Kann das MRI frühe Anzeichen von Alzheimer oder anderen neurologischen Erkrankungen erkennen?
Unser Ganzkörper-MRI beinhaltet einen Gehirn-Scan, der strukturelle Auffälligkeiten wie Tumoren, Zysten, Gefässfehlbildungen, Anzeichen früherer Schlaganfälle und ungewöhnliche Veränderungen im Hirngewebe erkennen kann.
Für tiefere neurologische Einblicke kann Brain Volumetry als Zusatz zu jedem Paket gebucht werden (im Pro enthalten). Diese KI-gestützte Analyse misst das Volumen spezifischer Hirnregionen. Deutliche Abweichungen von altersangepassten Normwerten – etwa im Hippocampus – können ein früher Hinweis auf neurodegenerative Prozesse sein, einschliesslich Alzheimer. Brain Volumetry allein kann Alzheimer jedoch nicht diagnostizieren: Sie identifiziert Veränderungen, die eine weiterführende neurologische Abklärung rechtfertigen können.
Wichtige Einschränkungen:
- MRI kann keine Amyloid-Plaques oder Tau-Tangles erkennen (die Kennzeichen-Proteine von Alzheimer), die eine PET-Bildgebung oder Liquoranalyse erfordern
- Frühe Stadien neurodegenerativer Erkrankungen zeigen möglicherweise noch keine sichtbaren strukturellen Veränderungen im MRI
- Ein unauffälliges MRI-Ergebnis schliesst neurologische Erkrankungen nicht aus
Falls Sie eine familiäre Vorbelastung mit Alzheimer haben oder Gedächtnisprobleme bemerken, empfehlen wir ein Gespräch mit einem Neurologen, der den geeignetsten diagnostischen Weg bestimmen kann. Unser Bericht und die ärztliche Nachbesprechung können dieses Gespräch unterstützen.
Mehr dazu, was unser Screening erkennen kann, finden Sie in unserer Erkennungsübersicht.
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