Dihomo-Gamma-Linolensäure (20:3, DGLA)
StoffwechselAuch bekannt als: DGLA
DGLA ist eine wichtige Omega-6-Fettsäure, die aus GLA gebildet wird.
Sie produziert entzündungshemmende Prostaglandine und fungiert als metabolischer Balancepunkt zwischen GLA und Arachidonsäure.
Warum das wichtig ist
Höhere DGLA-Spiegel gehen mit einer reduzierten Entzündung und einem verbesserten Immungleichgewicht einher. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Mäßigung der Auswirkungen von Arachidonsäure.
Wie dieser Wert mit anderen zusammenhängt
- DGLA ist eine Vorstufe des entzündungshemmenden PGE1 und wird durch die Aufnahme von Gamma-Linolensäure (18:3, GLA) (z. B. Nachtkerzenöl, Borretsch) erhöht.
- Das AA/DGLA-Verhältnis zeigt an, ob DGLA weiter zu entzündungsfördernder Arachidonsäure (20:4, AA) desaturiert wird – hohe Verhältnisse deuten auf eine Anpassung der Ernährung und eine mögliche Insulinresistenz (hoher HOMA-Index) hin.
Wie häufig sollte ich Dihomo-Gamma-Linolensäure (20:3, DGLA) testen lassen?
Den meisten Erwachsenen nützt eine jährliche Bestimmung der DGLA im Rahmen eines Fettsäurenpanels. Nach einer dauerhaften Änderung von Ernährung oder Nahrungsergänzung sollte nach 3 bis 4 Monaten erneut getestet werden.
Routine / Vorsorge: Einmal alle 12 Monate im Rahmen eines Fettsäurenpanels. Häufiger, alle 3 bis 6 Monate, wenn Sie ein kardiometabolisches Problem behandeln, bei dem Fettsäuren eine Rolle spielen.
Während einer Intervention oder Veränderung: Testen Sie 3 bis 4 Monate nach einer dauerhaften Änderung des Nahrungsfetts erneut, etwa mehr fetter Fisch, Omega-3-Präparate (EPA/DHA) oder weniger Saatöle. Die Erythrozytenmembranen brauchen so lange, um die neue Zufuhr vollständig widerzuspiegeln. Die Schwankung von Tag zu Tag ist minimal, daher verändern nur dauerhafte Ernährungsmuster das Bild bedeutsam; erwarten Sie keine raschen Veränderungen durch kurzfristige Umstellungen.
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