Kann ein MRI Endometriose oder Adenomyose erkennen?
Ja. Ihr Ganzkörper-MRI liefert bereits T1-, T2- und Diffusionsbilder Ihres Beckens, und das Becken-MRI ergänzt sie um eine hochauflösende seitliche (sagittale) Aufnahme. Zusammen können diese Aufnahmen Endometriome (durch Endometriose verursachte Zysten) und tiefe Endometriose zeigen, auch dort, wo der Ultraschall oft an seine Grenzen stösst, etwa an Blase und Harnleitern. Ebenso können sie eine Adenomyose zeigen, bei der Schleimhautgewebe in die Gebärmuttermuskulatur einwächst, und diese von einer Endometriose unterscheiden.
Oberflächliche Endometriose auf dem Bauchfell ist in der Bildgebung meist nicht zu sehen. Ein unauffälliges MRI schliesst eine Endometriose deshalb nicht aus. Haben Sie sehr starke Regelschmerzen oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, melden Sie sich jetzt bei Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt.
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