Gesamtes Bauchfett
StoffwechselDie Summe aller Fettgewebe in der Bauchregion, einschliesslich viszeraler und subkutaner Bereiche.
Diese Messung bietet eine Gesamtbeurteilung der abdominalen Adipositas.
Warum das wichtig ist
Das gesamte Bauchfett spiegelt sowohl die Fettspeicherung als auch das metabolische Risiko wider. Überschüssiges Bauchfett setzt entzündliche Stoffe und Hormone frei, die den Stoffwechsel stören, die Insulinresistenz erhöhen, zu abnormalen Cholesterinwerten und erhöhtem Blutdruck führen, oft ohne erkennbare Symptome. Die Reduktion von Bauchfett durch Ernährung, Bewegung und gezielte Lebensstiländerungen verbessert die Stoffwechselgesundheit und senkt langfristig das Risiko für Diabetes, Herzkrankheiten und Schlaganfälle.
Wie dieser Wert mit anderen zusammenhängt
- Das gesamte Bauchfett ist die absolute Summe (in Litern) des tiefen viszeralen Fetts (viszerales Fettgewebe (VAT)) und des subkutanen Fetts (abdominales subkutanes Fettgewebe (ASAT)). Das metabolische Risiko hängt stärker vom Verhältnis von VAT zu SAT ab als vom Gesamtfettgehalt allein – ein hoher Gesamtfettgehalt bei einem niedrigen VAT/SAT-Verhältnis ist metabolisch weniger schädlich als umgekehrt.
- Zur Beurteilung des metabolischen Syndroms sollten zusätzlich der HOMA-Index, die Leberfettfraktion (%PDFF), die Triglyceride und das HDL-Cholesterin bestimmt werden.
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