Skip to content
Ihre Gesundheit, Jahr für Jahr besser
FrauengesundheitPer Bluttest erkennbar

Menopause

Das endgültige Ausbleiben der Monatsblutung, weil die Eierstöcke kaum noch Östrogen bilden; häufig begleitet von Hitzewallungen, Schlafstörungen und Knochenabbau. Die Blutuntersuchung kann ein erhöhtes Hormon FSH und ein niedriges Östradiol zeigen, was zum Bild der Wechseljahre passt; festgestellt wird die Menopause aber vor allem über den Verlauf der Beschwerden und das Ausbleiben der Blutung.

Früherkennung ist entscheidend

Unser umfassender Check-up untersucht auf Menopause und Hunderte weitere Erkrankungen.

Verwandte Biomarker, die wir messen

LH/FSH-Verhältnis

Das LH/FSH-Verhältnis vergleicht die Werte des luteinisierenden Hormons mit dem follikelstimulierenden Hormon, die beide von der Hirnanhangsdrüse produziert werden. Während FSH die Entwicklung der Eizellfollikel in den Eierstöcken anregt, löst LH den Eisprung aus und unterstützt die Progesteronproduktion. Das Verhältnis zwischen diesen Hormonen liefert entscheidende Einblicke in die Eierstockfunktion und Fortpflanzungsgesundheit, die keines der Hormone allein offenbaren kann.

Luteinisierendes Hormon

Das luteinisierende Hormon (LH) wird von der Hirnanhangsdrüse produziert. Bei Frauen löst es den Eisprung aus und unterstützt die Östrogen- und Progesteronproduktion, während es bei Männern die Hoden zur Testosteronproduktion anregt.

FSH, Follitropin

FSH (Follikel-stimulierendes Hormon) ist ein Hypophysenhormon, das die Eientwicklung in den Eierstöcken und die Spermienproduktion in den Hoden stimuliert. FSH-Werte variieren während des Menstruationszyklus, steigen während des Eisprungs an und erhöhen sich drastisch nach den Wechseljahren, wenn die Eierstöcke nicht mehr reagieren.

Estradiol (E2)

Das wichtigste aktive Östrogen im Körper. Estradiol wird in den Gonaden (Eierstöcke und Hoden) sowie im Fettgewebe produziert. Es spielt eine zentrale Rolle im Knochenstoffwechsel, im kardiovaskulären Schutz, in der Gehirnfunktion, der Stimmungsregulation und der reproduktiven Gesundheit. Die Werte schwanken mit dem Menstruationszyklus und sinken in der Menopause deutlich. Niedrige Werte werden mit verminderter Knochendichte, Stimmungsschwankungen und eingeschränkter Fruchtbarkeit in Verbindung gebracht. Erhöhte Werte können auf ein hormonelles Ungleichgewicht oder eine erhöhte Aromatase-Aktivität hinweisen.

Verwandte Erkrankungen im Bereich Frauengesundheit