Leberfettanteil (%PDFF)
Magen- und DarmgesundheitProton-Dichte-Fett-Fraktion-Messung der Leber, die den Leberfettgehalt quantifiziert.
Erhöhte Werte zeigen eine Lebersteatose (Fettleber) an, die zu schweren Lebererkrankungen fortschreiten kann
Referenzbereich
Quelle: Ahead Health Benchmark
Referenzbereiche können je nach Labor und Testverfahren variieren. Besprechen Sie Ihre Ergebnisse immer mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Warum das wichtig ist
Erhöhtes Leberfett weist auf eine Fettlebererkrankung hin. Diese Erkrankung entwickelt sich häufig stillschweigend und erhöht das Risiko für Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und fortschreitende Leberschäden. In fortgeschrittenen Stadien kann es zu Fibrose oder Zirrhose kommen, begleitet von Symptomen wie Gelbsucht, Schwellungen und Verwirrtheit. Da der Leberfettgehalt stark von Körpergewicht, Ernährung, körperlicher Aktivität und Alkoholkonsum beeinflusst wird, ist eine frühzeitige Erkennung wertvoll, da Lebensstiländerungen eine Fettleber oft noch umkehren können, bevor dauerhafte Schäden entstehen.
Wie dieser Wert mit anderen zusammenhängt
- Ein Leberfettanteil (PDFF) von über 5 % definiert eine Fettleber (Steatose); über 15 % gilt als mittelgradig, über 25 % als schwer. Ein erhöhter PDFF-Wert in Kombination mit erhöhter Alanin-Aminotransferase (ALAT), abdominaler Adipositas und einem hohen HOMA-Index bestätigt eine metabolisch bedingte Fettlebererkrankung (MASLD, früher NAFLD). Eine fortschreitende Leberfibrose wird durch einen steigenden Fibrose-Score (FIB-4) und einen sinkenden Albuminwert signalisiert – der PDFF-Wert misst den Fettanteil, nicht die Vernarbung.
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