Was kann der Scan in Bezug auf spezifische Bedingungen oder Körperteile erkennen?
Unser Ahead Health Check-up ist ein umfassendes, präventives Ganzkörper-Screening. Er ist nicht in erster Linie dafür gedacht, akute Symptome oder spezifische Vorerkrankungen zu diagnostizieren, für die bereits etablierte diagnostische Verfahren existieren. In solchen Fällen sollten Sie sich an Ihren Hausarzt oder einen Facharzt wenden.
Beispiele für Abgrenzungen
Gallensteine: Wir bieten keine Behandlungen wie Lithotripsie an. Während die Gallenblase gescannt wird, ist ein gezielter diagnostischer Test besser für bekannte Gallensteinprobleme geeignet.
Borreliose (Lyme-Borreliose): Unser Scan ist kein diagnostischer Test für Borreliose; spezialisierte Bluttests über Ihren Hausarzt sind erforderlich. Allerdings kann unser Scan allgemeine Entzündungsanzeichen erkennen.
Fibromyalgie und ME/CFS: Diese werden klinisch diagnostiziert. Unser Scan ist nicht spezifisch für sie, kann jedoch helfen, andere zugrunde liegende physische Ursachen für Symptome auszuschließen.
Darmkrebs: Der Scan kann potenzielle Anzeichen zeigen, ist aber kein definitives Diagnosewerkzeug wie eine Koloskopie. Er erkennt typischerweise keine Darmpolypen, die kleiner als 5 mm sind.
Lunge: Das standardisierte MRI bietet keine detaillierte Lungenbildgebung. Dies erfordert eine zusätzliche Niedrigdosis-CT (verfügbar in unserem Check-up+ Paket).
Darmprobleme: Unser MRI bewertet die wichtigsten Bauchorgane (Leber, Bauchspeicheldrüse, Nieren, Milz, Gallenblase) und kann Probleme wie Tumore, Fettlebererkrankungen oder Nierensteine identifizieren. Es misst auch das viszerale Fett. Es ist jedoch nicht für komplexe Darmstörungen geeignet, die eine spezialisierte Darmuntersuchung erfordern.
Schultern: Schultern sind im Scan enthalten, aber es handelt sich nicht um eine spezialisierte, detaillierte Schulterschuntersuchung für spezifische, bereits bestehende Schultererkrankungen.
Welche Organe und Zustände werden durch den Ahead Scan primär untersucht?
Gehirngesundheit: Untersucht Aneurysmen, MS-Plaques und frühe Anzeichen von Neurodegeneration (z.B. Alzheimer, Demenz) durch Bewertung der Gehirnstruktur und -gefäße.
Kardiovaskuläre Gesundheit: Bewertet das Atheroskleroserisiko und das metabolische Syndrom durch Marker wie Cholesterin, ApoB, Lp(a), hs-CRP und Bildgebung von viszeralem Fettgewebe. (Detailliertere Herzbildgebung ist Teil des Check-up+).
Stoffwechselfunktion: Prüft das Diabetesrisiko und das metabolische Syndrom über Glukose, HbA1c und Fettindizes.
Leberfunktion: Kann NAFLD (Fettleber), Eisenüberladung (Hämochromatose) und Lebertumoren durch Blutmarker und quantitative Leberbildgebung erkennen.
Nierenfunktion: Überprüft auf chronische Nierenerkrankung (CKD), Nephropathie und Nierensteine/-zysten durch Analyse von Blutmarkern und Nierengröße/-volumen.
Immunsystem & Entzündung: Überwacht chronische Entzündungen und Immunregulationsstörungen durch CBC und hs-CRP sowie Milzvolumen.
Muskulatur- und Knochengesundheit: Bewertet auf Sarkopenie, Muskelasymmetrie, Bandscheibendegeneration und osteoporotische Frakturen durch Bildgebung von Muskelqualität/-volumen und relevanten Blutmarkern wie Vitamin D.
Männergesundheit (für Personen ≥ 45 Jahre): Einschließlich biparametrischer Prostata-MRI zur Untersuchung auf BPH, Prostatitis und Prostatakrebs. Relevante Hormonspiegel können mit dem Hormonpanel überprüft werden.
Frauengesundheit: Hochauflösende Becken-MRI untersucht auf Zustände wie Endometriose, PCOS, Myome und Ovarial-/Endometriumkrebs. Relevante Hormonspiegel können mit dem Hormonpanel überprüft werden.
Vitamine: Kann Mängel (z.B. B12, Folsäure, Vitamin D) mit dem Vitamin-Zusatzpanel identifizieren.
Körperzusammensetzung: Quantifiziert das viszerale und subkutane Fettvolumen, die Muskel-Fett-Infiltration (PDFF) und die Oberschenkel-Muskelvolumen.
Einschränkungen
Das Standard-MRT-Protokoll umfasst in der Regel nicht die detaillierte Bildgebung der Arme und Unterschenkel; Hände und Füße werden nicht erfasst.
Akute Infektionen und Small-Fiber-Neuropathie werden nicht abgedeckt.
CT-Kolonografie zur Erkennung kleiner Polypen ist in Planung (z. B. 2026).
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