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MännergesundheitPer Bluttest erkennbar

Testosteronüberschuss

Ein ungewöhnlich hoher Testosteronspiegel (Testosteronüberschuss), der auf einen Tumor der Nebenniere oder der Hoden oder auf eine Zufuhr von aussen hindeuten kann. Die Blutuntersuchung weist die Erhöhung nach und gibt Anlass zu weiteren Abklärungen.

Früherkennung ist entscheidend

Unser umfassender Check-up untersucht auf Testosteronüberschuss und Hunderte weitere Erkrankungen.

Verwandte Biomarker, die wir messen

Testosteron/Estradiol-Verhältnis (T:E2)

Testosteron und Estradiol stehen im Gleichgewicht. Beim Mann wird laufend ein kleiner Teil des Testosterons durch das Enzym Aromatase in Estradiol umgewandelt, das wichtigste Estrogen. Die Aromatase ist vor allem im Fettgewebe aktiv. Das T:E2-Verhältnis vergleicht beide Hormone und zeigt, wie stark diese Umwandlung läuft. Ein tiefes Verhältnis bedeutet relativ viel Estradiol. Häufige Ursachen sind erhöhtes Körperfett, regelmässiger Alkoholkonsum, ein verlangsamter Abbau in der Leber und eine niedrige Testosteronproduktion. Beim Mann kann dieses Muster zu vermindertem sexuellem Verlangen, erschwertem Muskelaufbau, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und Brustdrüsenwachstum beitragen. Ein hohes Verhältnis spricht für zu wenig Estradiol im Verhältnis zum Testosteron. Das ist relevant für Knochendichte, Gelenke und Sexualfunktion, selbst wenn das Testosteron normal aussieht. Körperfett, Alkohol, Schlaf und Training beeinflussen das Verhältnis. Es verbessert sich daher oft mit denselben Gewohnheiten, die auch ein gesundes Testosteron unterstützen. Wir berechnen den Wert aus Testosteron und Estradiol in derselben molaren Einheit (pmol/l). In US-Einheiten (ng/dL geteilt durch pg/mL) angegebene Bereiche liegen rund 9-mal tiefer als Werte auf dieser Skala.

Freier Androgen-Index (FAI)

Der FAI schätzt die Menge des aktiven Testosterons im Blut im Verhältnis zu bindenden Proteinen.

Testosteron, gesamt

Das wichtigste männliche Sexualhormon, verantwortlich für die sexuelle Entwicklung, Spermienproduktion, Muskelmasseerhaltung, Knochendichte und das allgemeine Energieniveau. Niedrige Werte können Müdigkeit, verminderte Libido, erektile Dysfunktion, Muskelabbau und Stimmungsschwankungen verursachen. Ein altersbedingter Rückgang ist normal, aber ein erheblicher Mangel kann eine Supplementierung rechtfertigen.

Sexualhormon-bindendes Globulin (SHBG)

Ein Glykoprotein, das die Hormonbioverfügbarkeit durch Bindung an Sexualhormone im Kreislauf reguliert. SHBG-Werte beeinflussen die Menge aktiver Hormone, die den Geweben zur Verfügung stehen, und können die Stoffwechsel- und Hormongesundheit widerspiegeln.

Freies Testosteron

Der ungebundene, biologisch aktive Anteil des Gesamttestosterons, der mit zellulären Rezeptoren interagieren kann. Dieser Messwert gibt Aufschluss über die androgene Aktivität und beeinflusst Stoffwechsel, Körperzusammensetzung und verschiedene weitere physiologische Funktionen. Bei diesem Wert handelt es sich um eine Berechnung: Er wird nicht direkt gemessen, sondern anhand von Gesamttestosteron, SHBG und Albumin mittels der Vermeulen-Formel ermittelt. Da die Berechnung das SHBG mitberücksichtigt, gilt freies Testosteron leitliniengemäss als bevorzugter Marker des Androgenstatus, wenn das SHBG verändert ist oder das Gesamttestosteron im unteren Normbereich liegt. Es ist empfindlicher als das Gesamttestosteron beim Nachweis eines männlichen Hypogonadismus sowie eines weiblichen Androgenüberschusses, etwa bei PMOS.

DHEA-Sulfat

Ein Hormon, das hauptsächlich von den Nebennieren produziert wird und als Vorstufe für Testosteron und Östrogen dient. Die Werte erreichen natürlicherweise im frühen Erwachsenenalter ihren Höhepunkt und sinken mit dem Alter. Einige Studien legen nahe, dass gesunde DHEA-S-Spiegel Energie, Immunfunktion und Stressresistenz unterstützen können, wobei die Evidenz für Nahrungsergänzung gemischt ist.

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