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Gehirn- und NervengesundheitPer MRI erkennbar

Hypophysenraumforderung

Eine Gewebevermehrung an der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), die viele Hormone des Körpers steuert. Wird sie im MRI erkannt, können eine Hormonabklärung und eine Überwachung erfolgen, bevor sie das Sehen oder den Hormonhaushalt beeinträchtigt. Das MRI kann den Verdacht auf diesen Befund erhärten, doch eine sichere Diagnose erfordert eine weiterführende fachärztliche Abklärung, meist die Untersuchung einer Gewebeprobe (durch Biopsie oder bei einer Operation gewonnen) und manchmal zusätzliche Bildgebung oder Bluttests.

Früherkennung ist entscheidend

Unser umfassender Check-up untersucht auf Hypophysenraumforderung und Hunderte weitere Erkrankungen.

Verwandte Biomarker, die wir messen

fT4/TSH-Verhältnis

Das Verhältnis von freiem Thyroxin (fT4) zu Thyreoidea-stimulierendem Hormon (TSH) gibt zusätzliche Einblicke in die Schilddrüsenfunktion, indem es zeigt, wie die Hypophyse auf zirkulierende Schilddrüsenhormon-Spiegel reagiert. Es kann subtile Schilddrüsenstörungen aufdecken, die einzelne fT4- oder TSH-Werte allein nicht erfassen.

LH/FSH-Verhältnis

Das LH/FSH-Verhältnis vergleicht die Werte des luteinisierenden Hormons mit dem follikelstimulierenden Hormon, die beide von der Hirnanhangsdrüse produziert werden. Während FSH die Entwicklung der Eizellfollikel in den Eierstöcken anregt, löst LH den Eisprung aus und unterstützt die Progesteronproduktion. Das Verhältnis zwischen diesen Hormonen liefert entscheidende Einblicke in die Eierstockfunktion und Fortpflanzungsgesundheit, die keines der Hormone allein offenbaren kann.

Luteinisierendes Hormon

Das luteinisierende Hormon (LH) wird von der Hirnanhangsdrüse produziert. Bei Frauen löst es den Eisprung aus und unterstützt die Östrogen- und Progesteronproduktion, während es bei Männern die Hoden zur Testosteronproduktion anregt.

FSH, Follitropin

FSH (Follikel-stimulierendes Hormon) ist ein Hypophysenhormon, das die Eientwicklung in den Eierstöcken und die Spermienproduktion in den Hoden stimuliert. FSH-Werte variieren während des Menstruationszyklus, steigen während des Eisprungs an und erhöhen sich drastisch nach den Wechseljahren, wenn die Eierstöcke nicht mehr reagieren.

Freies T4 (fT4)

Freies T4 wird von der Schilddrüse produziert und in den Körpergeweben zu aktivem T3 umgewandelt.

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