, beleuchtet die finanziellen Kosten der Behandlung und erklärt, was Ganzkörper-MRI und erweitertes Blutbild gegenüber herkömmlichem Screening leisten.

Nick Lenten

Nick Lenten

27.03.2026

FRÜHERKENNUNG

Bauchspeicheldrüsenkrebs verläuft oft lange unbemerkt – und wird deshalb häufig erst spät erkannt. In der Schweiz werden jährlich rund 1’500 Personen diagnostiziert. Nur etwa 12 % überleben fünf Jahre.

Während sich die Überlebensraten bei vielen Krebsarten in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert haben, ist der Fortschritt beim Bauchspeicheldrüsenkrebs begrenzt geblieben. Der Hauptgrund: Die Erkrankung wird meist erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt.

Es gibt kein etabliertes Standardscreening. Frühe Symptome sind unspezifisch und werden leicht mit alltäglichen Beschwerden verwechselt. Zum Zeitpunkt der Diagnose hat sich der Krebs häufig bereits über die Bauchspeicheldrüse hinaus ausgebreitet.

Gleichzeitig eröffnen sich neue Möglichkeiten der Früherkennung. Ein Ganzkörper-MRI kann heute Auffälligkeiten der Bauchspeicheldrüse sichtbar machen, bevor Symptome auftreten – und bietet insbesondere Menschen mit erhöhtem Risiko die Chance, frühzeitig zu handeln.

Nick Lenten

Nick Lenten

27.03.2026

FRÜHERKENNUNG

Rückenschmerzen sind das häufigste Gesundheitsproblem in der Schweiz. Eine grosse Bevölkerungsumfrage des Bundesamts für Statistik ergab, dass 47% der Frauen und 39% der Männer in den vorangegangenen vier Wochen an Rückenbeschwerden gelitten hatten – die höchste Prävalenz aller erfassten Gesundheitsprobleme. Weltweit gilt Rückenschmerz laut der Global Burden of Disease-Studie, veröffentlicht in The Lancet Rheumatology, als führende Ursache von Jahren mit Behinderung. Die Schweiz zählt zu den drei Ländern mit der weltweit höchsten altersstandarisierten Prävalenz.

Die wirtschaftlichen Kosten sind erheblich. Eine Schweizer Krankheitskostenstudie schätzte die direkten Kosten von Rückenschmerzen auf 2,6 Milliarden Euro und die Produktivitätsverluste auf jährlich 4,1 Milliarden Euro.

Und doch werden Rückenschmerzen von den meisten Betroffenen schlecht verstanden. Viele führen sie auf einen „schlechten Rücken", das Alter oder ein einzelnes Ereignis wie Heben zurück. Tatsächlich ist der stärkste modifizierbare Prädiktor für Rückenschmerzen etwas, an das die meisten Menschen nie denken: die Qualität ihrer Rückenmuskulatur.



Nick Lenten

Nick Lenten

13.04.2026

FRÜHERKENNUNG

Krebs tötet jedes Jahr Millionen Menschen. Aber er tut es auch – zunehmend – nicht mehr, je nach Stadium und Art. In den letzten drei Jahrzehnten sind die Überlebensraten für mehrere Krebsarten deutlich gestiegen, angetrieben durch besseres Screening, präzisere Behandlungen und klügere Prävention. Die Zahlen lohnt es sich zu kennen. Sie zeigen, welche Krebsarten am tödlichsten sind, welche am besten behandelbar sind, und wo Früherkennung den grössten Unterschied macht.

Dieser Leitfaden legt die aktuellen Krebsüberlebensdaten nach Typ dar, beleuchtet die finanziellen Kosten der Behandlung und erklärt, was Ganzkörper-MRI und erweitertes Blutbild gegenüber herkömmlichem Screening leisten.

Nick Lenten

Nick Lenten

27.03.2026

Machen Sie den ersten Schritt zu einer besseren Gesundheit

Machen Sie den ersten Schritt zu einer besseren Gesundheit

Machen Sie den ersten Schritt zu einer besseren Gesundheit

Machen Sie den ersten Schritt zu einer besseren Gesundheit