Kann ein Becken-MRI Gebärmutterschleimhaut- oder Gebärmutterhalskrebs erkennen?
Das Becken-MRI kann Veränderungen zeigen, die man sich genauer ansehen sollte, etwa eine verdickte oder unregelmässige Gebärmutterschleimhaut oder einen grösseren Knoten in der Gebärmutter oder am Gebärmutterhals. Vor den Wechseljahren ist eine dickere Schleimhaut oft einfach Teil Ihres Zyklus. Krebs diagnostizieren kann es aber nicht: Dafür braucht es eine Gewebeprobe (Biopsie). Und ein unauffälliges Ergebnis schliesst Krebs nicht aus.
Die Zellveränderungen, nach denen die Vorsorge für Gebärmutterhalskrebs sucht, sieht das MRI nicht. Lassen Sie Ihren Pap-Abstrich oder HPV-Test also weiterhin machen. Wenn Sie nach den Wechseljahren, zwischen den Perioden oder nach dem Geschlechtsverkehr bluten, melden Sie sich jetzt bei Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt.
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