Gesamtindex des abdominalen Fettgewebes (L/m2)
StoffwechselEin normalisiertes Mass für das gesamte Bauchfett (sowohl viszerales als auch subkutanes), angepasst an die Körpergrösse.
Es wird berechnet, indem das gesamte Bauchfettvolumen durch das Quadrat der Körpergrösse geteilt wird, was einen standardisierten Vergleich zwischen Personen unterschiedlicher Körpergrösse ermöglicht.
Warum das wichtig ist
Diese umfassende Messung erfasst die Gesamtbelastung durch Bauchfett, ein wichtigen Indikator für die Stoffwechselgesundheit. Überschüssiges Bauchfett, unabhängig von der Lage, erhöht die Insulinresistenz, Entzündungen und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auch ohne offensichtliche Symptome führt ein hoher Wert zu stiller Stoffwechselstörung: erhöhte Blutzuckerwerte, abnorme Cholesterinwerte und Bluthochdruck. Langfristig kann dies zu Typ‑2-Diabetes, Herzkrankheiten und Schlaganfall führen. Der Index reagiert auf Lebensstiländerungen wie Ernährung, Bewegung und Gewichtsmanagement, wodurch er sich gut eignet, um den Erfolg von Interventionen zu verfolgen.
Wie dieser Wert mit anderen zusammenhängt
- Der Gesamtindex des abdominalen Fettgewebes (Volumen geteilt durch Körpergröße²) ist ein höhenkorrigiertes Maß für das gesamte Bauchfett. Er summiert viszerales Fett (tief liegend, um die Organe herum – siehe Viszerales Fettgewebe (VAT)) und subkutanes Fett (direkt unter der Haut – siehe Abdominales subkutanes Fettgewebe (ASAT)).
- Ein erhöhter Index korreliert mit einem hohen HOMA-Index, hohen Triglycerid- und HbA1c-Werten (NGSP) sowie mit einem niedrigen HDL-Cholesterinspiegel – ein Indikator für das metabolische Syndrom.
- Verfolgen Sie diesen Wert zusammen mit dem Verhältnis von VAT zu SAT, um metabolisch schädliches viszerales Fett von relativ unbedenklichem subkutanem Fett zu unterscheiden.
Zeit für Ihren Check-up?
Erhalten Sie einen umfassenden Überblick über Ihre Biomarker mit unseren Check-up-Paketen.