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Biologisches Alter: was es misst und warum wir uns für Levines PhenoAge entschieden haben

2. Oktober 2026 · Aktualisiert am 7. Oktober 2026

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Zwei Menschen werden in derselben Woche 50. Der eine läuft Halbmarathons, schläft gut und hat die Blutwerte eines 40-Jährigen. Beim anderen haben sich unbemerkt ein leicht erhöhter Blutzucker, ein erhöhter CRP-Wert als Zeichen einer niedriggradigen Entzündung und erste Hinweise auf eine nachlassende Nierenfunktion entwickelt, ohne dass er etwas davon ahnt. Ihr chronologisches Alter ist identisch, ihr biologisches Alter jedoch nicht.

Das chronologische Alter zählt die Jahre seit Ihrer Geburt. Das biologische Alter schätzt dagegen, wie weit Ihr Körper im Alterungsprozess tatsächlich fortgeschritten ist. Die beiden Werte können um zehn Jahre oder mehr voneinander abweichen, in beide Richtungen, und dieser Unterschied sagt gesundheitliche Entwicklungen besser voraus als die Zahl in Ihrem Pass.

In der Schweiz lag die Lebenserwartung bei Geburt im Jahr 2022 bei 81,6 Jahren für Männer und 85,4 Jahren für Frauen und gehört damit zu den höchsten der Welt. In der EU können Menschen im Durchschnitt mit rund 63 Lebensjahren ohne Einschränkungen im Alltag rechnen. Die spannende Frage lautet daher nicht mehr, wie lange wir leben, sondern wie viele dieser Jahre wir gesund verbringen. Das biologische Alter ist eines der ersten Instrumente, das darauf eine Zahl zu geben versucht.

Was das biologische Alter eigentlich bedeutet

Altern ist ein biologischer Prozess, und biologische Prozesse hinterlassen Spuren. In den Zellen sammeln sich Schäden an, Proteine falten sich fehlerhaft, Entzündungsprozesse nehmen zu und der Stoffwechsel arbeitet weniger effizient. Auch die chemischen Markierungen, die steuern, welche Gene an- oder abgeschaltet werden (ein System, das man Epigenetik nennt), verändern sich auf vorhersehbare Weise.

Ein Test des biologischen Alters misst einige dieser Spuren und fasst sie in einer einzigen Zahl zusammen. Verschiedene Tests betrachten dabei unterschiedliche Spuren, von der DNA-Methylierung bis zu routinemässigen Blutwerten, wie der nächste Abschnitt zeigt.

Bei einer blutbasierten Uhr wie PhenoAge (mehr dazu weiter unten) bedeutet ein biologisches Alter von 44 bei 50 Lebensjahren, dass Ihr Blutprofil das Sterberisiko eines durchschnittlichen 44-Jährigen aufweist. Ein Ergebnis von 56 bedeutet entsprechend, dass es dem eines durchschnittlichen 56-Jährigen entspricht. Die Differenz zwischen beiden Zahlen nennt man Altersbeschleunigung. Ein positiver Wert bedeutet, dass Ihr Körper älter wirkt, als der Kalender sagt, ein negativer Wert, dass er jünger wirkt. Da das biologische Alter aus Werten berechnet wird, die sich durch Ernährung, Bewegung, Schlaf und Behandlung verändern, ist es nicht festgeschrieben und lässt sich erneut messen.

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Wie das biologische Alter gemessen wird

Es gibt nicht das eine biologische Alter. Es gibt mehrere Methoden, die jeweils auf anderen Daten beruhen und eine etwas andere Frage beantworten. Die drei etabliertesten Ansätze sind epigenetische Uhren, Blutbiomarker-Uhren und Messungen des Alterungstempos.

Epigenetische Uhren

2013 zeigte der Genetiker Steve Horvath, dass sich die DNA-Methylierung, also das Muster kleiner chemischer Markierungen an der DNA, so vorhersehbar mit dem Alter verändert, dass sich das Alter eines Menschen anhand einer Gewebeprobe auf wenige Jahre genau schätzen lässt. Seine ursprüngliche Uhr nutzte 353 Methylierungsstellen und funktionierte in fast allen Gewebearten des Körpers.

Spätere Uhren wurden anders trainiert. GrimAge (2019 veröffentlicht) sagt nicht das chronologische Alter voraus, sondern wurde darauf trainiert, die verbleibende Lebenszeit vorherzusagen. Dafür nutzt die Uhr Methylierungsmuster, die die Rauchvergangenheit und bestimmte Bluteiweisse widerspiegeln. Sie sagt Lebensdauer und altersbedingte Erkrankungen deutlich besser voraus als die Uhren der ersten Generation. Uhren dieser Art stecken hinter den meisten Selbsttests zum „biologischen Alter“, für die in der Regel eine Speichelprobe oder ein Tropfen Blut aus der Fingerkuppe genügt.

Blutbiomarker-Uhren

Um das biologische Alter zu schätzen, braucht es nicht zwingend eine Methylierungsanalyse. 2018 entwickelten Morgan Levine und ihre Kolleginnen und Kollegen PhenoAge, ein Mass, das auf neun routinemässigen klinischen Biomarkern und dem chronologischen Alter beruht: Albumin, Kreatinin, Glukose, C-reaktives Protein, Lymphozytenanteil, mittleres Zellvolumen, Erythrozytenverteilungsbreite, alkalische Phosphatase und Leukozytenzahl. Alle neun Werte sind Teil eines gewöhnlichen Bluttests. Levines Team trainierte das Modell nicht darauf, das Alter einer Person zu erraten, sondern auf das, was letztlich zählt: wer in den folgenden Jahren erkrankte und wer verstarb, und zwar in einer Kohorte von fast 10'000 Erwachsenen in den USA (NHANES III). Das Ergebnis, das phänotypische Alter, drückt dieses Risiko als Alter aus. 

Anschliessend wurde es in einer unabhängigen Gruppe von US-Erwachsenen validiert, in der es die Gesamtsterblichkeit und altersbedingte Erkrankungen besser vorhersagte als das chronologische Alter allein. Erst in einem zweiten Schritt entwickelten die Forschenden eine DNA-Methylierungsversion (DNAm PhenoAge), die darauf trainiert wurde, diesen blutbasierten Wert nachzubilden. Die Blutversion steht also für sich: Sie ist ein Mass für Ihr Risiko und kein Ersatzwert für Ihre DNA.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Die benötigten Werte sind günstig, standardisiert und jeder Ärztin und jedem Arzt vertraut. Bei Ahead Health stellen wir fest, dass genau die Bestandteile einer Biomarker-Uhr, darunter Entzündung, Nierenfunktion, Glukoseregulation und Kennwerte der roten Blutkörperchen, die Werte sind, die Menschen am meisten verstehen möchten, sobald sie sie im Zusammenhang sehen. Deshalb ist das biologische Alter in jedem Ahead Blut-Check-up enthalten und wird nicht als separater Test verkauft.

Alterungstempo

Ein dritter Ansatz stellt eine andere Frage. Statt „Wie alt wirkt Ihr Körper gerade?“ fragt er „Wie schnell altert er?“. DunedinPACE, 2022 veröffentlicht, ist ein DNA-Methylierungstest, der mit Daten von rund 1'000 Neuseeländerinnen und Neuseeländern trainiert wurde. Sie wurden seit ihrer Geburt begleitet, und ihre Organsysteme wurden über zwei Jahrzehnte hinweg wiederholt gemessen. Das Ergebnis wird als Tempo angegeben: 1,0 bedeutet, dass Sie pro Kalenderjahr ein biologisches Jahr altern, 1,2 bedeutet 20% schneller. Ein solches Tempomass reagiert empfindlicher auf jüngste Veränderungen und eignet sich daher gut, um zu verfolgen, ob eine Massnahme wirkt.

AnsatzWas gemessen wirdProbeAm besten geeignet für
Epigenetische Uhr (Horvath, GrimAge)DNA-MethylierungsmusterBlut oder SpeichelSchätzung des aktuellen biologischen Alters und des Sterberisikos
Blutbiomarker-Uhr (PhenoAge)Sterbe- und Erkrankungsrisiko, berechnet aus neun routinemässigen BlutwertenNormale BlutentnahmeGut interpretierbar, in einen regulären Check-up integriert
Alterungstempo (DunedinPACE)DNA-Methylierung, trainiert auf das Tempo des Funktionsabbaus der OrgansystemeBlutNachverfolgung von Veränderungen über die Zeit

Was Ihnen das biologische Alter sagen kann

Grosse Studien zeigen, dass Menschen, deren biologisches Alter über ihrem chronologischen Alter liegt, häufiger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und kognitivem Abbau leiden und ein höheres Sterberisiko haben. Eine beschleunigte GrimAge sagt die Sterblichkeit beispielsweise auch dann noch voraus, wenn klassische Risikofaktoren wie Blutdruck, Cholesterin und Rauchen berücksichtigt werden.

Der eigentliche Nutzen liegt darin, dass das biologische Alter viele kleine Signale zu einem einzigen zusammenfasst. Ein leicht erhöhter CRP-Wert, ein langsam steigender Nüchternblutzucker, ein niedriges Albumin: Keiner dieser Werte würde für sich allein Handlungsbedarf auslösen. Zusammen können sie jedoch darauf hindeuten, dass ein Körper schneller altert, als er sollte. Das biologische Alter macht dieses Muster sichtbar.

Ausserdem verändert es sich. Studien zu Veränderungen des Lebensstils, etwa bei Ernährung, Bewegung und Schlaf, berichten über ein sinkendes gemessenes biologisches Alter innerhalb von einigen Monaten bis zu wenigen Jahren. Die Evidenz ist noch im Aufbau, und die Effektgrössen unterscheiden sich je nach Uhr, doch die Richtung ist einheitlich: Die Zahl reagiert.

Was Ihnen das biologische Alter nicht sagen kann

Hier ist eine ehrliche Einordnung wichtig, denn das biologische Alter wird oft mit mehr Gewissheit vermarktet, als die Wissenschaft hergibt.

Das biologische Alter ist keine Diagnose

Ein biologisches Alter von 58 bei 50 Lebensjahren sagt aus, dass Ihr Körper ein Alterungsmuster zeigt, das für ältere Menschen typisch ist. Es sagt jedoch nicht, warum das so ist und wo im Körper. Es kann eine Fettleber nicht von Gefässablagerungen oder einer beginnenden Nierenerkrankung unterscheiden.

Die Zahl hat eine Fehlerspanne

Eine Studie in Nature Aging aus dem Jahr 2022 zeigte, dass allein technisches Rauschen bei sechs weit verbreiteten epigenetischen Uhren Abweichungen von bis zu neun Jahren zwischen Wiederholungsproben verursachte. Neuere Rechenverfahren verringern diese Abweichung auf rund 1,5 Jahre, doch ein einzelnes Ergebnis aus einem Selbsttest sollte als Schätzung und nicht als Urteil verstanden werden. Blutbasierte Uhren sind zwischen Laboren stabiler, reagieren aber auf Ihre Tagesform: Eine Erkältung oder ein kürzlich überstandener Infekt kann den CRP-Wert und die Leukozytenzahl und damit auch Ihr Ergebnis vorübergehend erhöhen. Deshalb wird ein einzelner Wert am besten von einer Ärztin oder einem Arzt eingeordnet und im Verlauf bestätigt.

Verschiedene Uhren kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen

Dieselbe Person kann auf einer Uhr 45 und auf einer anderen 52 Jahre alt sein. Jede Uhr wurde mit anderen Daten trainiert, um andere Ergebnisse vorherzusagen. Ihr Ergebnis mit dem einer Freundin oder eines Freundes von einem anderen Anbieter zu vergleichen, ist daher kaum aussagekräftig.

Das biologische Alter ersetzt keine Bildgebung

Die Biomarker, auf denen die meisten Werte des biologischen Alters beruhen, spiegeln wider, was in Ihrem Blut zirkuliert. Über die Struktur Ihrer Organe sagen sie direkt nichts aus. Ein Aneurysma, eine Nierenzyste oder ein auffälliger Leberherd sind weder in einem Bluttest noch in einem Methylierungsprofil zu erkennen.

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Eine Zahl ist ein Ausgangspunkt und kein Ziel

Am sinnvollsten betrachtet man das biologische Alter als zusammenfassende Kennzahl. Es verdichtet viele Informationen zu einer einzigen Zahl, die leicht verständlich ist und sich gut verfolgen lässt. Seine Schwäche ist zugleich seine Stärke: Durch die Verdichtung gehen Details verloren.

Deshalb entsteht der Mehrwert in der Präventivmedizin durch die Kombination verschiedener Methoden. Dr. Anna Erat, Chief Medical Officer bei Ahead Health, bringt es so auf den Punkt: „In der Präventivmedizin wollen wir heute verschiedene Methoden miteinander kombinieren.“ Das biologische Alter zeigt Ihnen das Tempo. Ein umfassendes Biomarker-Panel zeigt, welche Organsysteme es antreiben. Die Bildgebung zeigt, ob dieses Tempo bereits strukturelle Spuren hinterlassen hat. Das Blut ist die Software, das MRI die Hardware. Eine einzelne Zahl, so elegant sie auch sein mag, ist nur eine Zeile im Bericht.

Standard-Check-ups im Rahmen der Grundversicherung in der Schweiz orientieren sich an Symptomen und bekannten Risikofaktoren. Dabei werden oft mehrere dieser Marker einzeln gemessen, aber niemand fasst sie zu einem biologischen Alter zusammen, und der Check-up selbst wird meist nur veranlasst, wenn es einen konkreten Anlass gibt. An dieser Logik ist nichts falsch, sie ist einfach von vornherein reaktiv ausgelegt. Eine regelmässig wiederholte Messung des biologischen Alters ist einer der klarsten Wege, Prävention vorausschauend zu gestalten.

Das biologische Alter bei Ahead Health

Jeder Ahead Blut-Check-up enthält Ihr biologisches Alter, berechnet mit Levines PhenoAge aus Ihren gemessenen Blutwerten. Ahead Advanced (CHF 2'490) kombiniert ein multiparametrisches Ganzkörper-MRI mit zusätzlicher geschlechtsspezifischer Bildgebung und einem erweiterten Blutbild mit mehr als 80 Biomarkern. Ihre Ergebnisse werden von Schweizer Fachärztinnen und Fachärzten geprüft und in einem Bericht zusammengefasst, der jeden Wert im Zusammenhang erklärt. Auf Wunsch gehen Sie die Ergebnisse in einer persönlichen Beratung gemeinsam durch.

Warum wir uns für PhenoAge entschieden haben

Es gibt Dutzende Uhren für das biologische Alter. Wir haben uns aus vier Gründen für PhenoAge entschieden:

  • PhenoAge beruht auf gesundheitlichen Ergebnissen. Die Uhr wurde auf Erkrankungen und Sterblichkeit trainiert und nicht darauf, Ihr Alter zu erraten. Die Zahl spiegelt daher Ihr Gesundheitsrisiko wider.
  • PhenoAge ist transparent. Alle neun Werte sind Standard-Laborwerte, sodass Sie genau sehen, welche Marker Ihr Ergebnis nach oben oder unten bewegen. Ist eine Entzündung der Treiber, zeigt der Bericht das. Ist es die Glukoseregulation, sehen Sie auch das.
  • PhenoAge ist reproduzierbar. Diese Marker sind in akkreditierten Laboren standardisiert, anders als bei epigenetischen Tests, deren Ergebnisse je nach Anbieter und Wiederholungsprobe schwanken können.
  • PhenoAge lässt sich im Verlauf verfolgen. Bei jeder Folgeuntersuchung werden dieselben Marker gemessen, sodass Sie sehen, ob Ihre Veränderungen die Zahl bewegen.

Keine einzelne Zahl erfasst das Altern vollständig. PhenoAge bildet beispielsweise weder die Fitness noch das Leberfett oder eine Insulinresistenz ab. Deshalb betrachtet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt den Wert immer zusammen mit Ihren übrigen Ergebnissen.

Sources
  1. Horvath S. DNA methylation age of human tissues and cell types. Genome Biology. 2013;14:R115. https://genomebiology.biomedcentral.com/articles/10.1186/gb-2013-14-10-r115
  2. Levine ME, et al. An epigenetic biomarker of aging for lifespan and healthspan. Aging. 2018;10(4):573-591. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29676998/
  3. Liu Z, et al. A new aging measure captures morbidity and mortality risk across diverse subpopulations from NHANES IV: A cohort study. PLOS Medicine. 2018;15(12):e1002718. https://journals.plos.org/plosmedicine/article?id=10.1371/journal.pmed.1002718
  4. Lu AT, et al. DNA methylation GrimAge strongly predicts lifespan and healthspan. Aging. 2019;11(2):303-327. https://www.aging-us.com/article/101684
  5. Belsky DW, et al. DunedinPACE, a DNA methylation biomarker of the pace of aging. eLife. 2022;11:e73420. https://elifesciences.org/articles/73420
  6. Higgins-Chen AT, et al. A computational solution for bolstering reliability of epigenetic clocks: implications for clinical trials and longitudinal tracking. Nature Aging. 2022;2:644-661. https://www.nature.com/articles/s43587-022-00248-2
  7. Moqri M, et al. Biomarkers of aging for the identification and evaluation of longevity interventions. Cell. 2023;186(18):3758-3775. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37657418/
  8. Bundesamt für Statistik (BFS). Lebenserwartung. https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bevoelkerung/geburten-todesfaelle/lebenserwartung.html
  9. Eurostat. How many healthy life years can EU citizens expect? (August 2025). https://ec.europa.eu/eurostat/web/products-eurostat-news/w/ddn-20250808-1
Dr. Sven Jaeschke
Dr. Sven Jaeschke

Doktor in MRI von der Universität Oxford. Chief Product Officer bei Ahead Health.

PhD in MRI von Oxford (Clarendon Scholar, 2 Patente). Head of Product bei DeepSpin mit Fokus auf portable MRI-Technologie. Erfahrung in GTM und datengetriebenem Pharmaberatung bei IQVIA sowie in Qualität und Regulierung für Medizinprodukte der Klasse III.

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