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Ganzkörper-MRI-Scans zur Früherkennung

27. März 2025

Sven Jaeschke, PhD

Geschrieben von

Sven Jaeschke, PhD

Prof. Dr. med. Michael Fischer

Überprüft von

Prof. Dr. med. Michael Fischer

Prof. Dr. med. Michael Fischer

In der Regel beginnt der medizinische Prozess erst mit dem Auftreten von Symptomen – dann folgt die Diagnose, dann die Behandlung. Doch zu diesem Zeitpunkt hat der Körper oft schon Veränderungen durchlaufen. Die Krankheit ist im Gange, manchmal weiter als gedacht. Das Problem: Je später erkannt, desto schwieriger ist die Therapie.

Präventive Ganzkörper-MRIs setzen früher an. Sie ermöglichen es, krankhafte Prozesse zu entdecken, bevor Symptome spürbar werden. Immer mehr Ärztinnen und Ärzte erkennen: Früherkennung ist nicht nur sinnvoll – sie kann entscheidend sein.

Die Idee hinter einem Ganzkörper-MRI

Ein Ganzkörper-MRI erstellt eine detaillierte Momentaufnahme deines gesamten Körpers – präzise, umfassend und in nie dagewesener Klarheit. Organe, Gewebe, Blutgefässe und selbst kleinste Tumore werden sichtbar. Dabei ist das MRI kein Orakel, sondern ein präzises Diagnosetool, das versteckte Risiken sichtbar macht.

Nicht nur ein Organ – sondern dein gesamter Körper wird untersucht

Einzelne Scans? Nützlich, keine Frage. Aber sie funktionieren wie Momentaufnahmen durch ein Schlüsselloch: Herz, Lunge oder Leber werden isoliert betrachtet – das grosse Ganze bleibt außen vor. Ein Ganzkörper-MRI hingegen erkennt Zusammenhänge, die sonst untergehen würden. Denn oft sind es gerade die Wechselwirkungen zwischen Organen, Geweben und Systemen, die erste Hinweise liefern.

Wichtig dabei: Screening ist nicht gleich Gesundheitsüberwachung

Ein Tumor ist eine Ja/Nein-Frage. Entweder da – oder nicht. Aber Veränderungen in Muskelmasse, Entzündungswerten oder Fettverteilung? Die erzählen eine Geschichte über Monate und Jahre hinweg. Ein Ganzkörper-MRI kann in solchen Fällen als Referenz dienen, um minimale Abweichungen oder beginnende Prozesse frühzeitig zu erkennen – ohne dass bereits Symptome auftreten müssen. Es liefert eine visuelle Basis, einen Ausgangspunkt. Wer später vergleicht, sieht, was sich tatsächlich im Körper verändert hat.

Es geht also nicht nur um Krankheit. Sondern um Richtung, um Entwicklung, um informierte Entscheidungen. Für die eigene Lebensweise, für Prävention, für gezielte Anpassungen.

Was genau zeigt dir ein Ganzkörper-MRI?

Wenn du proaktiv für deine Gesundheit sorgen möchtest, eröffnet dir ein Ganzkörper-MRI einen völlig neuen Blick auf dich selbst. Anders als traditionelle Untersuchungen, die meist nur ein einzelnes Problem betrachten, bietet dir diese Methode den umfassenden Überblick – sozusagen einen Superblick ins Körperinnere, ganz ohne chirurgische Eingriffe und frei von Strahlenbelastung – und das nicht nur für Menschen mit Beschwerden oder bekannten Risikofaktoren. Jeder kann von einer frühzeitigen Erkennung profitieren.

Die Technologie erstellt hochauflösende 3D-Bilder von:

  • Gehirn & Nervensystem → Frühzeitige Erkennung von Tumoren, Multipler Sklerose, Aneurysmen, neurodegenerativer Atrophie (Gehirnschwund) und Gefäßanomalien durch detaillierte Analyse der Gehirnstruktur.

  • Bauchorgane → Umfassende Untersuchung von Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Milz und Nebennieren zur Erkennung von Zysten, Tumoren, Eisenablagerungen und strukturellen Veränderungen.

  • Wirbelsäule & Gelenke → Erkennung von Knorpelverschleiß, Nervenkompression und Bandscheibendegeneration – entscheidend für die Prävention von chronischen Rückenschmerzen und Mobilitätsproblemen.

  • Krebsfrüherkennung → Aufspüren von Tumoren in Gehirn, Leber, Bauchspeicheldrüse und Weichteilen im Frühstadium, was die Behandlungsmöglichkeiten und Überlebenschancen erheblich verbessern kann.

Für wen lohnt sich eigentlich ein Ganzkörper-MRI bei Ahead?

Wenn du das Gefühl hast, deinem Körper etwas genauer auf den Zahn fühlen zu wollen – etwa, weil du familiäre Risiken oder diffuse Symptome hast –, kann sich der MRI-Check-up von Ahead auszahlen. Es ist auch dann wertvoll, wenn du Klarheit und Beruhigung suchst, ohne erst auf Beschwerden warten zu müssen. Gerade Menschen mit stressigem Alltag, hohem Leistungsdruck oder spezifischen gesundheitlichen Sorgen profitieren.

Wie funktioniert ein Ganzkörper-MRI?

Kein Blut, keine Nadeln, kein Eingriff. Das MRI nutzt ein starkes Magnetfeld und Radiowellen, um Wasserstoffatome in deinem Körper zu beeinflussen. Sobald sie sich neu ausrichten, senden sie Signale aus, die in gestochen scharfe Bilder umgewandelt werden.

Das Ergebnis? Eine hochauflösende Momentaufnahme deines Körpers – ohne Strahlung, aber mit maximaler Präzision.

Was bedeutet das konkret für dich?

  • Keine Strahlung, also völlig unbedenklich für den Körper.

  • Höchste Präzision: Es zeigt selbst kleinste Auffälligkeiten im Weichgewebe, lange bevor sie Beschwerden machen.

  • Besonders wertvoll für die Früherkennung, denn ein MRI sieht, was ein normales Röntgen oder eine Ultraschalluntersuchung oft übersieht.

Der Ablauf: Was passiert im MRI-Scanner?

Du liegst auf einer Liege, die langsam in die röhrenförmige MRI-Maschine gleitet. Dann beginnt das Magnetfeld zu arbeiten – du hörst vielleicht ein Klopfen oder ein Brummen, aber körperlich spürst du nichts. Das liegt daran, dass das MRI, wie bereits erwähnt, nur mit den Wasserstoffatomen in deinem Körper kommuniziert. Während du einfach nur ruhig daliegst, passiert im Hintergrund Hochtechnologie auf höchstem Niveau:

  • Jede Struktur wird sichtbar: Weichteile, Nerven, Organe, sogar Entzündungen oder minimale Gewebeveränderungen.

  • Ohne Kontrastmittel möglich: Bei vielen Untersuchungen reicht das natürliche Wasser im Körper als "Marker".

  • Live-Analyse: Radiologen können während des Scans bereits sehen, ob es Auffälligkeiten gibt.

Was deckt der Ganzkörper-Check-up bei Ahead genau ab?

Beim MRI-Check-up von Ahead erhältst du detaillierte Einblicke in Gehirn, Herz-Kreislauf-System, Schilddrüse, Milz, Leber, Bauchspeicheldrüse, Gallenblase, Nieren und Nebennieren, Blase, Gebärmutter oder auch Prostata sowie die Wirbelsäule und Oberschenkelmuskeln. Also praktisch alle relevanten Bereiche, die Aufschluss über deinen allgemeinen Gesundheitszustand geben können. Du bekommst damit ein umfassendes Bild davon, wie es wirklich in dir aussieht.

Wer sollte eine Ganzkörper-MRI in Betracht ziehen?

Eine Ganzkörper-MRI ist grundsätzlich für jeden geeignet, der sich ein umfassendes Bild über seine Gesundheit machen möchte. Besonders wertvoll ist sie jedoch für:

  • Personen mit einer familiären Vorbelastung für Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder neurologische Krankheiten.

  • Menschen, deren Angehörige bereits ernsthafte Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Aneurysmen (vor allem im Gehirn) oder Krebs hatten.

  • Alle, die über herkömmliche Bluttests und Routineuntersuchungen hinaus eine ganzheitliche Gesundheitsbewertung wünschen.

  • Sportler und körperlich aktive Menschen, die ihren Bewegungsapparat verstehen und überwachen möchten.

  • Personen mit ungeklärten Symptomen, die durch klassische Untersuchungsmethoden nicht diagnostiziert werden konnten.

Risikofaktoren bestimmen den Fokus der Untersuchung

Risikofaktor
Empfohlene MRI-Fokusbereiche

Familiäre Krebsbelastung

Erweiterte Bildgebung von Hochrisiko-Organen (Brust, Prostata, Bauchspeicheldrüse, Darm)

Herz-Kreislauf-Risiko (hoher Cholesterinspiegel, Herzkrankheiten in der Familie)

Koronare MRI-Angiografie, Gefäßdarstellung zur Erkennung von Plaque-Ablagerungen

Neurologische Erkrankungen in der Familie (Alzheimer, Parkinson)

Detaillierte Hirnscans zur Früherkennung neurodegenerativer Prozesse

Sportler & körperlich aktive Personen

Muskuläre MRIs für Gelenke, Bänder und Sehnen

Manche Erkrankungen treten altersbedingt auf – zum Beispiel Osteoporose oder neurodegenerative Krankheiten. Andere hängen stark mit der Genetik zusammen, etwa Brustkrebs oder Aneurysmen. Und dann gibt es noch die Auswirkungen des Lebensstils: Ernährung, Stress, Sport oder Rauchen beeinflussen maßgeblich, welche Gesundheitsrisiken du trägst.

Ein gutes MRI ist kein standardisiertes Verfahren, sondern massgeschneiderte Prävention. Indem die Scans von Ahead auf die wichtigsten Risikokonstellation abgestimmt wurden, kann sichergestellt werden, dass keine relevanten Gesundheitsaspekte übersehen werden.

Dein Frühwarnsystem – Keine Vermutungen, sondern Wissenschaft

Je früher eine Erkrankung erkannt wird, desto besser sind die Chancen, sie in den Griff zu bekommen oder ihren Fortschritt zu verhindern. Ein gutes Beispiel: die Wirbelsäule. Chronische Rückenschmerzen beginnen oft mit unscheinbaren Problemen – Bandscheibenvorfälle, Spinalkanalstenosen oder Nervenkompressionen, die durch schlechte Haltung, Bewegungsmangel oder falsches Heben entstehen.

Das Gleiche gilt für dein Gehirn: Kleine Gefäßveränderungen bleiben lange unbemerkt. Werden sie rechtzeitig erkannt, lassen sich das Schlaganfallrisiko und kognitive Beeinträchtigungen reduzieren.

„Je früher ein Problem entdeckt wird, desto besser lässt es sich behandeln – das erhöht die Heilungschancen und sorgt für eine gesündere Zukunft.“

Wissenschaftliche Fakten – Warum Früherkennung zählt

  • Darmkrebs: Wird er früh entdeckt, liegt die Überlebensrate nach fünf Jahren bei 91,1 %. Wird er erst im fortgeschrittenen oder metastasierten Stadium diagnostiziert, sinkt die Rate dramatisch auf 15,7 %.

  • Krebs allgemein: Wird ein Krebs im Stadium 1, als lokale Auffälligkeit, erkannt, liegt die Überlebensrate im Durchschnitt bei weit  über 90 %. In späteren Stadien, wenn der Krebs wächst oder sogar im Körper streut, sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit erheblich.

  • Gehirngesundheit: Erste Anzeichen für Alzheimer und Parkinson zeigen sich schon Jahre bevor erste Symptome auftreten. MRIs können strukturelle Veränderungen im Gehirn frühzeitig sichtbar machen und altersuntypische Veränderungen erkennen.

  • Prostatakrebs: Der frühe Einsatz der MRI-basierter kann in 96 % der Fälle sicher ausschließen, dass eine aggressive Krebsform vorliegt. Das bedeutet: weniger unnötige Biopsien, aber trotzdem regelmäßige Kontrolle für den Ernstfall.

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Aneurysmen sind Erweiterungen von Blutgefässen, meist an der Aorta. Sie bleiben oft unbemerkt und können plötzlich reißen – mit hoher Sterblichkeit. Ein MRI zeigt Form, Größe und Lage präzise und macht eine frühzeitige Behandlung planbar.


MRT vs. andere Bildgebungsverfahren: Stärken und Grenzen

Feature
MRI
CT Scan
PET Scan
Ultrasound

Strahlungsfrei

Ja

Nein (ionisierende Strahlung)

Nein (ionisierende Strahlung)

Ja

Detaillierte Weichteil-Darstellung

Hoch

Begrenzt

Exzellent (fokussiert auf Stoffwechselaktivität)

Ja

Ganzkörper-Untersuchung

Ja

Nein (nur gezielte Körper-
bereiche)

Ja

Nein

Erkennung früher Tumore

Ja

Ja (aber mit Strahlung)

Ja (über Stoffwechselaktivität)

Begrenzt

Erkennung von Gehirnveränderungen

Ja

Ja (bei strukturellen Schäden wie Blutungen)

Ja (bei neurodegenerativen Erkrankungen)

Nein

Geschwindigkeit der Untersuchung

Langsamer (15-30mins)

Schnell (<10mins)

Sehr langsam (einige Stunden)

Sehr schnell

Beste Wahl für Lunge

Begrenzt

Ja

Nein

Nein

Funktionelle Bildgebung

Begrenzt

Nein

Ja (zeigt Stoffwechselaktivität)

Nein

Zusammenfassung

FAQ

Für wen lohnt sich eigentlich ein Ganzkörper-MRI bei Ahead?

Für wen lohnt sich eigentlich ein Ganzkörper-MRI bei Ahead?

Für wen lohnt sich eigentlich ein Ganzkörper-MRI bei Ahead?

Wie funktioniert ein Ganzkörper-MRI?

Wie funktioniert ein Ganzkörper-MRI?

Wie funktioniert ein Ganzkörper-MRI?

Was passiert im MRI-Scanner?

Was passiert im MRI-Scanner?

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Gemeinsame Zeit ist das wertvollste Geschenk

Für alles, was vor Ihnen liegt: Buchen Sie zum Valentinstag einen MRI-Check-up für sich und Ihren Partner und sparen Sie CHF 250 pro Person.

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Ihre Gesundheit, aktiv gestalten

TECHNOLOGIE

Ahead Health, the Zurich-based preventive healthcare company, today announces that it has raised $6 million in funding. The round was led by RTP Global, with participation from Tiny.VC, Pareto 20, and prominent entrepreneurs including Kai Eberhardt (Oviva), Stef van Grieken (Cradle), Thomas Wolf (Hugging Face), Michiel Bakker (MIT, DeepMind), and Cody Gakpo (Liverpool FC).

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Während Ihr Hausarzt ein unverzichtbarer Experte für die Behandlung von Krankheiten und akuten Risiken ist, schränkt das Schweizer Grundversicherungssystem (KVG) ein, was bei vermeintlich gesunden Personen getestet werden darf. Dadurch entsteht eine "Präventionslücke". Ahead Health setzt genau hier an: mit erweiterten Bluttests, die mehr Daten liefern, bevor Beschwerden auftreten – als sinnvolle Ergänzung zur klassischen medizinischen Betreuung.

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Ein präventives Mamma-MRI ermöglicht eine sehr empfindliche Darstellung des Brustgewebes bereits bevor Probleme entstehen. So lassen sich feine Veränderungen erkennen, die im frühen Stadium oft noch gut behandelbar sind.

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