Eosinophile
ImmunsystemEosinophile bekämpfen Parasiten und sind an allergischen Reaktionen beteiligt
Referenzbereich
Quelle: Labor-Benchmark
Referenzbereiche können je nach Labor und Testverfahren variieren. Besprechen Sie Ihre Ergebnisse immer mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Warum das wichtig ist
Erhöhte Werte, auch Eosinophilie genannt, können auf Allergien, Asthma, Ekzeme oder parasitäre Infektionen hinweisen; sehr hohe Werte können auf Autoimmunerkrankungen oder bestimmte Bluterkrankungen hinweisen. Die Überwachung des Eosinophilen-Spiegels kann frühzeitig Einblick in die Aktivität des Immunsystems und den allgemeinen Entzündungsstatus geben.
Wie dieser Wert mit anderen zusammenhängt
- Erhöhte Eosinophilenzahlen deuten auf eine Allergie/Atopie, eine Parasiteninfektion, eine Arzneimittelreaktion oder eine eosinophile Erkrankung hin; eine anhaltende Erhöhung > 1,5 × 10⁹/L erfordert eine Abklärung auf ein hypereosinophiles Syndrom (eine seltene Erkrankung mit eosinophiler Infiltration von Organen) und eine zugrunde liegende maligne Erkrankung.
- Niedrige Eosinophilenzahlen verlaufen in der Regel klinisch unauffällig; eine vorübergehende Suppression tritt bei Cortisolanstieg auf (akuter Stress, exogene Steroide, Cushing-Syndrom).
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